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Während seiner
Theaterlaufbahn arbeitete er mit so bedeutenden Regisseuren wie beispielsweise
Leopold Lindtberg, Jürgen Flimm, Boy Gobert, Kurt Meisel
oder Karl-Heinz Stroux zusammen und machte sich
mit herausragenden Inszenierungen in Berlin, Frankfurt, München
oder bei den Salzburger Festspielen auch selbst als Regisseur einen Namen. 1985 verließ Peter Striebeck das "Thalia Theater", gastierte in Wien und Zürich, unternahm Tourneen und widmete sich vermehrt auch als Co-Autor Fernsehaufgaben. Mit der Spielzeit 1997/98 kehrte er ins Ensemble des "Thalia Theaters" zurück, wo er unter anderem als Richter Adam in Kleists "Der Zerbrochene Krug", als Probstein in Shakespeares "Wie es euch gefällt", als Abel Znorko in der deutschen Erstaufführung des Zweipersonen-Thrillers "Enigma" von Eric-Emmanuel Schmitt sowie im Goethe-Abend "Mein lieber Herr Geheimrat!" das Publikum begeisterte. In jüngerer Zeit konnte ihn das Theaterpublikum bei einer Tournee in Herb Gardners Komödie "Ich bin nicht Rappaport" auf der Bühne erleben; in einer Inszenierung des "Euro-Studios Landgraf" brillierte er hier an der Seite von Ralf Schermuly.
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Bei den Nibelungen-Festspielen1) 2011 in Worms zeigte sich Striebeck als alter jüdischer Patrizier Isaak Landauer in "Jud Süß", der Geschichte des Finanzmaklers und Bankiers Joseph Süß Oppenheimer1) (1698 1738), der im 18. Jahrhundert Opfer eines Justizskandals wurde. Intendant und Starregisseur Dr. Dieter Wedel konnte für die Inszenierung einmal mehr auf eine Riege renommierter Charakterdarsteller zurückgreifen, so gaben neben Rufus Beck in der Titelrolle des Joseph Süß Oppenheimer unter anderem Jürgen Tarrach den württembergischen Herzog Karl Alexander1) (1684 1737), Teresa Weißbach dessen Frau, die Herzogin Marie-Auguste1) (1706 1756), Manfred Zapatka den Minister Freiherr von Remchingen, Walter Plathe den General Speckenschwardt und Felicitas Woll eine Schankmagd. Die Geschichte des Joseph Süß Oppenheimer wurde schon oft erzählt. Berüchtigt ist der antisemitische Hetzfilm "Jud Süß"1) aus der NS-Zeit. Der israelische Autor Joshua Sobol und Festspiel-Regisseur Dieter Wedel haben den Stoff für die Nibelungen-Festspiele aus den historischen Akten heraus neu erarbeitet.2) Mit der Uraufführung von "Die Geschichte des Joseph Süß Oppenheimer, genannt 'Jud Süß'" am 25. Juni 2011 starteten in Worms zum 10. Mal die Nibelungen-Festspiele, bis 10. Juli 2011 fanden 15 weitere Aufführungen unter freiem Himmel statt. Aktuell wird man Striebeck gemeinsam mit Uwe Friedrichsen zwischen dem 19.04. und 25.05.2012 am Hamburger "Ernst Deutsch Theater" in "Halpern & Johnson", einem Schauspiel von Lionel Goldstein, als Joseph Halpern bewundern können → www.ernst-deutsch-theater.de; die Gemeinschaftsproduktion des "Ernst Deutsch Theaters" und des Tourneetheaters "Euro-Studio Landgraf" wird zwischen dem 15. Oktober und 5. Dezember 2012 zudem in verschiedenen Städten aufgeführt → www.landgraf.de. Ungeheure Popularität erlangte Peter Striebeck auch ab Mitte der 1960er Jahre mit Rollen in zahlreichen Fernsehspielen und Auftritten in TV-Serien; für seine Hauptrollen in "Der Schpountz" und "Philadelphia, ich bin da" erhielt er 1967 die "Goldene Kamera". 1988 erlebte man ihn hinreißend als Meteorologen Bruno Küssling in dem Mehrteiler "Wilder Westen, inclusive"1), in dem Dieter Wedel deutsche Touristen in den USA karikierte. Zum endgültigen Serienstar wurde Striebeck 1990 mit der Rolle des Christoph Hagenbeck in der beliebten Serie "Unsere Hagenbecks"3), den Familiengeschichten in und um den berühmten Hamburger Zoo. Neben Gastrollen in populären Krimi-Reihen wie "Tatort", "Sonderdezernat K 1" oder "Anwalt Abel" agierte er beispielsweise 1991 als Polizeikommissar in Sigi Rothemunds "Ausgetrickst", als Kriminalrat Hartmut Rote sah man ihn 1994 in Roland Suso Richters Thriller "Das Phantom – Die Jagd nach Dagobert"4) sowie im gleichen Jahr als Leon Vestner in Eberhard Itzenplitz' Komödie "Gabriellas Rache". Beeindruckend war 1995 seine Darstellung des Max Kowalski in Theodor Kotullas dramatischen Thriller "Tot auf Halde"4) und 1997 erlebten ihn die Fernsehzuschauer mit der Hauptrolle des "Bullen" Leo Kollbert in Christian Görlitz' sechsteiliger Krimi-Serie "Große Freiheit"3); seit Herbst 1998 war Peter Striebeck auch mit der Rolle des Universitätsprofessors Peter Voss einige Folgen lang in der Krimi-Serie "Lisa Falk"3) neben Protagonistin Ulrike Kriener auf dem Bildschirm präsent.
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Link: *) Kurzportrait innerhalb dieser HP, 1) Wikipedia
(deutsch), 3)
fernsehserien.de, 4) prisma.de, 5) Wikipedia (englisch) 2) Quelle: www.swr.de (Seite nicht mehr abrufbar) |
Stand: Februar 2012 | ||||||
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Einige Informationen stammen von www.prisma-online.de;
siehe auch Wikipedia Kontakt: www.agentur-contract.de Filmografie bei www.imdb.de |
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