Titel USA: Arsenic And Old Lace
Titel Deutschland: Arsen und Spitzenhäubchen
Genre: Krimi-Komödie
Filmvorlage: 
Gleichnamiges Theaterstück von Joseph Kesselring
(Broadway-Premiere: 10. 01.1941)
Produzent und Regie: Frank Capra
Buch: Julius J. Epstein und Philip G. Epstein
Kamera: Sol Polito
Musik: Max Steiner
Schnitt: Daniel Mandell
SW, USA, 1944, FSK 16
Kino Deutschland: 1952-05-12
Laufzeit Kino: 110 Minuten
Darsteller: Cary Grant (Mortimer Brewster), Priscilla Lane (Elaine Harper), Raymond Massey (Jonathan Brewster), 
Josephine Hull (Abby Brewster), Jean Adair (Martha Brewster), Jack Carson (O'Hara), Peter Lorre (Dr. Einstein), 
Edward Everett Horton (Witherspoon), John Alexander (Teddy 'Roosewelt' Brewster), James Gleason (Leutnant Rooney)
  Links: Kurzportrait innerhalb dieser HP (Cary Grant, Peter Lorre), Wikipedia
Die Story:
Abby und Martha Brewster sind zwei liebenswerte alte Damen, die keinem Menschen ein Haar krümmen könnten. Davon ist ihr Neffe Mortimer überzeugt. Der gefeierte Theaterkritiker hat gerade geheiratet und will vor seinen Flitterwochen nur eben bei seinen Tanten vorbeischauen.
Doch dann findet er in der Truhe beim Fenster eine Leiche. Von den freundlichen Damen erfährt er, dass sie schon mehrere alte Herren mit vergiftetem Holunderbeerwein umgebracht und im Keller bestattet haben, um ihnen ein böses Alter zu ersparen.
Während Mortimer nun energisch versucht, die beiden Wohltäterinnen von weiteren Gnadenakten abzuhalten, schneit schon das nächste Desaster ins Haus, Mortimers verrückter Bruder, der polizeilich gesuchte Jonathan.
Er bringt Dr. Einstein mit, einen Spezialisten für plastische Chirurgie, außerdem den Leichnam eines Mr. Spinalzo, der einen Verrat mit dem Leben bezahlt hat. Bald schon glaubt Jonathan, dass auch Mortimer und seine Braut gefährliche Mitwisser seien…
 
Siehe auch die umfangreichere Inhaltsabgabe bei Wikipedia
 
Ein brillant agierender Cary Grant spielt die Hauptrolle in Frank Capras verrückt-skurilem Komödienklassiker voller schwarzem Humor und Anspielungen auf andere Hollywoodfilme. Der 1941 nach einem erfolgreichen Bühnenstück gedrehte Film des vielseitigen Regisseurs kam erst 1944 in die Kinos, als das Stück nicht mehr gespielt wurde.
Lexikon des internationalen Films:
Ein Evergreen des schwarzen Humors, angerichtet mit makabrem Witz und Fantasie, wobei der Gegensatz zwischen kleinbürgerlicher Behaglichkeit und nacktem Grauen für äußerst komische Effekte sorgt.
  
Seit der Produzent und Regisseur Frank Capra "Arsenic and Old Lace" von Joseph Kesselring auf der Bühne gesehen hatte, wollte er "diese durch und durch schwarze Komödie" um jeden Preis auf die Leinwand bringen. Darum verpflichtete er sich, mit der Kinoauswertung so lange zu warten, bis die Aufführung am Broadway abgesetzt war, so dass der Film zwar 1941 gedreht, aber erst 1944 erstmals gezeigt wurde.
Capra wollte die beiden großartigen Charakterdarstellerinnen Josephine Hull und Jean Adair von der Originalaufführung übernehmen. Zum kommerziellen Kinoerfolg brauchte er im weiteren einen gefragten Star. Natürlich dachte er an seinen Lieblingsdarsteller James Stewart. Doch der flog in jenen Tagen als Bomberpilot über dem feindlichen Deutschland. So kam Cary Grant als Mortimer Brewster zu einer seiner größten und erfolgreichsten Rollen.
 
"Arsen und Spitzenhäubchen" zählt zu den Kino-Klassikern schlechthin und hat auch heute, mehr als sechs Jahrzehnte seit seiner Erstaufführung, nichts an Reiz verloren. Millionen von Menschen weltweit haben sich über die beiden mordlustigen alten Damen amüsiert. Der Erfolg des Films beruhte nicht zuletzt auch auf einem glänzend aufspielenden Cary Grant, unterstützt von einem nicht minder bravourös agierenden Peter Lorre als alkoholkrankem Arzt Dr. Einstein. 
Das 1939 von Kesselring geschriebene Theaterstück wird auch heute immer noch erfolgreich auf die Bühne gebracht. In der Broadway-Inszenierung der 1940er Jahre spielte Boris Karloff*) den Jonathan Brewster. Karloff war auch Produzent und Geldgeber des Bühnenstücks. Im Film jedoch wurde Karloffs Rolle von Raymond Massey gespielt. Dieser wurde absichtlich so geschminkt, dass er Karloff ähnelt. Im englischen Original des Films (wie auch im Theaterstück) ist daher ein zentraler Gag, wenn sowohl die Tanten als auch Mortimer sagen, Jonathan erinnere sie an Boris Karloff. In der deutschen Synchronisation wurde daraus "Frankensteins Monster" und die Anspielung ging verloren. (Quelle: Wikipedia)
 
*) Kurzportrait innerhalb dieser HP
Quellen (neben Wikipedia): www.prisma.de, Dirk Jasper FilmLexikon
Siehe auch www.dieterwunderlich.de, www.filmzentrale.com
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