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| Valérie von Martens wurde am 4. November 1894 als Valérie Pajér Edle von Maiersperg
und Tochter eines österreichischen Admirals in Lienz (Osttirol)
geboren. Sie besuchte zunächst die Schule "Notre Dame de Sion", danach eine Kunstgewerbeschule und
schließlich das Wiener Konservatorium. Schon früh interessierte sich die
junge Valérie für Theater und Kunst, wurde von der Bühne
magisch angezogen. Sie legte sich den Künstlernamen "Martens" zu,
fand 1916 ein erstes Engagement am "Theater in der Josefstadt" und
wechselte dann ein Jahr später für drei Jahre an das Prager Landestheater. Weitere
Verpflichtungen führten die junge Schauspielerin an das "Burgtheater",
wo sie ab 1920 ein Jahr lang auf der Bühne stand, 1924 ging sie nach Berlin
an das "Deutsche Theater" und spielte dort zwei Jahre. 1927 folgte
ein Engagement an den "Barnowsky-Bühnen", 1930 das "Lustspielhaus"
und von 1933 bis 1939 trat sie dann abwechselnd am Berliner "Komödienhaus" und am
"Theater am Kurfürstendamm" auf.
1925 hatte Valérie von Martens den bekannten
Theaterschriftsteller, Regisseur und Schauspieler Curt Goetz1)
(1888 1960) geheiratet, den sie im Wiener "Theater in der Josefstadt"
kennen gelernt hatte. An der Seite ihres Mannes brillierte sie in
dessen Stücken auf der Bühne, so unter anderem in "Ingeborg" (1923),
"Der Lampenschirm" (1925), "Die tote Tante" (1925), "Hokuspokus" (1926),
"Der Lügner und die Nonne" (1928) und "Dr. med. Hiob Praetorius" (1934).
Die meisten Hauptrollen hatte Curt Goetz
seiner Frau auf den Leib geschrieben und bildete mit ihr auf der
Bühne ein glänzend eingespieltes Paar. Nicht nur in Berlin
begeisterten beide das Publikum, auch auf verschiedensten
Gastspielreisen feierten die Künstler Triumphe.
Valérie von Martens, die Mitglied des Internationalen P.E.N.-Clubs war, starb am 7. April 1986 mit 91 Jahren in in Riehen bei Basel; sie fand ihre letzte Ruhestätte in einem Ehrengrab auf dem Berliner Friedhof Heerstraße (Berlin-Westend) neben ihrem Ehemann. |
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| Link: 1) Kurzportrait innerhalb dieser HP, 2) Wikipedia | ||
| Siehe auch www.cyranos.ch
und Wikipedia; Filmografie bei www.imdb.de |
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