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Seine eigene Radio-Show "The Bob Hope Pepsodent Show", in der er mit Vorliebe Politiker aus Korn nahm, hielt sich von 1939 bis 1948 im Programm, das Lied "Thanks for the Memory" aus dem Film "Big Broadcast of 1938" wurde später zur fortdauernden Erkennungsmelodie der Sendung. 1939/40 drehte Victor Schertzinger den ersten "Weg"-Film, der zu einer "Road to "-Serie ausgeweitet wurde: im ersten "Weg nach Singapore" (1940, Road to Singapore) standen neben Bob Hope Bing Crosby und Dorothy Lamour vor der Kamera. Gemeinsam machten sie so viel Unsinn, trieben mit den Dialogen wilde Spiele, nahmen nichts am Set mehr ernst und hatten einen riesigen Erfolg. Hope und Crosby sprechen die Zuschauer direkt an, machten sich über die eigene Produktionsfirma "Paramount" lustig und lassen keinen Gag aus. Kamele und Schafe können sprechen und immer wieder taucht jemand in der Szene auf, dem Bing oder Bob eine Rolle versprochen hat. 1941 folgte "Weg nach Sansibar" (Road to Zanzibar), 1942 "Weg nach Marokko" (Road to Morocco), 1946 "Weg nach Utopia" (Road to Utopia), 1947 "Weg nach Rio" (Road to Rio), 1952 "Weg nach Bali" (Road to Bali) und 1961 "Weg nach Hongkong" (The Road to Hong Kong). Im letzten "Weg"-Film war dann jedoch die Luft raus, obwohl in kleinen Auftritten Frank Sinatra, Peter Sellers, Robert Morley, Dean Martin und David Niven zu sehen sind. Bob Hope zählte jahrzehntelang zu den höchstbezahlten Künstlern des amerikanischen Showbusiness. Er legte wie Bing Crosby und andere seine Gagen in Grundstücken, Ölquellen, Radiosendern, Rennpferden und Fußballteams an. Auf allen Wohltätigkeitsveranstaltungen war er zugegen, die Wochenschaukameras lenkte er gerne auf seine Person. Hope, der im Verlaufe seiner Karriere rund 70 Kinofilme drehte, agierte auf der Leinwand mit den verschiedensten Partnerinnen, so unter anderem mit Paulette Goddard in "Erbschaft um Mitternacht" (1939, The Cat and the Canary) von Elliott Nugent, mit Betty Hutton in "Star Spangled Rhythm" (1942) von George Marshall , mit Virginia Mayo in "Das Korsarenschiff"1) (1944/45, The Princess and the Pirate) von David Butler, mit Jane Russell in der Westernparodie "Sein Engel mit den zwei Pistolen" (1948, The Paleface) von Norman Z. McLeod, ein Streifen der mit "Bleichgesicht Junior" (1952, Son of Paleface" von Regisseur Frank Tashlin eine Fortsetzung erfuhr. Mit Lucille Ball alberte er in "Kindermädchen wider Willen" (1949, Sorrowful Jones) von Sidney Lanfield und mit Rhonda Fleming in "Der große Liebhaber" (1949, The Great Lover) von Alexander Hall. Er spielte mit Joan Fontaine in Norman Z. McLeods "Der Schürzenjäger von Venedig" (1953/54, Casanova's Big Night), mit Eva Maria Saint in Norman Panamas "Ich heirate meine Frau" (1956, That Certain Feeling), mit Katharine Hepburn in Ralph Thomas' "Der eiserne Unterrock" (1956, The Iron Petticoat) sowie mit Anita Ekberg in Gerd Oswalds "Falsches Geld und echte Kurven" (1958, Paris Holiday). Hope gehörte auch 1952 mit einer eher winzigen Rolle zum Team von Cecil B. De Milles großem Zirkusfilm "Die größte Schau der Welt"1) (The Greatest Show on Earth) und sprach Ende der 1970er Jahre eine Rolle in dem Puppentrickfilm "The Muppet Movie"1) (1979). Eine winzige Nebenrolle, die eines Golfers mimte er noch 1985 in der Komödie "Spione wie wir"1) (Spies Like Us), danach zog er sich endgültig vom Filmgeschäft als Schauspieler zurück. Seine Auszeichnungen, die man kaum alle aufzählen kann, können sich allesamt sehen lassen: 1944 wurde er von der Amerikanischen Filmakademie zum Mitglied auf Lebenszeiten ernannt und erhielt 1940, 1944, 1952, 1965 jeweils einen Ehren-Oscar, sowie 1959 den "Jean Hersholt Humanitarian Award" der Amerikanischen Filmakademie. 1957 verlieh man ihm den "Golden Globe: Ambassador of Good Will Award", 1959 den "Emmy: Trustees' Award", da er mit seiner Gabe, die Menschen zum Lachen zu bringen, der Welt ein außergewöhnliches Geschenk gemacht habe. Weitere Ehrungen sind unter anderem der "Cecil B. DeMille Award" von der "Hollywood Foreign Press Association" (1962), vier Sterne auf dem "Hollywood Walk of Fame", 1990 war er in die "Radio Hall of Fame" aufgenommen worden. 1995 erhielt er aus der Hand von Präsident Clinton die "National Medal of Arts", 1997 ehrte die U.S. Air Force den legendären Entertainer, indem sie ein Frachtflugzeug nach ihm benannte: "The Spirit of Bob Hope". Außerdem besaß der "König der Spaßmacher" 50 Ehrendoktorhüte verschiedenster Universitäten. Zu seinem 75. Geburtstag hatte der amerikanische Komiker Bob Hope seinen eigenen Nachruf in die Presse lanciert das passte zu seiner Komik, seinem Humor, seiner quirligen Lebendigkeit. Richard Nixon sagte in einer Laudatio auf den Künstler: "Amerika verdankt Britannien ungeheuer viel: unser Rechtssystem, unsere Sprache und viele unserer politischen Institutionen, aber besonderen Dank schulden wir England für Bob Hope!" Solches Lob kam nicht von ungefähr: Im Zweiten Weltkrieg, in Korea, in Vietnam war Bob Hope stets einer der begeisterten Front-Entertainer. Seine Weihnachtsshow für die Truppe wurde zum Klassiker. 1997 erklärte Präsident Bill Clinton den Zivilisten Bob Hope zum "Ehrenveteran" eine bis heute nur einmal vergebene Auszeichnung.
Der kleine Mann mit dem hässlich verschmitzten Gummigesicht hatte von
früh an die Lacher auf seiner Seite. Er
war genau 25 Jahre älter als Walt Disneys "Mickey Mouse" und mit
dem Produkt aus der Zeichenfeder hat er gemeinsam, dass beide
äußerst konservative Repräsentanten des amerikanischen Show-Business sind.
Mit einem 1990 geschätzten Vermögen von etwa 500 Mio. US-Dollar war Bob Hope
einer der reichsten Showgrößen überhaupt. |
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Lizenz Fotos Bob Hope (Urheber Allan Warren): Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz
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für freie Dokumentation verfügbar. Link: 1) Wikipedia |
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Textbausteine des Kurzportraitseile von www.prisma-online.de Eine ausführliche Biografie des Künstlers (allerdings in englisch) findet man auf der Bob Hope-Website. Siehe auch Wikipedia |
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