|
|||||
Zum Fernsehen kam Dietz-Werner Steck Mitte der 60er Jahre und spielte sporadisch in einigen Produktionen mit. Schon damals sah man ihn in mit kleineren Rollen in verschiedensten "Tatort"-Folgen, ab 1992 ermittelte er dann selbst als Hauptkommissar Ernst Bienzle1) in der beliebten Krimi-Reihe und erlangte als der "etwas andere" und stets gelassen wirkende Kommissar eine ungeheure Popularität. Bienzle war kein Mann von Gefühlsausbrüchen, ohne Gewalt und "Action" löste er seither für den SDR zusammen mit Kommissar Günter Gächter alias Rüdiger Wandel1) so manchen kniffligen Fall, gehörte zu den wenigen "Tatort"-Kommissaren, die auch ein Privatleben haben. Bienzles langjährige Lebensgefährtin Hannelore Schmiedinger alias Rita Russek1) hatte es mitunter schon nicht leicht mit einem Mann, der auch in der knappen gemeinsamen Zeit nicht aufhören konnte, zu ermitteln. Nach "Bienzle und die große Liebe" (Erstaustrahlung 07.01.2007) verabschiedetet sich der beliebte Fernsehkommissar am 25. Februar 2007 in der Folge "Bienzle und sein schwerster Fall" vorerst von seinem Publikum. Seit der ersten, am 6. Dezember 1992 ausgestrahlten Episode "Bienzle und der Biedermann" hatte Dietz-Werner Steck damit insgesamt 25 Mal mit seiner unnachahmlichen Art Verbrecher zur Strecke gebracht. Der Figur "Bienzle" hat Dietz-Werner Steck inzwischen auch auf der Theaterbühne Leben eingehaucht. Am 27. Mai 2006 wurde das von Felix Huby geschriebene Stück "Bienzle und der Mord am Neckar" am "Alten Schauspielhaus" in Stuttgart uraufgeführt, eine umfangreiche Tournee durch verschiedene deutsche Städte schloss sich ab Januar 2007 an. Neben seiner ehemaligen Dauerrolle des Kommissar Bienzle macht Dietz-Werner Steck auch schon mal Ausflüge in andere Krimiproduktionen, wie beispielsweise 1994 mit der Serie "Die Gerichtsreporterin". 1995 agierte er als Professor Richter in Dagmar Dameks SAT1-Drama "Anna Im Banne des Bösen" oder hatte Gastauftritte in den beliebten Krimi-Reihen "Rosa Roth" und "Zwei Brüder". In Detlef Rönfeldts Thriller "Lasst meine Frau am Leben!" spielte er den Staatsanwalt Pigge, im gleichen Jahr konnte man den Schauspieler als Kripo-Beamten Franz Berg in Michael Lähns Krimi-Reihe "Zugriff: Ein Team Ein Auftrag" erleben. In jüngerer Zeit stand er für den ARD-Fernsehfilm "Ein Millionär für Mama" (2003) unter der Regie von Gloria Behrens vor der Kamera, 2004 agierte er in der Liebeskomödie "Ein Gauner Gottes" mit Fritz Wepper. In der heiteren Geschichte "Mama und der Millionär" (2005) mimte er den "Opa Wilhelm", in dem packenden, ungewöhnlichen Justizdrama "In Sachen Kaminski" (2005) den Kinderarzt Dr. Wente. Ende April 2008 zeigte er sich als Sterbehelfer Doktor Laufen in dem von Matti Geschonneck inszenierten und kontrovers diskutierten, eindringlichen TV-Drama "Zeit zu leben"2) zum Thema Sterbehilfe, u.a. mit Friedrich von Thun und Nicole Heesters. In dem nach dem gleichnamigen Buch von Krimi-Autor Felix Huby von Manfred Stelzer gedrehten Thriller "Der Heckenschütze" (EA: 08.09.2008) hatte er einen Gastauftritt.
Auf der Kinoleinwand machte sich Dietz-Werner Steck im Laufe seiner schauspielerischen Karriere eher rar, wirkte unter anderem 1980 in Jürgen Enz' dramatischem Heimatfilm "Herbstromanze" und in der Komödie "Bin ich sexy?" (2004) mit. Zuletzt war er mit der kleineren Rolle eine Mönchs in dem viel beachteten Historienfilm "Vision Aus dem Leben der Hildegard von Bingen"1) von Margarethe von Trotta zu sehen; Kinostart war der 24.09.2009. Dietz-Werner Steck ist verheiratet und lebt mit Ehefrau Hanna in Stuttgart. 2002 wurde der beliebte Schauspieler für seine Leistungen mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg geehrt. |
|||||
| Link: 1) Wikipedia, 2) prisma-online.de | Stand: Oktober 2011 | ||||
| Siehe auch Wikipedia; Filmografie bei www.imdb.de | |||||
|
|
|
Um zur Seite der Publikumslieblinge zurückzukehren, bitte dieses Fenster
schließen. Home: www.steffi-line.de |