Übersicht (Auswahl) Theater / Film / Hörspiel
Der Schauspieler Peter Bause erblickte am 15. Dezember 1941 im thüringischen Gotha das Licht der Welt und wuchs in Magdeburg auf. Nach während der Schule wollte er Journalist werden, nahm am "Zirkel junger Journalisten", einer Einrichtung der "Jungen Pioniere" in der DDR teil. Doch dann ging er zunächst zur "Deutschen Post"1) und wurde nach einer Lehre mit 17 Jahren Leiter des Jugendpostamtes in Magdeburg. Über die Laienspielgruppe "Dramatischer Zirkel" kam er mit dem Theater bzw. der Schauspielerei in Berührung und entschied sich für eine künstlerische Laufbahn. An der "Theaterhochschule Leipzig"1) (heute "Theaterhochschule "Hans Otto" Leipzig") ließ er sich ab 1960 drei Jahre lang entsprechend ausbilden, ein erstes Engagement am "Friedrich-Wolf-Theater" in Neustrelitz (heute "Landestheater Neustrelitz"1)) schloss sich an. Mit dem Wechsel Mitte der 1960er Jahre an das "Volkstheater Rostock"1) erweiterte Bause seine Bühnenerfahrungen, erste überregionale Aufmerksamkeit erregte er mit Hans Bunges1) Inszenierung der "Flüchtlingsgespräche" von Bertolt Brecht. Dann verließ er Rostock und ging 1970 für acht Jahre nach Berlin an das "Deutsche Theater"1), wo er sich rasch einen Namen als vielseitiger Charakterdarsteller machte. Gleich zu Anfang überzeugte der "Neuling" Publikum und Kritiker als Poprischtschin in "Tagebuch eines Wahnsinnigen", einem Einpersonenstück nach der Novelle von Nikolai Gogol1), das im Herbst 1970 an den "Kammerspielen" Premiere feierte; schon damals zeichnete sich seine Vorliebe für Monolog-Rollen ab.
 
Peter Bause in "Tagebuch eines Wahnsinnigen"
Peter Bause in "Tagebuch eines Wahnsinnigen"; Quelle: www.deutschefotothek.de (file: df_pk_0006178_a_069); Urheber: Abraham Pisarek (1901–1983); Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek; Datierung: 25.09.1970 Peter Bause in "Tagebuch eines Wahnsinnigen"; Quelle: www.deutschefotothek.de (file: df_pk_0006178_a_055); Urheber: Abraham Pisarek (1901–1983); Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek; Datierung: 25.09.1970 Peter Bause in "Tagebuch eines Wahnsinnigen"; Quelle: www.deutschefotothek.de (file: df_pk_0006178_a_047); Urheber: Abraham Pisarek (1901–1983); Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek; Datierung: 25.09.1970
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Urheber: Abraham Pisarek1) (1901–1983); © SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek
Datierung: 25.09.1970
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017

Peter Bause arbeitete mit so legendären Regisseuren wie Manfred Wekwerth1), Adolf Dresen1) oder Wolfgang Heinz1) zusammen, Wekwerth besetzte ihn beispielsweise 1972 als George, Herzog von Clarence, in dem Shakespeare-Drama "Leben und Tod Richard des Dritten"1), für Wolfgang Heinz spielte er 1976 in den zwei Einaktern von Wassili Schukschin1) "Der Standpunkt"" und "Tüchtige Leute". Ende der 1970er Jahre folgte der Schauspieler einem Ruf an das "Berliner Ensemble"1), wo er für die kommenden fast fünfzehn Jahre eine künstlerische Heimat fand. Bause glänzte unter anderem als Giovanni, Antonias Ehemann, in der Farce "Bezahlt wird nicht"1) (1978) von Dario Fo1), als Statthalter Wei in der Uraufführung (22. April 1979) von Volker Brauns Schauspiel "Großer Frieden"1), als Gremio in "Der Widerspenstigen Zähmung"1) (1981) von William Shakespeare, als Tiger-Brown, oberster Polizeichef von London, in "Die Dreigroschenoper"1) (1981) von Bertolt Brecht, als "Newton" in "Die Physiker"1) (1982) von Friedrich Dürrenmatt oder mit der Figur des Achilles in "Troilus und Cressida"1) von William Shakespeare. Als Manfred Wekwerth und Alejandro Quintana1) Mitte der 1980er Jahre die Komödie "Zufällig eine Frau: Elisabeth" von Dario Fo in Szene setzten, fanden sie in Peter Bause die ideale Besetzung für die "Kräuterhexe". Die Zeitschrift "Neues Deutschland"1) schrieb damals (10.12.1986) unter anderem: "Peter Bause gibt die angel-"sächselnde" Kräuterhexe, eine "Das Mensch" genannte Wunderdoktorin, die bei Hofe angestellt wird, um die Königin auf zuschönen. Von Klaus Noack und Christine Stromberg nach alten Vorlagen mit weitem Rock und buntem Häubchen gottvoll kostümiert – fuhrwerkt Bause gründlich und andauernd in Elisabeths Amtsgeschäfte. Grandios, von komödiantischer Perfektion die Szene, in der er nach dem Diktat der Königin einen Brief schreibt." → www.berliner-schauspielschule.de
Zu Bauses letzten bemerkenswerten Auftritten am "Berliner Ensemble" zählen Rollen in zwei Brecht-Stücken – der Komponist Ekart, Freund Baals, in "Baal"1) (1987) und der Barbier Shu Fu in "Der gute Mensch von Sezuan"1) (1991). Als Intendant Manfred Wekwerth das "Berliner Ensemble" verließ bzw. 1991 vom damaligen Berliner Kultursenator Ulrich Roloff-Momin1) zum Rücktritt aufgefordert worden war, erhielt auch Peter Bause wie etlicher seiner Kollegen, unter anderem Ekkehard Schall, Gisela May, Franziska Troegner1) oder Wekwerth-Ehefrau Renate Richter1), die Vertrags-Kündigung – ein bitteres Ende für den leidenschaftlichen Theatermann. Seither band sich Peter Bause nicht mehr fest an ein Haus, arbeitet als freischaffender Schauspieler und feiert an den verschiedensten Bühnen oder im Rahmen von Tourneen immer wieder große Erfolge.
 
Aus der Vielzahl seiner Theater-Arbeiten in den letzten Jahrzehnten seien die "Burgfestspiele Jagsthausen"1) genannt, wo er mit Titelrollen in "Götz von Berlichingen"1) (2000/2001), "Faust I"1) (2002), "Des Teufels General"1) (2005), "Der Hauptmann von Köpenick"1) (2006) und als Milchmann Tevje in "Anatevka"1) (2015) brillierte. Am "Altonaer Theater"1) in Hamburg gestaltete er unter anderem die Titelrollen in Schillers "Wallenstein"1) (2002/2003), Brechts "Leben des Galileo Galilei"1) (2006) und Shakespeares "König Lear"1) (2007/2008) sowie den Amtsvorsteher Wehrhahn in "Der Biberpelz"1) (2005/2006) von Gerhart Hauptmann. Im Rahmen von Tourneen mit dem "Euro-Studio Landgraf"1) erlebte man den Vollblutmimen in den 2000er Jahren bundesweit in diversen Brecht-Stücken, so als Mackie Messer "Die Dreigroschenoper"1), als Puntila in "Herr Puntila und sein Knecht Matti"1), mit der Titelfigur in "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui"1) und als Sänger Arkadi/Dorfrichter Azdak in "Der kaukasische Kreidekreis"1) (2014–2016). Als Geheimrat Matthias Clausen in dem Hauptmann-Drama "Vor Sonnenuntergang"1) (2009) war er ebenso ausdrucksstark wie seit 2010 als Richard Strauss in "Kollaboration" von Ronald Harwood1), dem dramatisierten Briefwechsel zwischen Richard Strauss1) und Stefan Zweig1) (gespielt von Matthias Freihof1)). Zur Spielzeit 2014/2015 setzte Volkmar Kamm am Stuttgarter "Alten Schauspielhaus"1) den berühmten Roman "Jeder stirbt für sich allein"1) von Hans Fallada in Szene, Peter Bause beeindruckte als Schreinermeister Otto Quangel einmal mehr das Publikum. Den Part von Quangels Ehefrau Anna spielte Hellena Büttner1), auch im echten Leben Bauses Ehefrau sowie Partnerin in etlichen anderen Theaterproduktionen. "Mit Bause und Büttner findet sich ein schauspielerisches Traumpaar – Er, knochig, knittrig, stoisch, und sie, schwankend zwischen feurigem Drang und herber Resignation, trotzen mitlaufenden Angsthasen und exekutiven Gewissensfreien." schrieb Cornelius W. M. Oettle in den "Stuttgarter Nachrichten" (03.11.2014). Seit Anfang 2015 ging das Paar in vielen Städten mit diesem Stück, das mit dem 2. INTHEGA1)-Preis "Die Neuberin" 2015 als "Beste Aufführung der Spielzeit 2014/15" ausgezeichnet worden war, auf Tournee, im Frühjahr 2019 sind weitere Aufführungen geplant → mehr bei landgraf.de.
 
Dass Peter Bause sich nicht nur als grandioser "Teamplayer" sondern auch als Solist einen Namen machte, ist spätestens seit seinen Auftritten mit dem Ein-Mann-Stück "Der Kontrabaß"1) von Patrick Süskind1) allgemein bekannt. Bereits Anfang der 1980er Jahre hatte der rothaarige Charakterkopf am "Berliner Ensemble" dieses Stück virtuos gespielt, mit Beginn der 1990er Jahre begeisterte er bei nicht mehr zu zählenden Vorstellungen – an die 1.500 Mal sollen es im Laufe der drei Jahrzehnte gewesen sein – mit seiner Paraderolle des namenlosen, mittelmäßigen, einsamen Kontrabassisten die Zuschauer. "Solche Monologe sind die Königsklasse für einen Schauspieler" sagte er einmal in einem Interview. Laut "Tagesspiegel" präsentierte Bause das Stück ein letztes Mal Silvester 2016 auf der Bühne des "Werner-Otto-Saals"1) im "Konzerthaus am Gendarmenmarkt", dem ehemaligen "Schauspielhaus Berlin"1) → www.tagesspiegel.de. Seit 2009 glänzt er in "Jugend ohne Gott", einem Monolog nach dem gleichnamigen Roman von Ödön von Horváth1), für die Bühne bearbeitet von Bause gemeinsam mit Axel Schneider, dem Intendanten des "Altonaer Theaters" (seit 1995) bzw. dem Leiter der "Hamburger Kammerspiele" (seit 2003/04 zusammen mit Dietrich Wersich1)) → www.altonaer-theater.de. Die Premiere der Inszenierung von Axel Schneider fand am 25. Oktober 2009 am "Altonaer Theater" statt, zahlreiche Gastspiele an anderen Bühnen schlossen sich an. In dem preisgekrönten Einpersonenstück "Die Judenbank"1) des 1999 verstorbenen Schauspielers und Regisseurs Reinhold Massag1) ist Peter Bause seit 2013 zu bewundern. In der ebenfalls von Axel Schneider in Szene gesetzten Parabel, welche sich mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt, schlüpft Bause neben dem Dorfbewohner Dominikus Schmeinta gleich in neun Rollen: "Überwiegend gibt er den starrköpfigen Dörfler mit einem untrüglichen Gespür für Gerechtigkeit. Sein naiver Glaube an geradlinige Verhältnisse wird ihm zum Verhängnis. Um von einer Figur in die nächste zu wechseln, schiebt Bause seine Stimme um eine Nuance, manchmal nur einen Halbton nach oben oder unten, bewegt seinen Körper um eine halbe Drehung, und schon ist er Schmeintas Mitläuferneffe, der geifernde Hitler-Anhänger und Dorfbürgermeister Roman Schmeinta, dann wieder Cilly, dessen stille aber brave Frau, dann wieder im Handumdrehen den pubertierenden Hansi, beider Sohn. Auch mal ein befreundeter Gemeinderat oder eine junge Nachbarin. Hoch konzentriert spricht er ins Dunkel hinein. Jede Figur nimmt er ernst. Und jede überzeugt." schrieb das "Hamburger Abendblatt" (04.10.2013) → www.abendblatt.de. Auch mit "Die Judenbank" gastiert(e) Bause im deutschsprachigen Raum, unter anderem 2015 bei den "Burgfestspielen Jagsthausen" sowie bei "Klassik am Meer" im Ostseebad Koserow1) auf der Insel Usedom1) und auf dem "Theaterkahn Dresden", wo er seit Jahren ein gern gesehener Gast ist. Seine Programme wie der satirische Abend "Ach, du fröhliche! – Advent spezial" oder "Und der Haifisch, der hat Zähne…", Geschichte und Gedichte zur "Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht (gemeinsam mit Ehefrau Hellena Büttner) sind ebenfalls stets ein Publikumsmagnet; → mehr zum Theater-Wirken.
 
Seit Mitte der 1960er Jahre steht der Mann mit dem verschmitzten Lachen vor der Kamera, "der wandlungsfähige Komödiant wird einer der meistbeschäftigten Schauspieler bei Fernsehen und Film, zeichnet oft skurrile Gestalten mit komischen Einschlag, kann aber ebenso glaubhaft tragische Wirkungen erzielen." notiert das "Lexikon der DDR-Stars"*) Sein Leinwanddebüt gab er in dem Streifen "Terra incognita"2) (1965) nach dem dramatischen Poem von Kurt Barthel1), prägnante Nebenrollen in weiteren DEFA-Produktionen sollten folgen. Des öfteren zeigte er sich in Filmen für Kinder, war der Bisamfänger in "Der Untergang der Emma"1) (1974), der Lehrer Eckart in "Die dicke Tilla"1) (1982), der Hausmeister in "Insel der Schwäne"1) (1983), der Oberleutnant Vogel in "Unternehmen Geigenkasten"1) (1985) und der König in "Das Licht der Liebe"1) (1991).
Das Fernsehen bot Bause seit den 1970er Jahren eine geeignete Plattform, seine schauspielerische Bandbreite unter Beweis zu stellen, regelmäßig trat er in Literaturadaptionen, Gegenwartsstücken, Komödien und Krimis in Erscheinung. Wiederholt tauchte er bei dem Dauerbrenner "Polizeiruf 110"1) und der populären Krimiserie "Der Staatsanwalt hat das Wort " auf, in dem Fünfteiler "Scharnhorst"1) (1978) über den preußischen Heeresreformer Gerhard von Scharnhorst1) verlieh er dem russischen Zar Alexander I.1) Profil. Eine weitere Person der Zeitgeschichte, den preußischen Politiker Freiherr von Altenstein1), verkörperte er in dem Biopic über Wilhelm von Humboldt1) mit dem Titel "Chef der Gelehrsamkeit – Wilhelm von Humboldt"3) (1983). Er spielte den Kupferschmied Heinrich Jury in dem TV-Film "Künstler, König und Modell"3) (1987) über Johann Gottfried Schadow1) oder den Vater der kleinen Titelheldin in "Das Mädchen Leo"3) (1988) nach der Erzählung von Hedda Zinner1) – um nur Einiges zu nennen. Das Multitalent Bause gestaltete auch Unterhaltungssendungen, so 1983 zusammen mit Uta Schorn das TV-Format "Spaß im Spot". Am 26. Dezember 1989 war er der charmante Gastgeber der legendären Samstagabendshow "Ein Kessel Buntes"1) aus dem "Palast der Republik"1), in der unter anderem auch die unvergessene Helga Hahnemann auftrat. Im MDR moderierte er in späteren Jahren zusammen mit Janine Strahl-Oesterreich1) die szenische Dokumentation "Flussgeschichten", eine Sendereihe rund um die Flusslandschaften Mitteldeutschlands.
  
Nach der so genannten "Wende" blieb Bause zwar ein gefragter Darsteller, seine Mitwirkung in TV-Produktionen blieben jedoch zu Gunsten seiner Arbeit für das Theater überschaubar, aber auch weil die Rollenangebote nicht seinen künstlerischen Vorstellungen entsprachen. Meist präsentierte er sich mit Episodenrollen in verschiedenen Serien, zu nennen ist unter anderem der Lateinlehrer Herr Dumbeck in den beliebten Geschichten um "Unser Lehrer Doktor Specht"1) (1995), den er 15 Folgen lang mimte. Zu seinen letzten Bildschirmauftritten zählt der Chef des Paketzustelldienstes in der ganz auf Wolfgang Stumph zugeschnittenen, turbulenten Weihnachtskomödie "Ein Sack voll Geld"4) (2002) und der Opernregisseur Carsten Sammer in der Folge "Immer in Bereitschaft"5) (2005) aus der Arztserie "In aller Freundschaft"1) → mehr Filmografie.
Darüber hinaus betätigte sich Peter Bause Jahrzehnte lang als Sprecher und bereicherte das Ensemble zahlreicher Hörspiele; eine Auswahl der bei der ARD Hörspieldatenbank gelisteten Produktionen findet man hier. Für das Plattenlabel "Litera"1) stand er ebenfalls mitunter vor dem Mikrofon und wirkte beispielsweise bei Märchen der Gebrüder Grimm mit. So sprach er den jüngsten Sohn des Schneiders Klaus in "Tischlein deck dich" (1972, → ddr-hoerspiele.net), den treuen Diener Heinrich in "Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich"1) (1977) und den König in "Rumpelstilzchen"1) (1977). In "Urfin und seine Holzsoldaten" (1991) nach dem Kinderbuch "Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten"1) des russischen Autors Alexander Wolkow1) ist er als König Urfin I. zu hören → mehr bei www.ddr-hoerspiele.de.

Peter Bause am 10. Mai 2012 anlässlich der Veranstaltung
"Lesen gegen das Vergessen" auf dem Berliner Bebelplatz,
initiiert von DIE LINKE.1) zur Mahnung und Erinnerung an die Bücherverbrennung 1933
Urheber: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag; Lizenz: CC BY 2.0
Quelle: 120510 LgdV Bause 1-200dpi bzw. Wikimedia Commons

Peter Bause am 10. Mai 2012 anlässlich der Veranstaltung "Lesen gegen das Vergessen" auf dem Berliner Bebelplatz, veranstaltet von DIE LINKE.1) zur Mahnung und Erinnerung an die Bücherverbrennung 1933; Urheber: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag; Lizenz: CC BY 2.0; Quelle: 120510 LgdV Bause 1-200dpi bzw. Wikimedia Commons
Neben all diesen umfangreichen Arbeiten für Theater, Film, Fernsehen und Hörspiel fand der großartige Mime und Entertainer zudem noch Zeit, als Lehrbeauftragter an der "Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin"1) seine Erfahrungen an den Schauspieler-Nachwuchs weiterzugeben.
Der MDR widmete dem "Charakterdarsteller und Komödianten mit einem ausgeprägten Hang zu Satire und Humor" in der Reihe "Lebensläufe" das filmische Porträt "Die Rache des Rothaarigen – Der Schauspieler Peter Bause" (EA: 03.05.2000).
2010 erhielt er den Sonderpreis des "INTHEGA"-Vorstands für "sein Lebenswerk und sein Wirken für das Theater in der Fläche".
Ein Jahr später veröffentlichte er im Verlag "Das Neue Berlin" seine Erinnerungen unter dem Titel "Man stirbt doch nicht im dritten Akt" und lässt den Leser (oder Zuhörer im Rahmen von Lesereisen) auf heitere Art an seinem ereignisreichen Leben teilhaben – seit mehr als 55 Jahre steht der inzwischen über 75-Jährige nun auf der Bühne und hat fast alle großen Rollen gespielt. "Mit feiner Ironie und Understatement schreibt Peter Bause über sein Schauspielerleben. An einem lässt dieser "bunte Hund" keinen Zweifel: Das Theater ist die Basis für seine vielgestaltige Arbeit, Theater, wie er es von der Pike auf erlernt hat und in das er seine Leser mit temperamentvoll erzählten Geschichten einlädt, die ganze Welt zu schauen!" wird bei www.eulenspiegel.com ausgeführt.
 
Wie erwähnt ist Peter Bause, Vater von zwei Töchtern, mit seiner Kollegin Hellena Büttner verheiratet und lebt mit seiner Frau in Berlin-Biesdorf1). Vor allem seit Mitte der 1990er Jahre kann man das Paar regelmäßig gemeinsam bei Tourneen und Gastspielen in etlichen Theaterproduktion, aber auch mit literarischen Programmen erleben.

Quellen: "Lexikon der DDR-Stars"*), Wikipedia
*) "Lexikon der DDR-Stars" von F.-B. Habel und Volker Wachter (Ausgabe 1999, S. 20)
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) defa-stiftung.de, 3) fernsehenderddr.de, 4)tittelbach.tv, 5) fernsehserien.de
Stand November 2017
       
Theater-Wirken (Auszug)
Quelle (unter anderem): Wikipedia
(Fremde Links: Wikipedia; R = Regie; P = Premiere, UA = Uraufführung)
Filme
Kino / Fernsehen
Filmografie bei der Internet Movie Database sowie filmportal.de
(Fremde Links:  defa-stiftung.de, Wikipedia, filmportal.de,
fernsehenderddr.de, fernsehserien.de, tittelbach.tv)
Kinofilme (DEFA-Produktionen) Fernsehen (Auszug)
Hörspielproduktionen (Auszug)
(Link: ARD-Hörspieldatenbank (mit Datum der Erstausstrahlung), Wikipedia)
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