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Eine wenig komische Rolle verkörperte er auch 1973 als Inspector Guilboud in "L'horloger de Saint-Paul"1) (Der Uhrmacher von Saint-Paul), 1975 war er bei Claude Chabrol neben Romy Schneider und Rod Steiger als Maître Légal in "Les innocents aux mains sales"1) (Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen) zu sehen. 1976 wurde Rochefort mit dem "César" dem französischen Oscar für seine Rolle des Abbé Dubois in Bertrand Taverniers "Que la fête commence" (Das Fest soll beginnen) ausgezeichnet. Einen weiteren "César" erhielt er zwei Jahre später für seine Darstellung des Captain in Pierre Schoendoerffers "Le crabe-tambour"2) (1977, Der Haudegen). Herausragend war 1990 seine Figur des Antoine in Patrice Lecontes' Kinostreifen "Le mari de la coiffeuse" (Der Mann der Friseuse2), in nachhaltiger Erinnerung bleibt er auch als Graf Fernand Mondego in Josée Dayans vierteiligen TV-Fassung von Dumas' "Der Graf von Monte Christo"1) (1998, Le comte de Monte Cristo) mit Gérard Depardieu in der Titelrolle. Im französischen Film gehört Jean Rochefort, dessen Karriere inzwischen mehr als fünf Jahrzehnte umspannt, bis heute zu einem der führenden Charakterstars, der sich auch international etablieren konnte. Zu seinen jüngeren Arbeiten zählt das Drama "L'homme du train"1) (2002, Das zweite Leben des Monsieur Manesquier2)) an der Seite von Pop-Ikone Johnny Hallyday, wofür Rocheford bei den Filmfestspielen in Venedig 2002 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde, sowie der TV-Historienfilm "Verrat im Namen der Königin"2) (2003, Saint-Germain ou la négociation), wo er den Baron de Malassise mimte. Danach zeigte er sich im Kino beispielsweise mit der Hauptrolle des Starregisseurs Louis Ruinard an der Seite von Charlotte Rampling in der Komödie "Désaccord parfait" (2006, Wir verstehen uns wunderbar) und als Oberkellner in der "Mr. Bean"-Komödie "Mr. Bean macht Ferien"1) (2007). Aktuell stand Rochefort für Laurent Tirards neuen "Asterix"-Klamauk "Astérix et Obélix: God Save Britannia" als Lucius Fouinus vor der Kamera; der Streifen mit Edouard Baer als Asterix und (bewährt) Gérard Depardieu als Obélix soll 2012 in die Kinos kommen. Jean Rocheforts erste, 1960 geschlossene Ehe mit Aleksandra Moscwa war geschieden worden; aus der Verbindung stammen Tochter Marie (geb. 1962) sowie Sohn Julien (geb. 1965), der sich inzwischen ebenfalls zu einem bekannten Schauspieler gemausert hat. Sein 1981 geborener Sohn Pierre stammt aus seiner Beziehung mit Schauspielerkollegin Nicole Garcia1). Seit Mitte Januar 1989 ist Jean Rochefort mit Françoise Vidal verheiratet, mit der er ebenfalls zwei Kinder hat. |
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| Link: 1) Wikipedia, 2) prisma-online.de | Stand Juli 2011 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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