| Ernst H. Hilbich | |
| Ernst H. Hilbich (Ernst Herbert Hilbich) wurde am 16. März 1931 in Siegburg geboren;
bevor er zu einer der ganz Großen
sowohl beim Kabarett als auch bei Film und Fernsehen avancierte, hatte
er eine Lehre als Elektromechaniker absolviert. Über Umwege und
verschiedene Jobs als Inspizient, Requisiteur und Chauffeur
kam er dann zum Schauspielberuf. Zu seinen Lieblingsrollen auf der
Bühne zählen "Der Fall Winslow" von Terence Rattigan,
Just Scheus musikalisches Lustspiel "Ein Engel namens Schmitt",
der Klassiker "Schneider Wibbel" von Hans Müller-Schlösser und Carl Zuckmayers
"Der Hauptmann von Köpenik". Ungeheure Popularität erlangte Hilbich als Ensemblemitglied des Düsseldorfer politisch-literarischen Kabaretts "Kom(m)ödchen"1), dem er dreizehn Jahre lang angehörte. Vor allem durch die Fernsehübertragungen der Programme wurde er auch bundesweit als spitzzüngiger Gesellschaftskritiker, aber auch begnadeter Komödiant bekannt. Eine lange Bühnen-, Film- und TV-Karriere schloss sich an, aus zahllosen musikalischen Unterhaltungssendungen sowie dem Kölner Karneval war und ist der Künstler oft gemeinsam mit seiner Frau Lotti Krekel nicht wegzudenken. Unvergessen bleibt wohl sein Stimmungslied "Heut ist Karneval in Kniritz an der Knatter!", mit dem er bereits Mitte der 1960er Jahre in der legendären Sendung "Zum Blauen Bock"2) das Publikum begeisterte und diesen Song als "Prinz von Kniritz an der Knatter" fortan in vielen weiteren Unterhaltungsshows zum Besten gab. In etlichen unterhaltsamen Kinostreifen konnte das Publikum ab den
1970er Jahren Hilbichs
komödiantisches Talent erleben, das er mit profilierten
Nebenrollen zum Ausdruck brachte. So sah man ihn beispielsweise 1971 in
"Die Tollkühnen Penner", ein Jahr später mimte er den
"Schnecke" in dem Ehrhardt-Komödie "Willi wird das Kind schon schaukeln"1) oder
tauchte als Dr. Heidemann in dem "Die Lümmel von der ersten Bank"-Streifen
"Betragen ungenügend"
auf. Es folgten
Auftritte in Kinoproduktionen wie beispielsweise "Trubel
um Trixie"1) (1972), "Kinderarzt
Dr. Fröhlich"1) (1972), "Unsere Tante ist das Letzte" (1973),
"Geld oder Leber!"1) (1986), "Zärtliche Chaoten"1) (1987),
"A.D.A.M." (1988) oder "Late Show"1) (1999). |
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| Link: 1) Wikipedia, 2) Beschreibung bzw. Kurzportrait innerhalb dieser HP | Stand: Februar 2012 |
| Siehe auch Wikipedia; Filmografie bei www.imdb.de | |
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