"Gauner gegen Gauner" hieß die vergnügliche Serie, die im ZDF am 21. Mai 1968 mit "Sieg oder Platz" (The personal
touch) an den Start ging. Produziert worden war "The Rogues" so der Originaltitel, was etwa so viel wie "Spitzbuben" heißt in
den USA schon einige Jahre früher, zwischen Mitte September 1964 und
Mitte April 1965 wurden beim Sender NBC 30 Folgen ausgestrahlt. Trotz guter
Akzeptanz und einiger Preise unter anderem ein "Golden Globe" als
"Beste Fernsehserie" war sie dann jedoch abgesetzt worden. Das ZDF
hob bis Ende Februar 1969 zwanzig Episoden ins Programm, bis Ende der 90er Jahre wurde die
Reihe vom ZDF und einigen Privatsender (u.a. SAT.1, RTL)
immer mal wieder gezeigt und fand eine treue Fangemeinde.
Die Serie, mehr Komödie als Krimi, war nicht zuletzt wegen der prominenten
Protagonisten so populär, in erster Linie war sie jedoch so beliebt, weil
sie sich von anderen Serien durch den anspruchsvollen und hintersinnigen Humor
abhob. Die Handlung
spielt nicht, wie der Titel vermuten ließe, im Milieu von Kleinkriminellen,
sondern ist in der feinen Gesellschaft angesiedelt. Zwei hochangesehene,
respektable Familien die eine in Frankreich, die andere in England und Amerika
beheimatet legen ihresgleichen aufs Kreuz, setzen sich aber manchmal auch
ganz uneigennützig für weniger begüterte Mitmenschen ein. Bei all ihren
gaunerischen Aktivitäten, die mit einem Augenzwinkern zu sehen sind,
bewahren sie stets Haltung, bringen ihre Hochstapeleien "gentlemenlike"
und äußerst distinguiert über die Bühne. Die in den Hauptrollen
agierenden Familienmitglieder sind alle untereinander verwandt, da wäre auf
Seiten der Familie Flemimg zunächst der Engländer Alexander "Alec" Fleming,
gespielt von Altstar David Niven. Sein amerikanischer Cousin Tony Fleming
wurde von dem Publikumsliebling Gig Young verkörpert, für die Familie St. Clair trat
der französische Cousin Marcel St. Clair auf den Plan,
dargestellt von keinem geringeren als der Leinwandlegende Charles Boyer.
Weitere Mitglieder der genannten Familien sind der Cousin Mark Fleming (Larry Hagman),
die ältliche Tante Margaret St. Clair (Gladys Cooper) und ein weiterer Cousin Timmy Fleming
(Robert Coote). Jede Episode war auf einen der Hauptdarsteller, entweder
Niven, Young oder Boyer, zugeschnitten, die anderen absolvierten dann jeweils nur kleine
Gastauftritte. Andere Akteure wie Gladys Cooper oder Robert Coote waren
meist durchgängig in die jeweilige Handlung integriert; an Gaststars sah
man beispielsweise Walter Matthau, George Sanders und Telly Savalas.
Siehe auch www.tvder60er.de,
Wikipedia,
www.bamby.de Weitere
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Die Mitglieder der Familie Fleming bzw. St. Clair:
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| David Niven
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spielte den Alexander "Alec" Fleming.
Geboren am 1. März 1909 als James David Graham Niven in London
(nach anderen Quellen 1910 in Kirriemuir, Schottland),
gestorben am 29. Juli 1983 in Château-d'Oex (Schweiz).
Kurzbiografie
zu David Niven innerhalb dieser Homepage.
Siehe auch www.prisma-online.de,
www.djfl.de,
Wikipedia
Weitere
Filme*) mit David Niven
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| Gig Young
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spielte den den amerikanischen Cousin Tony Fleming.
Geboren am 4. November 1913 als Byron Elsworth Barr in St. Cloud (Minnesota(,
gestorben am 19. Oktober 1978 in New York City.
Gemeinsam mit seinen älteren Geschwistern wuchs der junge Byron in Washington
auf, schon währende Zeit auf der High School begann er sich für das
Theater zu interessieren. Nach einigen Erfahrungen bei
Laienspielgruppen entschloss er sich für den Beruf des
Schauspielers, erhielt ein Stipendium am renommierten "Pasadena Community Playhouse".
Bei einer der Aufführungen wurde Barr von einem Talentsucher der
Filmgesellschaft "Warner Brothers" entdeckt. Sein
Leinwanddebüt gab er 1940 mit einer winzigen Rolle in dem Streifen
"Misbehaving Husbands", nach weiteren kleineren Auftritten
in einer Reihe von Produktionen, mimte er 1942 in dem Melodram "The Gay Sisters"
neben Barbara Stanwyck einen jungen Mann namens "Gig Young"
und nahm daraufhin auf Drängen des Filmstudios diesen als
Künstlernamen an.
Während der 1940er Jahre erschien Gig Young in einer Vielzahl von
Melodramen, Komödien oder sonstigen Unterhaltungsstreifen und
avancierte zu einen populären Darsteller auf der Leinwand. Er war
jedoch nie der strahlende Held, der am Ende die Herzensdame eroberte,
sondern spielte liebenswerte Freunde, Brüder oder Rivalen der
Hauptdarsteller.
Während des 2. Weltkrieges musste Young seine Karriere kurzfristig
unterbrechen und diente bei der US Coast Guard. Nach dem Krieg
nahm er seine Filmtätigkeit wieder auf, spielte in Filmen wie den
Abenteuern "Die drei Musketiere"1) (1948, The Three Musketeers)
und "Im Banne der roten Hexe" (1948, Wake of the Red Witch; mit John Wayne), dem Western "Der
Berg des Schreckens" (1949, Lust for Gold; mit Glenn Ford) oder
dem Krimi "Das Geheimnis der Frau in Weiß" (1948, The Woman in White;
mit Eleanor Parker) nach dem Roman von Roman von Wilkie Collins.
Doch erst mit seiner Rolle
des Boyd Copeland konnte er sich in dem Alkoholiker-Drama
"Come Fill the Cup" (1951) neben James Cagney als
Charakterdarsteller beweisen und erhielt für seine Leistung eine
Oscar-Nominierung als "Bester Nebendarsteller".
In den 1950er Jahren trat Young mit vielen Hollywoodstars auf,
beispielsweise mit June Allyson in Robert Z. Leonards Komödie "Zu jung zum Küssen" (1951, Too Young to Kiss),
mit Elizabeth Taylor in Richard Thorpes
Romanze "Ein Verwöhntes Biest" (1953, The Girl Who Had Everything)
oder mit Humphrey Bogart in William Wylers klassischem Gangsterfilm
"An einem Tag wie jeder andere" (1955, The Desperate Hours).
In John H. Auers Thriller "Chicago 12 Uhr Mitternacht" (1953,
City That Never Sleeps) stand er mal nicht in der zweiten Reihe,
sondern spielte eine seiner wenigen Hauptrollen, in der Komödie
"Eine Frau, die alles weiß"2) (1957, Desk Set)
musste er dann wieder Spencer Tracy den Vortritt
lassen, da sich die emanzipierte Bunny Watson (Katharine Hepburn) für
ihn entscheidet. Aufmerksamkeit erregte Young erneut mit der Figur des
charmanten Psychologen Dr. Hugo Pine in George Seatons Komödie "Reporter der Liebe"2) (1958, Teacher's Pet)
mit Clark Gable und Doris Day, eine weitere Oscar-Nominierung als
"Bester Nebendarsteller" war der Preis für seine brillante
Darstellung.
Es folgten Unterhaltungskomödien wie Delbert Manns turbulente
Geschichte "Ein Hauch von Nerz" (1962, That Touch of Mink)
mit Cary Grant und Doris Day, "Der Fuchs geht in die Falle" (1963, For Love or Money)
mit Kirk Douglas und Mitzi Gaynor oder Melvin Franks
"Fremde Bettgesellen" (1965, Strange Bedfellows) mit Rock Hudson und Gina Lollobrigida,
doch immer blieben seine Figuren die ewigen Verlierer im Kampf um die Gunst
der Frauen.
Die begehrte Oscar-Trophäe sowie einen "Golden Globe"
konnte Young dann endlich für seine Verkörperung des skrupellosen,
zynischen Rocky, Veranstalter eines Tanz-Marathon, in Sydney Pollacks
bitterem Drama "Nur
Pferden gibt man den Gnadenschuss"2) (1969, They Shoot Horses,
Don't They?1)) entgegen nehmen, eine späte Anerkennung seiner vielen
erinnerungswürdigen Darstellungen auf der Leinwand.
Bereits seit Mitte der 1950er Jahre stand Young auch für
verschiedenste Fernsehproduktionen vor der Kamera, die Serie
"Gauner gegen Gauner" (1964/65) ist nur eine von vielen, in
denen der Schauspieler mit einer prägnanten Rolle auch auf dem
Bildschirm präsent war.
In seinen letzten Lebensjahren ließ Youngs Popularität nach, nicht
zuletzt wegen persönlicher Probleme erhielt er weniger
Rollenangebote. Er musste sich mit eher zweitklassigen Filmen
begnügen, lediglich Robert Wieses Katastrophenfilm "Die
Hindenburg"1) (1975, The Hindenburg) ist erwähnenswert.
Gig Young, der in seinen mehr als 50 Filmrollen oftmals den heiteren Sunny
Boy gab, war wohl privat eher unglücklich. Am 19. Oktober 1978 erschoss
der 64-Jährige in seinem New Yorker Apartment seine fünfte Frau, die
21-jährige deutsche Darstellerin Kim Schmidt, und anschließend sich
selbst; die Gründe konnten nicht geklärt werden, das Paar hatte sich
erst drei Wochen zuvor das Ja-Wort gegeben.
In erster Ehe war Gig Young seit Anfang August 1940 mit Sheila Stapler
verheiratet gewesen, 1947 wurde die Ehe geschieden. Die Hochzeit mit Sophie Rosenstein
fand 1951 statt, ein Jahr später starb Youngs Frau am 11. November 1952 an den Folgen ihrer Krebserkrankung.
Ehefrau Nummer 3 wurde Ende
Dezember 1956 die Filmschauspielerin Elizabeth Montgomery2)(1933 1995),
doch auch diese Ehe endete 1963 nach turbulenten Jahren vor
dem Scheidungsrichter. Nur drei Jahre, zwischen 1963 und 1966 hielt
die Ehe mit seiner Kollegin Elaine Williams (1935 2006), aus
der Verbindung stammt die gemeinsame Tochter Jennifer (geb. 1964).
1) Der Link führt zu prisma-online.de 2) Der Link führt zu Wikipedia
Siehe auch Wikipedia,
www.prisma-online.de
Weitere
Filme*) mit Gig Young
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| Larry Hagman
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kam verschiedentlich als Mark Fleming vorbei.
Geboren am 21. September 1931 in Fort Worth (Texas).
Kurzbiografie
zu Larry Hagman innerhalb dieser Homepage.
Offizielle Website (in englisch): www.larryhagman.com
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Larry Hagman
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| Charles Boyer
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spielte den Marcel St. Clair.
Geboren am 28. August 1899 in Figeac (Frankreich),
gestorben am 26. August 1978 in Phoenix (Arizona).
Kurzbiografie
zu Charles Boyer innerhalb dieser Homepage.
Siehe auch Wikipedia,
www.cyranos.ch
Weitere
Filme*) mit Charles Boyer
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| Gladys Cooper
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spielte Tante Margaret St. Clair.
Geboren am 18. Dezember 1888 als Gladys Constance Cooper in
Lewisham (England)
gestorben am 17. November 1971 in Henley-on-Thames (England).
Die Tochter des prominenten Verlegers und Journalisten William Frederick Cooper
gehört zu den herausragenden Theaterdarstellerinnen des 20. Jahrhunderts.
Aufgewachsen mit zwei Schwestern, gab sie bereits mit 15 Jahren gegen den Willen ihrer
Eltern in dem Musical "Bluebell in Fairyland" ihr
Bühnendebüt, rasch avancierte das bezaubernde junge Mädchen zu
einem Theaterstar, machte sich vor allem in Stücken von Somerset Maugham einen Namen.
1919 übernahm sie die Leitung des renommierten Londoner
"Playhouse Theatre", eine Aufgabe, die sie bis 1932 wahrnahm.
Bis ins hohe Alter stand Gladys Cooper auf der Bühne, eine ihrer letzten Triumphe
feierte sie sowohl in London als auch am Broadway als alte
exzentrische Mrs. St. Maugham in Enid Bagnolds Stück "Der
Kreidegarten" (The Chalk Garden), 1967 trat sie noch
einmal in London in Maughams Schauspiel "The Sacred Flame"
auf, im gleichen Jahr wurde die fast 80-Jährige von Königin Elizabeth II.
zur "Dame Commander of the Order of the British Empire"
ernannt.
Erste Erfahrungen vor der Kamera hatte Gladys Cooper in
dem stummen Streifen "The Eleventh Commandment" (1913) gemacht, weite Auftritte
in Stummfilmen sollten folgen.
Berühmt für ihre Schönheit, war sie während des 1. Weltkrieges das beliebteste
"Pin-Up-Girl" bei den englischen Soldaten. Immer
wieder machte die Schauspielerin im Laufe ihrer langen Karriere
Ausflüge auf die Leinwand, verkörperte im fortgeschrittenen Alter in
verschiedensten Hollywoodproduktionen meist elegante Damen der
Gesellschaft. Erinnerungswürdig ist ihre Figur der Beatrice Lacy,
Schwester von Maxim de Winter (Sir Laurence Olivier), in Alfred Hitchcocks Daphne du Maurier-Adaption
"Rebecca"1) (1940)
mit Joan Fontaine als "zweite Mrs. de Winter". Überzeugend auch
ihre Lady Nelson in Alexander Kordas aufwendig inszeniertem
Historienfilm "Lord
Nelsons letzte Liebe"1) (1941, Lady
Hamilton), erneut neben Sir Laurence Olivier in der Titelrolle, oder
die skeptische Schwester Marie Therese in Henry Kings "Das
Lied von Bernadette"1) (1943, The Song of
Bernadette) nach dem Roman von Franz Werfel. Für letztgenannte Rolle
erhielt Gladys Cooper ihre eine Oscar-Nominierung. Bereits ein
Jahr zuvor hatte sie eine Oscar-Nominierung für die Rolle der
repressiven Mutter von Bette Davies in Irving Rappers Melodram "Reise
aus der Vergangenheit" (1942 Now, Voyager) erhalten. Weitere Filme
jener Jahre waren unter anderem die Komödie "Der
Pilot und die Prinzessin"1) (1943, Princess
O'Rourke) mit Olivia de Havilland und Robert Cummings, das Melodram
"The
White Cliffs of Dover"1) (1944) mit Irene Dunne
und Peter Lawford oder der Krimi "Der
geheime Garten"1) (1949, The Secret Garden) nach dem Roman von Frances Hodgson Burnett
mit Margaret O'Brien und Herbert Marshall.
Ab den 1950er Jahren stand Gladys Cooper neben ihrer
umfangreichen Arbeit für Theater und Film auch für verschiedenste
Fernsehproduktionen vor der Kamera, die TV-Serie "Gauner gegen
Gauner" (1964/65) ist nur eine von verschiedenen Serien, in denen die
britische Schauspielerin auf dem Bildschirm präsent war. Kurz bevor
sie mit den Dreharbeiten begonnen hatte, feierte sie in der
Filmversion von George Bernard Shaws "Pygmalion" noch einmal
einen großen Erfolg auf der Leinwand. In George Cukors Musical "My
Fair Lady"1) (1964) glänzte sie als Mrs. Higgins,
Mutter von Professor Henry Higgins (Rex Harrison), der das
Blumenmädchen Eliza (Audrey Hepburn) zu einer Dame der feinen
Gesellschaft machen will. Für ihre Darstellung wurde Gladys Cooper
mit einer dritten Oscar-Nominierung geehrt, trotz ihrer vielen
eindrucksvollen Filmrollen blieb ihr die begehrte Trophäe letztlich
versagt.
Als Dame Gladys Cooper 1971 im Alter von 82 Jahren an den Folgen
einer Lungenentzündung verstarb, trauerte nicht nur die Theaterszene
um eine brillante Charakterdarstellerin. Die große Mimin war drei Mal
verheiratet. Ihre erste, 1908 geschlossene Ehe mit Captain Herbert Buckmaster
war trotz der zwei gemeinsamen Kinder geschieden worden; die 1910
geborene Tochter Joan Buckmaster (1910 2005) heiratete
später den britischen Schauspieler Robert Morley (1908 1992).
1927 gab Gladys Cooper dem englischen Grafen Sir Neville Pearson
das Ja-Wort, die gemeinsame Tochter Sally war zwischen 1961 und 1986
mit dem Schauspieler Robert Hardy verheiratet. Nach der Scheidung von Pearson
im Jahre 1936 ehelichte Gladys Cooper Ende April 1937 ihren
britischen Kollegen Philip Merivale (1896 1946), mit dem sie bis zu
dessen Tod viele Jahre im kalifornischen Santa Monica lebte. Gladys
Cooper selbst kehrte erst in ihren letzten Lebensjahren wieder
regelmäßiger nach Großbritannien zurück.
1) Der Link führt zu Wikipedia
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit Gladys Cooper
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| Robert Coote
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spielte den Timmy St. Clair.
Geboren am 4. Februar 1909 in London (England),
gestorben am 26. November 1982 in New York.
Robert Coote, der Sohn des Theatermimen Bert Coote (1867 1938)
feierte auf der Bühne vor allem ab 1956 mit der Figur des
Oberst Pickering in dem Musicals "My Fair
Lady" am Broadway Triumphe, auch auf der Leinwand verkörperte er oft
Aristokraten und hohe Militärs.
Schon mit 16 Jahre begann er seine Theaterkarriere, er trat in England,
Südafrika und Australien auf, bevor es den schlaksigen Mann mit dem
Oberlippenbart Anfang der 1930er Jahre nach Hollywood verschlug. In vielen Filmen gab er
später gewichtige
Typen mit britischem Flair, musste dann auch seine filmische Laufbahn
wegen des 2. Weltkrieges bzw. seinem Dienst bei der kanadischen
Luftwaffe unterbrechen.
Nach dem Krieg spielte er vielen Leinwandproduktionen prägnante
Nebenfiguren, wohlbeleibte Adlige, hochnäsige Offiziere aber auch
unbedarfte Männer gehörten zu seinem Repertoire, am bekanntesten wurde er
bei uns durch seine Rolle des Mr. Coombe in der
romantischen Komödie "Ein
Gespenst auf Freiersfüßen"1) (1947, The Ghost and Mrs. Muir).
In dem Abenteuern "Die drei Musketiere"2) (1948, The Three Musketeers)
sah man ihn an der Seite von Gig Young, Gene Kelly und Van Heflin,
"Das Dunkelrote Siegel" (1950, The Elusive Pimpernel),
"Rommel, der Wüstenfuchs" (1951, The Desert Fox) oder
"Scaramouche, der galante Marquis" (1952,Scaramouche) sind
Beispiele für Cootes filmische Aktivitäten jener Jahre.
Ab Mitte der 1950er Jahre trat der Schauspieler verstärkt im
Fernsehen auf, zu seinen letzten Arbeiten zählt Ende der 70er Jahre
die TV-Serie "Nero Wolfe" mit dem
Protagonisten William Conrad.
Robert Coote verstarb friedlich im Alter von 73 Jahren
während er schlief.
1) Der Link führt zu Wikipedia 2) Der Link führt zu
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Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit
Robert Coote
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