| Constanze Engelbrecht |
| Constanze Engelbrecht wurde am 6. Januar 1955 als Tochter der Schauspielerin
Alice Franz1) und des Bildhauers Ben Gulch in München
geboren. Schon als Kind "arbeitete" sie für Film- und Fernsehen
und war unter anderem die deutsche Stimme des kleinen "Jeff" in der
beliebten amerikanischen Serie "Lassie"2). Nach dem Gymnasium
absolvierte Constanze Engelbrecht in München eine klassische
Gesangsausbildung am "Richard-Strauss-Konservatorium", an der Londoner
"Guildhall School" sowie am Salzburger "Mozarteum";
außerdem erhielt sie von Rosemarie Fendel2) Schauspielunterricht. Schon bald machte sie sich einen Namen in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen und war auch an Münchener Theaterbühnen oder dem Pariser "Théâtre de la ville" überaus erfolgreich. Sie avancierte zu einer der meistbeschäftigten Darstellerinnen im deutschen und französischen Fernsehen, neben Auftritten in so beliebten Serien wie "Tatort", "Diese Drombuschs", "Die Wiesingers" oder "Die Männer vom K3", brillierte die attraktive Schauspielerin beispielsweise 1981 als Ilse Benjamin in Egon Günters Lion Feuchtwanger-Verfilmung "Exil"3); diese Rolle übernahm sie auch 1989 in der Kino-Fassung.
Die darstellerischen Möglichkeiten der attraktiven Schauspielerin
mit dem kühlen Charme waren vielschichtig und so beeindruckte sie mit
den unterschiedlichsten Rollen, war Aufsteigerin,
"Jet-Set-Lady" oder eine Frau mit Vergangenheit, die die
Männer skrupellos ausraubt. In verschiedensten Mehrteilern mimte
sie diesen Frauentypus, etwa als Theresa von Trattner in dem von Marcel Bluwal inszenierten
historischen Mehrteiler "Mozart" (1982), ein Jahr später als Melinda van Allen in
Franz Peter Wirths zweiteiligen Patricia Highsmith-Adaption "Tiefe Wasser"4) (1983)
und als Agathe Delamalle in dem ZDF-Adventsvierteiler "Der
Mann von Suez"1) (1983). Erneut mit Franz Peter Wirth
drehte sie die Fontane-Verfilmung "Vor
dem Sturm"1) (1984) und überzeugte als Renate von Vitzewitz, in
dem ebenfalls von Franz Peter Wirth in Szene gesetzten Krimi "Familienschande"4) (1988)
nach dem Buch von Patrick Quentin mimte sie die aus armen und zwielichtigen Verhältnissen stammende Virginia,
die nach einem Mordfall in das Visier von Inspektor Trant (Peter Sattmann)
gerät. Eine weitere Zusammenarbeit mit Wirth ergab sich für den TV-Film
"Karambolage"1) (1989), 1990 beeindruckte sie mit ihrer Darstellung der durch einen Unfall
erblindeten Elke Bernd in Sigi Rothemunds "Der Eindringling",
"Constanze Engelbrecht bereitete sich fundiert auf die Darstellung der blinden Frau vor, indem
sie ein Mobilitätstraining unter Anleitung einer Blindentrainerin absolvierte und mit
blinden Menschen sprach."
notiert hierzu Wikipedia. In nachhaltiger Erinnerung ist Constanze Engelbrecht
auch mit ihrer Darstellung der Corinna von Sarau in Joachim Roerings
bitterbösen Satire "Halali
oder Der Schuß ins Brötchen"1) (1994) geblieben, 1996 übernahm sie die
Rolle der Sylvia Brant in Dieter Wedels
fünfteiligem Thriller "Der
Schattenmann"1), glänzte an der Seite von Götz George in
der sehenswerten Komödie "Der Mann auf der Bettkante"5) (1996)
oder war die Protagonistin Petra in dem
Psycho-Thriller "Die
Beischlafdiebin"1) (1998) um nur einige ihrer
zahlreichen Rollen bzw. Arbeiten für den Film zu nennen. Zu Constanze Engelbrechts
letzten Arbeiten vor der Kamera zählen
das Abenteuer "Unsere Kinder! Verschollen im Urlaub"5) (1998)
sowie das vierteilige Dumas-Abenteuer "Der
Graf von Monte Christo"1) (1998), wo sie an der Seite
von Titelheld Gérard Depardieu als Hermine Danglars in Erscheinung trat. |
| Link: 1) Wikipedia, 2) Beschreibung innerhalb dieser HP, 3) deutsches-filmhaus.de, 4) Die Krimihomepage, 5) prisma-online.de |
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Siehe auch Wikipedia,
www.prisma-online.de,
www.deutsches-filmhaus.de Filmografie bei www.imdb.de |
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