| Nana Mouskouri |
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Nana Mouskouri wurde am 13. Oktober 1934 in Chania
auf der Insel Kreta als Ioanna Mouskhouri geboren. Schon früh zeigte sie Interesse für Musik und ermutigt durch ihre
Schwester Jenny studierte sie nach dem 2. Weltkrieg acht Jahre lang Klavier,
Harmonielehre und Gesang am Konservatorium in Athen. Nach der Ausbildung
begann Nana Mouskouri zunächst als Jazz- und Folkloresängerin in Cafés
und avanciert Ende der 1950er Jahre zur "neuen Stimme" in Athens Szene.
Ihre großen Vorbilder waren so berühmte amerikanische Jazz-Interpreten
wie Ella Fitzgerald1) (1917 1996),
Mahalia Jackson1) (1911 1972) oder
Billie Holyday2) (1915 1959), denen sie
nacheiferte. Erste Schallplatten mit griechischen Chansons wurden 1959 mit
Unterstützung ihres künstlerischen Mentors, dem Komponisten Manos Hadjidakis2)
(1925 1994) veröffentlicht und schon bald gehörte die Sängerin zu den großen
Chansonetten Griechenlands. Ihren ersten großen Erfolg in Deutschland hatte Nana Mouskouri, deren rechteckige, schwarzgerahmte Brille zu ihrem Markenzeichen wurde, 1961 mit dem legendären Titel "Weiße Rosen aus Athen", der rasch zum Spitzenreiter und millionenfach verkauft wurde. Insgesamt war das Lied 38 Wochen in den Hitparaden vertreten und Ende Februar 1962 erhielt die Künstlerin für diesen Erfolg die erste Goldene Schallplatte. Auch mit ihrem zweiten Somg "Ich schau den weißen Wolken nach" hielt sie sich 1962 mehrere Wochen in den Charts. In den 1960er und 70er Jahren folgten Top-Ten-Titel wie "Am Horizont irgendwo" (1962), "Rote Korallen" (1963), "Wo ist das Glück vom vergangenen Jahr" (1964) oder "Lieder, die die Liebe schreibt" (1978). Anders als in den USA und Großbritannien verschwand sie danach in Deutschland aus den Hitparaden. So erreichte beispielsweise im Januar 1986 ihr Song "Only Love", der Titelmelodie aus der Fernsehserie "Mistral's Daughter", Platz 2 in den britischen Popcharts. Die Künstlerin, die in mehreren Sprachen singt, gehört seit Anfang der 1970er Jahre zu den Weltstars; in ihrer zeitweiligen Wahlheimat Frankreich sowie in Großbritannien und den USA hielt ihre Beliebtheit über Jahrzehnte an und bei zahllosen Tourneen rund um den Globus unter anderem mehrfach mit Harry Belafonte in den USA und Kanada begeisterte die Sängerin ihr altersloses Publikum.
Seit den 1950er Jahren veröffentlichte Nana Mouskouri mehr als 1.350 Lieder in
den unterschiedlichsten Sprachen; neben Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Spanisch, Italienisch
kann man ihre Lieder sogar in Japanisch, Niederländisch, Portugiesisch, Hebräisch und
Gälisch hören. 250 Millionen weltweit verkaufte Tonträger mit Titeln in 12 verschiedenen Sprachen, durchschnittlich
mindestens 100 Konzerte pro Jahr
in über 60 Ländern der Erde und zahllose Fernseh- und Galaauftritte sind
eine eindrucksvolle Bilanz für die Beliebtheit der Sängerin; über 300 "Goldene",
"Platine" und "Diamantene Schallplatten"
sind Beweise für ihren anhaltenden Erfolg. Laut einer Erhebung der
"International Federation of the Phonographic Industry" ist sie mit über 250 Mio. verkauften
Tonträgern die zweiterfolgreichste Sängerin der Welt hinter Madonna und noch vor
Mariah Carey.3) Anlässlich ihres 70. Geburtstages brachte sie 2006 das
Album "Ich hab gelacht Ich hab geweint" auf den Markt, ein
"Best Of-Album" mit Raritäten sowie sieben neuen Titeln. Ab Herbst
des gleichen Jahres brach sie zu einer Weltabschiedstournee auf, künftig will
Nana Mouskouri kürzer treten und sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen.
Von 1960 bis 1976 war Nana Mouskouri mit dem griechischen Komponisten und Gitarristen
Georgios Petsilas verheiratet; er leitete das Showorchester "The Athenians",
bei dem sie ihre ersten Erfolge als Sängerin
feierte, und aus der Verbindung stammen Sohn Nicolas, der am 13. Februar 1968 zur Welt kam,
sowie die am 7. Juli 1970 geborene Tochter Hélène. Beide Kinder
sind inzwischen im Showgeschäft erfolgreich, Hélène veröffentlichte unter dem Künstlernamen
"Lénou" unter anderem das Album "Any Given Day" (2004)
und tritt neuerdings auch gemeinsam mit ihrer Mutter auf. |
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Link: 1) Kurzportrait innerhalb dieser HP, 2) Wikipedia Quelle: 3) Wikipedia, 4) www.schwarzkopf-schwarzkopf.de |
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Offizielle Website: www.nanamouskouri.net Mehr Informationen zu der Künstlerin gibt es bei www.nanamouskouri.de. Siehe auch Wikipedia (mit Diskografie) sowie www.laut.de |
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