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Daraufhinn ermöglichte ihr der
Sender einem Auftritt in dem Talent-Scout-Programm von Arthur Godfrey1),
wo Grace Bumbry mit der Arie der Prinzessin Eboli
"O don fatale" aus der
Verdi-Oper "Don Carlos"1)
erneut Aufmerksamkeit erregte und ihr diesmal ein Stipendium am "Boston University College of Fine Arts"1)
einbrachte; kurz darauf wechselte sie, gefördert durch zwei Mäzen-Familien,
nach Evanston1)(Illinois1)) an die
"Northwestern University"1). Auf
Einladung der zur Zeit des NS-Regimes1) in die USA emigrierten, berühmten Sopranistin
und Gesangspädagogin Lotte Lehmann
(1888 1976) studiere sie dreieinhalb Jahre lang in deren Meisterklassen an der
"Music Academy of the West"1)
im kalifornischen Santa Barbara1).
Zudem nahm sie Unterricht (Klavier/Musiktheorie) bei dem Pianisten György Sándor1),
Lotte Lehmann blieb Bumbrys Mentorin während ihrer beginnenden Karriere.
Einen frühen Erfolg verzeichnete Grace Bumbry 1958, ebenso wie die Sopranistin
Martina Arroyo1)
errang sie bei dem jährlich von der New Yorker "Metropolitan Opera"1)
veranstalteten Gesangswettbewerb "National Council Auditions"
den ersten Platz, weitere Preise eröffneten ihr eine glanzvolle
Laufbahn auch in Europa. 1958 stand sie in Paris im Rahmen eines Konzers
erstmals auf der Bühne, ihr Opern-Debüt gab Grace Bumbry 1960 an
der Pariser "Opéra Garnier"1)
mit der Partie der Amneris in dem Verdi-Werk
"Aida"1), im
selben Jahr trat sie am "Stadttheater
Basel"1) auf.
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin
Virginia Shue
(Hamburg)
zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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1961 und 1962 interpretierte sie
bei den "Bayreuther
Festspielen"1) in den Inszenierungen von
Wieland Wagner1)
bzw. unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Sawallisch1)
als erste farbige Sängerin die Venus1)
in "Tannhäuser
und der Sängerkrieg auf Wartburg"1) von
Richard Wagner1)
an der Seite von Hans Beirer1)
(06.08./10.08.1961)
bzw. Wolfgang Windgassen
als Tannhäuser1),
etablierte sich damit endgültig in Europa und avancierte zur
"Black Venus of Bayreuth"; für ihre
gesangliche/darstellerische
Leistung wurde sie unter anderem mit der "Richard-Wagner-Medaille" geehrt,
was unter Fachleuten als "kleine Sensation"galt.
In den folgenden Jahren stand Grace Bumbry an den bedeutenden Operhäusern
weltweit auf der Bühne, feierte seit ihrem Einstand am 7. Oktober 1965 an
der New Yorker "Metropolitan Opera"1) als
Prinzessin Eboli in "Don Carlo"1)
von Giuseppe Verdi1) nicht
nur an diesem namhaften Haus Triumphe, wo sie im Laufe der Jahrzehnte in rund 215 Vorstellungen (→, siehe
hier) zu bewundern war. Sie brillierte seit Mitte
der 1960er an der "Wiener Staatsoper"1) (→, siehe
hier) ebenso wie am Londoner
"Royal Opera House"1)
in "Covent Garden"1),
bei den "Salzburger Festspielen"1)
(→, siehe
hier) oder an der
"Mailänder Scala"1),
wo sie ebenfalls als umjubelte "Titelheldin" in
"Carmen"1)
von Georges Bizet1)
Spuren hinterließ. Legendär wurden die Salzburger
"Carmen"-Inszenierungen (1966/1967) unter Herbert von Karajan1),
von der 1967er Aufführung mit Jon Vickers
als Don José entstand unter Karajans künstlerischen Gesamtleitung
sowie François Reichenbach1)
und Ernst Wild1) an der Kamera eine rund 160-minütige
Verfilmung in französischer Sprache mit deutschen Zwischenansagen:
"Eine Adaption, die sich der Bühneninszenierung verpflichtet zeigt und zugleich filmische Ausdrucksmittel
einbezieht. Häufige Schnittwechsel bestimmen den Rhythmus, ohne das Gefüge der Bühnenszenen
zu zerstören; halbnahe Einstellungen lenken den Blick auf Details und verdeutlichen den komödiantischen
Geist dieser Inszenierung." notiert filmdienst.de.
Zu Grace Bumbrys herausragenden Repertoire zählte die junge Bäuerin Santuzza in "Cavalleria
rusticana"1)
von Pietro Mascagni1,
die Salome1) in der
gleichnamigen Oper1) von Richard Strauss1),
als Verdi-Interpretin neben der ägyptischen Königstochter Amneris in
"Aida"1) und der
Prinzessin Eboli in "Don Carlo"1) die Azucena in "Il
trovatore"1) ("Der Troubadour"),
die Lady Macbeth in "Macbeth"1),
die Donna Leonora de Vargas in "La
forza del destino"1) ("Die
Macht des Schicksals") und die Wahrsagerin Ulrica in
"Un ballo in maschera"1) ("Ein Maskenball")..
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Grace Bumbry als Lady Macbeth in der Verdi-Oper "Macbeth"1)
an der "Hamburgischen Staatsoper"1) (22. Januar 1980)
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin
Virginia Shue
(Hamburg)
zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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Weiterhin zu nennen ist unter anderem der Orfeo1)
in "Orfeo
ed Euridice"1) von Christoph Willibald Gluck1),
die Floria Tosca in "Tosca"
von Giacomo Puccini1), die
Dalila in
"Samson et Dalila"1)
von Camille Saint-Saëns1), die
Straßensängerin La Gioconda in "La Gioconda"1)
von Amilcare Ponchielli1)
und die Oberpriesterin Norma in "Norma"1)
von Vincenzo Bellini1).
Die Partie der Venus1)
in Wagners "Tannhäuser
und der Sängerkrieg auf Wartburg"1)
gab sie ebenfalls an der "Met" in einer Produktion
von Otto Schenk,
letztmalig am 1. Februar 1978 mit Richard Cassilly (19271998
→ Wikipedia (engl.))
als Tannhäuser.
Zu den Höhepunkten ihrer Karriere
zählte ohne Zweifel auch die Prinzessin Eboli in Verdis "Don Carlos"1),
mit der sie die Besucher/-innen der "Met" zuletzt am 26. März 1983
unter der musikalischen Leitung von James Levine1) an der Seite
von Plácido Domingo1) als Infant
Don Carlo1) begeisterte. "Met" die
Opernbesucher/-innen begeisterte.
Grace Bumbry hat die Stimme und die technischen
Fähigkeiten, die Verdi offensichtlich vorschwebten, als er diese Rolle
konzipierte, eine bessere "Eboli" hat es in den letzten Jahrzehnten
wohl kaum gegeben und das ist vielleicht noch mehr wert, als eine schwarze
Venus zu sein.2)
In zeitgenössischen Werken bestach die Operndiva
beispielsweise 1974 an der "Mailänder Scala" als Jenůfa
in der gleichnamigen
Oper1) von Leoš Janáček1),
ein Jahr später in Paris als Ariane in "Ariane und Blaubart"1)
("Ariane et Barbe-Bleue") von Paul Dukas1),
vor allem aber als Bess in "Porgy and
Bess"1) von George Gershwin1)
(Musik), mit der sie unter anderem 1985/86 an der "Met"
in 10 Vorstellungen brillierte.
Noch in jüngerer Zeit gastierte Grace Bumbry unter anderem in Paris,
London, München und Wien, gab in Hannover bei der "Expo 2000"1)
ein glanzvolles Konzert und im Sommer 2001 übernahm sie zum
wiederholten Male die Meisterklasse am "Mozarteum"1)
in Salzburg.
Ihren offiziellen Abschied von der Opernbühne nahm sie zwar
bereits 1997 an der "Opéra National de Lyon"1)
mit der Figur der Klytaemnestra1)
in der Oper "Elektra"1)
von Richard Strauss1),
ließ sich dann jedoch zu weiteren Auftritten überreden.
Portait (undatiert) von Grace Bumbr
Quelle: Deutsche
Fotothek, (file: df_hauptkatalog_0158653)
Eigentümer/© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Unbekannter Fotograf
Datierung: ungenannt1: Quelle:
www.deutschefotothek.de
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
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Im Frühjahr 2010 kehrte sie nach 13 Jahren auf die Opernbühne zurück und gestaltete
am Pariser "Théâtre du Châtelet"1)
unter der musikalischen Leitung von Kazem Abdullah die Partie der Monisha,
Adoptivmutter von Treemonisha, in der gleichnamigen
Oper von Scott Joplin1) an der
Seite von Adina Aaron3)
(Treemonisha) und Willard White1)
(deren Adoptivvater Ned). Im März 2012 gab sie an der "Deutschen Oper Berlin"1)
in der konzertanten, englischsprachigen Premiere des von Leonard Bernstein1) komponierten, auf dem satirischen Roman
"Candide oder der Optimismus"1) des Philosophen
Voltaire1) basierenden
Musical/der komischen Operette "Candide"1) die
"Old Lady" (alte Dame) Donald Runnicles1)
dirigierte, Toby Spence1) trat als der junge Edelmann Candide, Neffe des
Barons, in Erscheinung sowie unter anderem Simone Kermes1) als dessen
Liebste Kunigunde, Tochter des Barons. Ben Becker1) sprach die
verbindenden Zwischentexte
für den am 22. August 2011 verstorbenen Vicco von Bülow
alias "Loriot", der bei der Neufassung des konzertanten
Uraufführung 1997 im Münchener
"Prinzregententheater"1)
für die künstlerische
Gesamtleitung sowie die deutschen, humorvollen Zwischentexte verantwortlich zeichnete und diese
damals zudem selbst vortrug.
Im Folgejahr sang Grace Bumbry an der "Wiener Staatsoper"1) seit der Premiere
(19.01.2013) in vier Aufführungen bzw. in der
Inszenierung von Vera Nemirova1) (Dirigent:
Marko Letonja1)) erstmals die alte Gräfin, Großmutter von
Lisa (Hasmik Papian1)), in
der Oper "Pique Dame"1) von
Peter Tschaikowski1)
(Musik), mit dem Libretto seines Bruders Modest Tschaikowski1),
basierend auf der gleichnamigen
Erzählung1) von Alexander Puschkin1).
Das Foto wurde mir freundlicherweise
von
der Fotografin
Virginia Shue
(Hamburg)
zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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Wirken (Auszug)
(Fremde Links: Wikipedia, operalounge.de; R = Inszenierung/Regie)
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"Metropolitan Opera",
New York
Die "Met" weist 216 Vorstellungen/Auftritte mit Grace Bumbry aus → archives.metopera.org.
- 07.10.1965–26.03.1983 (19 Vorstellungen): Prinzessin
Eboli (d. i. Ana
de Mendoza y de la Cerda), Hofdame der Élisabeth
de Valois,
in "Don
Carlo" / "Don Carlos"
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Joseph
Méry und Camille
du Locle,
basierend auf dem Drama
"Don
Karlos, Infant von Spanien" von Friedrich
Schiller
- 06.02.196703.11.1986 (36 Vorstellungen): Amneris, Tochter des Königs von Ägypten, in "Aida"
von Giuseppe Verdi
(Musik),
mit dem Libretto von Antonio
Ghislanzoni, verfasst nach einem Szenarium des Ägyptologen Auguste
Mariette
- 04.03.196726.06.1982 (18 Vorstellungen): "Il
trovatore" ("Der Troubadour")
von Giuseppe
Verdi (Musik),
mit dem Libretto von Salvadore
Cammarano, Leone Emanuele Bardare, basierend
auf dem Schauspiel "El trovador"
von Antonio
García Gutiérrez
- 04.03.196718.04.1969 (14 Vorstellungen): Partie der Azucena, eine Roma-Frau, vermeintliche Mutter
des Titelhelden,
dem Offizier Manrico
- 15.06.198226.06.1982 (4 Vorstellungen): Partie der Leonore
- 1. Vorstellung 15.06.1982: Dirigent: Anton Guadagno
(mit Juan Lloveras
(19341998) als
Offizier Manrico;
u- a. Bianca Berini (19282004) als
Azucena) → Besetzung
- Letzte Vorstellung 26.06.1982: Dirigent: Anton Guadagno (mit Juan Lloveras als
Offizier Manrico;
u. a. Bianca Berini als Azucena) → Besetzung
- 17.08.196704.06.1973 (7 Vorstellungen): Lady
Macbeth, Gemahlin des Feldherrn Macbeth, in "Macbeth"
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Francesco
Maria Piave und Andrea
Maffei, basierend auf
der Tragödie "Macbeth"
von William
Shakespeare
- 15.12.196730.05.1986 (27 Vorstellungen): Carmen in
"Carmen"
von Georges
Bizet (Musik), mit dem Libretto
von Henri
Meilhac und Ludovic
Halévy, basierend auf der gleichnamigen
Novelle von Prosper
Mérimée
- 15.02.1969: Gala-Konzert → Programm
- 09.01.197010.01.1981 (22 Vorstellungen): Bäuerin
Santuzza. Geliebte des Bauern Turiddu, in "Cavalleria
rusticana"
von Pietro
Mascagni (Musik), mit dem Libretto von Giovanni
Verga, Giovanni
Targioni-Tozzetti und Guido
Menasci,
basierend auf der gleichnamige Erzählung von Giovanni Verga
aus der Novellensammlung "Vita
dei campi" ("Landleben")
- 25.09.197009.01.1971 (8 Vorstellungen): Orfeo in
"Orfeo
ed Euridice" von Christoph
Willibald Gluck (Musik),
mit dem Libretto von Ranieri
de’ Calzabigi, basierend auf "Metamorphosen" des
Ovid
- 05.06.197126.05.1986 (21 Vorstellungen): Floria
Tosca in "Tosca"
von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto von Giuseppe
Giacosa und Luigi
Illica, basierend auf dem Drama "La Tosca" von Victorien
Sardou
- 10,12.197117.01.1972 (9 Vorstellungen): Dalila in "Samson
et Dalila" / "Samson und Dalila" von
Camille
Saint-Saëns (Musik), mit dem Libretto von Ferdinand Lemaire (18321879
→ Wikipedia (engl.)),
basierend auf dem biblischen "Buch
der Richter", angesiedelt in der Zeit zwischen 1100 und 1000 v. Chr.
- 22.04.1972: Gala-Konzert/-Vorstellung zu Ehren von Sir Rudolf Bing
(19021997)
(Arie der Chimène (Jimena Díaz)
"Pleurez mes yeux" aus der Oper "Le Cid"
von Jules Massenet (Musik))
→ Programm
- 19.09.197327.03.1981 (15 Vorstellungen): Salome,
Tochter der Herodias,
der Gemahlin des Herodes,
dem Tetrarch von Judäa, in "Salome"
von Richard
Strauss, basierend auf dem Drama "Salome"
von Oscar
Wilde
- 22.12.197701.02.1978 (10 Vorstellungen): Venus in "Tannhäuser
und der Sängerkrieg auf Wartburg"
von Richard
Wagner (Musik/Libretto)
- 29.11.197915.12.1979 (5 Vorstellungen): Straßensängerin
La Gioconda in "La
Gioconda" von Amilcare
Ponchielli. (Musik),
mit dem Libretto von Arrigo
Boito alias "Tobia Gorrio", basierend auf dem
Schauspiel "Angelo, tyran de Padoue"
von Victor
Hugo
- 1. Vorstellung 29.11.1979: Dirigent: Giuseppe Patanè
(mit u. a. Carlo Bergonzi
als Giocondas Begleiter
Fürst Enzo Grimaldo, Mario Sereni als der Spitzel
Barnaba) → Besetzung
- Letzte Vorstellung 15.12.1979: Dirigent: Giuseppe Patanè (mit u. a. Carlo Bergonzi als Giocondas Begleiter
Fürst Enzo Grimaldo, Ferdinand Radovan (19382009) als der Spitzel Barnaba) → Besetzung
- 28.09.198320.10.1983 (5 Vorstellungen): Donna
Leonora de Vargas, Geliebte des Don Alvaro, in "La
forza del destino"
("Die Macht des Schicksals") von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Francesco
Maria Piave;
Dirigent: James Levine (mit José Carreras als Don
Alvaro)
- 06.02.198508.02.1986 (10 Vorstellungen): Bess in
"Porgy and Bess" von
George Gershwin (Musik),
mit dem Libretto von DuBose Heyward (sowie einigen Liedtexten von
Ira
Gershwin), basierend auf Heywards
Roman "Porgy" bzw. der Bühnenfassung von DuBose Heyward
und dessen Ehefrau Dorothy
- 1. Vorstellung 06.02.1985: Dirigent: James Levine
(mit Simon Estes als der gehbehinderte
Porgy) → Besetzung
- Letzte Vorstellung 08.02.1986: Dirigent: James Levine (mit Robert Mosley
(19272002 → Wikipedia (engl.))
als der gehbehinderte Porgy) → Besetzung
- 22.10.1983: "Centennial Gala II" anlässlich des 100.
Geburtstages der "Metropolitan Opers"
(im Duett mit Renato Bruson die Arie "Donna chi sei" aus der Oper
"Nabucco"
von Giuseppe Verdi
(Musik)) → Programm
- 27.04.1996: Gala für James Levine
anlässich dessen 25. Jubiläums an der "Metropolitan Opers"
(Arie der Dalila
"Mon coeur s'ouvre à ta voix" aus "Samson
et Dalila" von Camille
Saint-Saëns) → Programm
"Wiener
Staatsoper" → archiv.wiener-staatsoper.at
- 19.04.196422.05.1972 (14 Vorstellungen): Prinzessin
Eboli (d. i. Ana
de Mendoza y de la Cerda), Hofdame der Élisabeth
de Valois,
in "Don
Carlo" / "Don Carlos"
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Joseph
Méry und Camille
du Locle,
basierend auf dem Drama
"Don
Karlos, Infant von Spanien" von Friedrich
Schiller
- 20.04.196507.06.1967 (9 Vorstellungen): Bäuerin
Santuzza. Geliebte des Bauern Turiddu, in "Cavalleria
rusticana"
von Pietro
Mascagni (Musik), mit dem Libretto von Giovanni
Verga, Giovanni
Targioni-Tozzetti und Guido
Menasci,
basierend auf der gleichnamige Erzählung von Giovanni Verga
aus der Novellensammlung "Vita
dei campi" ("Landleben";
in der Inszenierung von Wolf-Dieter Ludwig (19282007)
- 03.05./27.06.1965: Die Wahrsagerin Ulrica in "Un
ballo in maschera" ("Ein Maskenball") von Giuseppe
Verdi (Musik),
mit dem Libretto von Antonio
Somma,basierend auf der Oper "Gustave
III. ou Le bal masqué" von
Daniel-François-Esprit
Auber, mit dem Libretto
von Eugène
Scribe; in der Inszenierung von Josef Gielen
- 21.05.196530.06.1965: Carmen in
"Carmen"
von Georges
Bizet (Musik), mit dem Libretto
von Henri
Meilhac und Ludovic
Halévy, basierend auf der gleichnamigen
Novelle von Prosper
Mérimée:
in der Inszenierung von Josef Gielen, R: Josef
Witt, Dirigent: Heinz Wallberg (mit Giuseppe di Stefano als Don
José)
- 10.09.196522.05.1967: Azucena, eine Roma-Frau, vermeintliche Mutter
des Titelhelden,
dem Offizier Manrico,
in "Il
trovatore" ("Der Troubadour")
von Giuseppe
Verdi (Musik),
mit dem Libretto von Salvadore
Cammarano,
Leone Emanuele Bardare, basierend
auf dem Schauspiel "El trovador"
von Antonio
García Gutiérrez;
nach einer Inszenierung von Herbert von Karajan
- 19.09.196515.05.1989 (6 Vorstellungen):
Amneris, Tochter des Königs von Ägypten, in "Aida"
von Giuseppe Verdi
(Musik),
mit dem Libretto von Antonio
Ghislanzoni, verfasst nach einem Szenarium des Ägyptologen Auguste
Mariette
- 12.10.197920.10.1979: Oberpriesterin Norma, Tochter
des obersten Druiden Oroveso und Geliebte des römischen
Prokonsuls Pollione, in "Norma"
von Vincenzo
Bellini (Musik) mit dem Libretto von Felice
Romani, basierend
auf der Tragööie "Norma ou
l’infanticide"
von Alexandre
Soumet; in der Inszenierung von Piero Faggioni,
Dirigent: Carlo Felice Cillario (19152007 → Wikipedia (engl.))
(mit Gianfranco Cecchele (19382018) als Pollione,
Gianfranco Casarini (* 1940) als Oroveso)
- 06.12.198213.12.1982: Salome,
Tochter der Herodias
(Gertrude
Jahn),
der Gemahlin des Herodes
(Heinz
Zednik),
dem Tetrarch von Judäa, in "Salome"
von Richard
Strauss, basierend auf dem Drama "Salome"
von Oscar Wilde;
in der Inszenierung von Boleslaw
Barlog, Dirigent: Horst Stein
(mit Theo Adam als Prophet
Jochanaan (Johannes
der Täufer))
- 10.10.198715.01.1990: Floria
Tosca in "Tosca"
von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto von Giuseppe
Giacosa
und Luigi
Illica, basierend auf dem Drama "La Tosca" von Victorien
Sardou; in der Inszenierung von Margarethe
Wallmann
- 19.01.201330.01.2013 (4 Vorstellungen): Die alte Gräfin, Großmutter von Lisa,
der Verlobten des Fürsten Jelezki,
in "Pique
Dame" von Pjotr
Tschaikowski (Musik), mit dem Libretto von Modest
Tschaikowski, basierend
auf der gleichnamigen
Erzählung von Alexander
Puschkin; in der Inszenierung von Vera
Nemirova, Dirigent: Marko Letonja
- 1. Vorstellung 19.01.2013: (mit u. a. Marian Talaba (19772022)
als Offizier German/Hermann, Hasmik Papian als Lisa,
Eijiro Kai als Fürst Jelezki) → Besetzung
- Letzte Vorstellung 30.01.2013: (mit u. a. Neil Shicoff als Offizier German/Hermann, Hasmik Papian als Lisa,
Eijiro Kai als Fürst Jelezki) → Besetzung
"Salzburger
Festspiele"
- 1964: Lady
Macbeth, Gemahlin des Feldherrn Macbeth, in "Macbeth"
von Giuseppe
Verdi (Musik),
mit dem Libretto von Francesco
Maria Piave und Andrea
Maffei, basierend auf
der Tragödie "Macbeth"
von William
Shakespeare; in der Inszenierung von Oscar Fritz
Schuh, Dirigent: Wolfgang Sawallisch
(mit Dietrich Fischer-Dieskau als Feldherr
Macbeth)
→ Besetzung
- 1966/1967: Carmen in
"Carmen"
von Georges
Bizet (Musik), mit dem Libretto
von Henri
Meilhac und Ludovic
Halévy,
basierend auf der gleichnamigen
Novelle von Prosper
Mérimée;
Inszenierung/Musikalische Leitung: Herbert von
Karajan;
in französischer Sprache
- 1966: mit Jon Vickers als Don José;
u. a. Ramón Vinay
(10./15./27.08.), Justino Diaz (→ Wikipedia (engl.))
als Torero Escamillo → Besetzung
- 1967: mit Jon Vickers als Don José; u. a. Justino Diaz als Torero Escamillo → Besetzung
Anm.: Von dieser Inszenierung entstand ein rund
160-minütiger Film unter der künstlerischen
Gesamtleitung von Herbert von Krajan; Kamaera:
François Reichenbach
und Ernst Wild
Eine Adaption, die sich der Bühneninszenierung verpflichtet zeigt und zugleich filmische Ausdrucksmittel
einbezieht. Häufige Schnittwechsel bestimmen den Rhythmus, ohne das Gefüge der Bühnenszenen
zu zerstören; halbnahe Einstellungen lenken den Blick auf Details und verdeutlichen den komödiantischen
Geist dieser Inszenierung. (Quelle: filmdienst.de)
- 1994: Baba the Turk (die Türkenbab) in "The
Rake’s Progress" (dt. "Der Wüstling")
von Igor Strawinsky. (Musik), mit
dem Libretto von W. H. Auden
und Chester Kallman, die die Kupferstich-Serie
"A Rake’s Progress" des englischen Malers und Kupferstechers William
Hogarth als Vorlage nahmen;
Inszenierung: Peter
Mussbach, Dirigent: Sylvain
Cambreling, Bühne/Kostüme: Jörg Immendorff
(mit Jerry
Hadley als Tom Rakewell, Sylvia McNair als Ann(e), Tochter des Trulove
(Peter
Rose);
in englischer Sprache) → Besetzung
- Liederabende
der Salzburger Festspiele
im "Mozarteum"
- 22.07.1995: Konzert: Grace Bumbry mit dem von ihr gegründeten
"Black Musical Heritage Vocal Ensemble"
Musikalische Leitung: Jonathan Morris → salzburgerfestspiele.at
"Bayreuther
Festspiele" → bayreuther-festspiele.de
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