Der rote Korsar
Titel USA: The Crimson Pirate
Piratenfilm, USA 1952
Regie: Robert Siodmak
Drehbuch: Roland Kibbee
Produktion: Harold Hecht, Burt Lancaster
Musik: William Alwyn
Kamera: Otto Heller
Darsteller:
Burt Lancaster: Kapitän Vallo, Nick Cravat: Ojo,
Leslie Bradley: Baron Gruda, Eva Bartok: Consuelo,
Frederick Leister: El Libre, James Hayter: Professor Elihu Prudence,
Torin Thatcher: Humble Bellows, Noel Purcell: Pablo Murphy,
Eliot Makeham: Herman, und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb dieser HP)
Die Handlung ist im späten 18. Jahrhundert angesiedelt und spielt in der Karibik auf bzw. um den fiktiven Inseln Cobra und San Pero.
Kurzinhalt:
Seeräuber-Käpitän Vallo (Burt Lancaster) hat sich fettere Beute versprochen, denn das Schiff der Königlichen Marine hat wider Erwarten kein Gold an Bord. Immerhin erbeutet er eine Unmenge von Waffen und Munition, die er an den Rebellenführer El Libre (Frederick Leister) verscherbeln will. Als sich Vallo aber in dessen Tochter Consuelo (Eva Bartok) verliebt, kommen Geschäft und Gefühl durcheinander…

"Der rote Korsar" zählt zu den unverwüstlichen Klassikern des Abenteuerfilms. Der deutsche Regisseur Robert Siodmak traf darin genau den richtigen Ton, um turbulente Action, köstlichen Klamauk und heißblütige Hollywood-Liebe unter einen Hut zu bringen. Burt Lancaster hat hier eine seiner schönsten Rollen. Das gilt auch für seine Partnerin Eva Bartok, die übrigens eine der zahlreichen Gattinnen von Curd Jürgens war. Sie starb im August 1998 vergessen und verarmt in London.
 
Quelle: www.prisma.de; siehe auch Wikipedia

Verdammt in alle Ewigkeit
Titel USA: From Here To Eternity
USA, 1953
Genre: Kriegsdrama
Regie: Fred Zinnemann
Drehbuch: Daniel Taradash
Produktion: BuddyAdler/Columbia
Musik: Morris Stoloff, George Duning
Kamera: Burnett Guffey
Schnitt: William A. Lyon
Darsteller:
Burt Lancaster: Sgt. Milton Warden, Montgomery Clift: Robert Lee Prewitt,
Deborah Kerr: Karen Holmes, Donna Reed: Alma "Lorene" Burke,
Frank Sinatra: Angelo Maggio, Philip Ober: Dana "Dynamite" Holmes,
Ernest Borgnine: James "Fatso" Judson, Jack Warden: Corporal Buckley,
Mickey Shaughnessy: Sergeant Leva, und andere

(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb dieser HP)
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller des US-amerikanischen Schriftstellers James Jones1) (1921 – 1977). Die Produktionskosten beliefen sich auf insgesamt 2 Millionen Dollar, an den Kinokassen wurde 18 Millionen Dollar eingespielt. "Verdammt in alle Ewigkeit" steht damit auf Platz 10 der erfolgreichsten Filme der 1950er Jahre.
Kurzinhalt:
Sommer 1941: Der Soldat Robert E. Lee Prewitt (Montgomery Clift) hat sich aus Protest vom Musikkorps zur Infanterie auf den US-Truppen-Stützpunkt Pearl Harbor versetzten lassen. Sein Captain Dana Holmes (Philip Ober) hat viel mit ihm vor: Er will nämlich befördert werden und der Weg scheint nur über seine erfolg- und siegreiche Boxstaffel zu führen. Da Prewitt früher ein begabter Boxer war, will er ihn dafür rekrutieren. Allerdings hat Prewitt die Boxhandschuhe inzwischen an den Nagel gehängt, nachdem er bei einem Trainingskampf seinen Sparringspartner blind geschlagen hat.
Holmes will sich damit nicht abfinden und lässt Prewitt "schleifen". Der Geschundene erträgt jedoch alle Schikanen. Trost sucht er bei Alma alias "Lorene" (Donna Reed), die er in einem Nachtclub kennen gelernt hat. Sergeant Milton Warden (Burt Lancaster) sieht sich das alles aus der Distanz an. Der Stellvertreter von Holmes hat nämlich heimlich ein Verhältnis mit dessen Frau Karen (Deborah Kerr) – allerdings unter strengster Geheimhaltung, da ihm sonst das Militärgefängnis droht.
Als Prewitts Freund Maggio (Frank Sinatra)in einem Straflager zu Tode geprügelt wird, tötet Prewitt den verantwortlichen Sergeanten Judson.
Prewitt desertiert und versteckt sich bei einem "leichten Mädchen" – da greifen die Japaner Pearl Harbour an. Am Tag des Überfalls der Japaner auf Pearl Harbour will er zu seiner Einheit zurückkehren und wird dabei erschossen.

Quelle: www.moviemaster.de
  
Lexikon des internationalen Films:
Eindrucksvoll vor allem die psychologisch scharf herausgearbeiteten Charaktere und die guten Darsteller.
 
Reclams Filmführer
: Gute darstellerische Leistungen, einige präzise Milieuschilderungen und maßvolle Kritik am Kasernenhofdrill und der Unfähigkeit mancher Offiziere machten eine erfolgreiche Mischung aus, die von der Kritik und dem Publikum gleichermaßen goutiert wurde. Hinzu kamen einige Besonderheiten, wie das Debüt des Show-Stars Frank Sinatra als ernsthafter Schauspieler und eine für damalige Zeiten sehr realistische Liebesszene zwischen Deborah Kerr und Burt Lancaster in der Brandung des Ozeans.
 
Für 13 "Oscars" wurde Fred Zinnemanns Film nominiert, 8 Trophäen erhielt er schließlich – sicherlich vor allem ein Tribut an ein Stück "jüngere Vergangenheitsbewältigung", der Film endet nämlich mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor. Aber auch ein Film, der Missstände in der US-Army zeigt und anprangert, insbesondere in Form des in den Tod getriebenen Angelo Maggio, für dessen Darstellung Frank Sinatra mit einem "Oscar" ausgezeichnet wurde. (Quelle: www.moviemaster.de)
 
Deborah Kerr spielte die lebenshungrige Offiziersfrau Karen Holmes an der Seite von Burt Lancaster. Die Liebesszenen an der Meeresbrandung galten damals als gewagt – und Deborah Kerrs kühle und zugleich glühende Ausstrahlung wurde zu einer erotischen Herausforderung, sorgte für Aufsehen und machte die Schauspielerin zum Weltstar.
  
Oscar 1954 für
 "Verdammt in alle Ewigkeit"
(Bester Film)
Daniel Taradash: Beste Drehbuch-Adaption
Burnett Guffey: Beste Kamera
Frank Sinatra: Bester Nebendarsteller
Donna Reed: Beste Nebendarstellerin
Fred Zinnemann: Beste Regie
William Lyon: Bester Schnitt
John P. Livadary: Bester Ton

Oscar-Nominierung 1954 für
Montgomery Clift (Hauptdarsteller)
Burt Lancaster (Hauptdarsteller)
Deborah Kerr (Hauptdarstellerin)
Jean Louis (Kostüme)
Morris Stoloff, George Duning (Musik)
 
Siehe auch Wikipedia, Dirk Jasper FilmLexikon, www.prisma.de
 
Link: 1) Wikipedia
Elmer Gantry
Originaltitel USA: Elmer Gantry
USA, 1959
Regie und Drehbuch: Richard Brooks
Nach einem Roman von Sinclair Lewis
Musik: André Previn
Kamera: John Alton
Darsteller:
Burt Lancaster: Elmer Gantry, Jean Simmons: Schwester Sarah Falconer,
Dean Jagger: William L. Morgan, Shirley Jones: Lulu Bains,
Arthur Kennedy: Jim Lefferts, Patti Page: Schwester Rachel,
Edward Andrews: George F. Babbitt, John McIntire: Rev. John Pengilly,
und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb dieser HP)
Kurzinhalt:
Als Vertreter hat es Elmer Gantry (Burt Lancaster) zu nichts gebracht – er schlägt sich mit Gelegenheitsjobs und Pferderennen durch und versetzt sogar seine Mutter am Weihnachtsabend. Allerdings hat es ihm die Wanderpredigerin Schwester Sharon Falconer (Jean Simmons) angetan – nicht so sehr wegen des Glaubens, sondern eher als Frau. Daher versucht er alles, um an sie heranzukommen und reist auch mit ihr und ihrem "Hofstaat" – allen voran ihr Vertrauter William L. Morgan (Dean Jagger) und Schwester Rachel (Petty Page), die alle paar Wochen in einer neuen Stadt ihr Zirkuszelt aufschlagen – mit.
In der nächsten Stadt schafft es Elmer auch, Sharon näher zu kommen; immerhin frühstücken sie gemeinsam und er kann ihr zumindest suggerieren, er habe auch eine Ader für die Religion. Die kann er bei Sharons nächsten Auftritt dann auch voll ausleben, als er der versammelten Gemeinde erzählt, wie er, der trickreiche Vertreter, durch die Bibel geläutert wurde.
Von da an haben die Gläubigen zwei Vorbilder: Schwester Sharon und Bruder Elmer. Das letztere kein Heiliger ist, davon kann unter anderem die Prostituierte Lulu Bains (Shirley Jones) ein Lied singen, die schon in der nächsten Stadt wieder auf ihn warten soll…

Ist "Elmer Gantry" nun ein Loblied auf den Glauben und auf die Menschen, die ihn abseits der Amtskirche verkünden und vertreten oder eine dramatisch-tragische Satire auf die in den USA umherreisenden selbsternannten Heilsbringer …? Nun, sicher von beidem etwas …
Regisseur Richard Brooks erstellte hier nach einem Roman von Sinclair Lewis ein sehr ausgewogenes Drehbuch und versammelte ein ausgezeichnetes Ensemble um sich. Allen voran Burt Lancaster, der – wie Nebendarstellerin Shirley Jones – mit dem "Oscar" ausgezeichnet wurde. Aber auch Jean Simmons, die leider nicht mit einer "Oscar"-Nominierung bedacht wurde, weiß mit ihrem Charme über die gesamten zweieinhalb Stunden zu überzeugen.

Quelle: www.moviemaster.de

Lexikon des Internationalen Films:
Eine darstellerische Bravourleistung von Burt Lancaster.

Oscar 1961 für
Burt Lancaster: Bester Hauptdarsteller
Shirley Jones: Beste Nebendarstellerin
Richard Brooks: Bestes adaptiertes Drehbuch
Oscar-Nominierung 1961 für
André Previn (Musik)

Siehe auch www.prisma.de, Wikipedia

Denen man nicht vergibt
Originaltitel USA:: The Unforgiven
Western, USA 1959
Regie: John Huston
Drehbuch: Ben Maddow
Musik: Dimitri Tiomkin
Kamera: Franz Planer
Darsteller:
Burt Lancaster: Ben Zachary, Audrey Hepburn: Rachel Zachary,
Audie Murphy: Cash Zachary, John Saxon: Johnny Portugal,
Charles Bickford: Zeb Rawlins, Lillian Gish: Matilda Zachary,
Albert Salmi: Charlie Rawlins, Joseph Wiseman: Abe Kelsey,
June Walker: Hagar Rawlins, Kipp Hamilton: Georgia Rawlins,
Arnold Merritt: Jude Rawlins, Doug McClure: Andy Zachary,
Carlos Rivas: Verlorener Vogel, und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb dieser HP)
Kurzinhalt:
Ein alter Mann (Abe Kelsey) behauptet, ein Mitglied der erfolgreichen Familie Zachary, Rachel (Audrey Hepburn), sei eigentlich eine – als Kind heimlich adoptierte – Indianerin. Die Kiowa behaupten, sie sei eine der Ihren und bei einem Überfall geraubt worden. Als durch die Patriarchin Matilda Zachary (Lillian Gish) die Wahrheit ans Licht kommt, kehren die übrigen Weißen den Zacharys den Rücken. Ben Zachary (Burt Lancaster) versucht, seine Familie zu verteidigen, doch sein hitzköpfiger Bruder Cash (Audie Murphy) sieht sich außerstande zu akzeptieren, dass seine "Schwester" eine "rothäutige Indianerin" ist, und verlässt die Familie. Er kehrt dann aber zurück, um bei der Abwehr eines Indianerüberfalls zu helfen, in dessen Verlauf Rachel ihren Kiowa-Bruder tötet und so endgültig beweist, auf welcher Seite sie steht.
 
Quelle: Wikipedia

Lexikon des internationalen Films:
Formal beachtlicher Edelwestern, der John Hustons Fähigkeit zu kraftvoller Inszenierung bezeugt, das Thema Rassenhass jedoch nicht aufarbeitet.

 
prisma.de:
Ein packender Western von John Huston, der hier kritisch die Idiotie jeglichen Rassismus hinterfragt. Interessant: Die einstige Stummfilmdiva Lilian Gish und der spätere Western-Serien-Held Doug McClure – der "Trampas" aus "Die Leute von der Shiloh-Ranch" – in Nebenrollen.

Der Gefangene von Alcatraz
Originaltitel USA: Birdman of Alcatraz
USA 1962
Regie: John Frankenheimer
Drehbuch: Guy Troper 
Musik: Elmer Bernstein
Kamera: Burnett Guffey
Darsteller:
Burt Lancaster: Robert Stroud, Karl Malden: Harvey Shoemaker,
Thelma Ritter: Elizabeth Stroud, Neville Brand: Bull Ransom,
Betty Field: Stella Johnson, Telly Savalas: Feto Gomez,
Edmond O’Brien: Tom Gaddis, Hugh Marlowe: Roy Comstock,
Whit Bissell: Dr. Ellis, und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb dieser HP)
 
Verfilmung des Lebens des Leben des Gewaltverbrechers Robert Stroud1) (AZ #594; 1890 – 1963), der während seiner mehr als fünfzigjährigen Haftzeit in den Strafanstalten von Leavenworth und Alcatraz zum anerkannten Vogelkundler wurde.
John Frankenheimer hat die authentische Geschichte von Robert Stroud, genannt "Birdman of Alcatraz" ein wenig idealisiert. Nicht alle Episoden, die im Film gezeigt werden, entsprechen den Tatsachen und Stroud war bei weitem nicht der sensitive und bedächtige Häftling, wie er von Lancaster verkörpert wurde. Es entspricht jedoch der Wahrheit, dass Stroud während seiner Gefangenschaft zu einem weltbekannten Vogelexperten wurde; er schrieb zwei Bücher und seine Abhandlungen über Vögel und ihre Krankheiten werden noch heute veröffentlicht. Während seiner Inhaftierung auf Alcatraz war es ihm jedoch nicht erlaubt, Vögel in seiner Zelle zu halten – hier entspricht der Film nicht der Realität.

Kurzinhalt:
Der Totschläger Robert Stroud (Burt Lancaster) kommt in das Gefängnis von Leavenworth und bringt dort einen Wärter um, der ihn schikanierte. Er soll deswegen gehängt werden. Seine Mutter (Thelma Ritter) kann jedoch erreichen, dass er lediglich den Rest seiner Strafe in Einzelhaft verbüßen soll. Somit hat er keine sozialen Kontakte mehr, außer mit seinem Wärter und seinem Zellennachbarn.
Robert findet eines Tages während eines Hofgangs einen Vogel, den er aufzieht und dressiert. Der neue Leiter des Gefängnisses erlaubt den Gefangenen die Haltung der Vögel und gibt Robert damit einen neuen Lebenssinn. Robert erfindet ebenfalls ein Heilmittel für ein Fieber, an dem die Tiere häufig erkranken und sterben. Durch die Entdeckung des Heilmittels macht er Bekanntschaft mit der Witwe Stella (Betty Field), deren Lebensinhalt seit dem Tode ihres Ehegatten die Vogelzucht geworden war. Im Gefängnis heiratet er Stella. Strouds Mutter missfällt diese Verbindung. Sie möchte ihren Jungen wieder für sich alleine haben. Es kommt zum Bruch zwischen Mutter und Sohn, was eine weitere Verbitterung von Robert zur Folge hat. Eine neue Verordnung des Bundesamtes für Strafvollzug lässt den Gefängnisleiter Strouds Vogelzucht verbieten.
Robert wird buchstäblich alles genommen und auch seine Begnadigung bleibt aus, stattdessen wird er nach Alcatraz verlegt, wo inzwischen sein hasserfüllter Gegner der neue Gefängnisdirektor ist. Er schreibt ein Buch über den Strafvollzug, in dem die harten Bedingungen angeprangert werden. Er selbst hat sich in den langen Haftjahren menschlich sehr zum Positiven verändert.
 
Quelle: Wikipedia

Stroud starb am 21. November 1963, einen Tag vor der Kennedys Ermordung, im Alter von 73 Jahren im Gefängnishospital von Springfield, Missouri. Er hatte 54 Jahre seines Lebens in Zuchthäusern verbracht, 43 Jahre davon in Einzelhaft.
Hauptdarsteller Burt Lancaster, sowie Thelma Ritter und Kameramann Burnett Guffey wurden wegen ihrer herausragenden Leistungen für einen Oscar nominiert. Hollywoods Tierspezialist Ray Berwick, der ein Jahr später die gefiederten Bestien in Hitchcocks "Die Vögel" bändigte, zeichnete auch in "Der Gefangene von Alcatraz" für die beeindruckende Vogeldressur verantwortlich.
(Quelle: www.prisma.de)
 
Lexikon des internationalen Films:
In nüchternem Reportagestil angelegter Film, der trotz etlicher Härten mit einer zutiefst humanen und lebensbejahenden Botschaft aufwartet. Überzeugend und intensiv: Burt Lancaster in der Titelrolle.
 
Siehe auch www.moviemaster.de, Wikipedia
 
Link: 1) Wikipedia

Der Leopard
Originaltitel: Il Gattopardo
Gesellschaftsporträt
Frankreich/Italien 1962
Regie: Luchino Visconti
Drehbuch: Suso Cecchi D’Amico, Pasquale Festa Campanile,
Enrico Medioli, Massimo Franciosa, Luchino Visconti
Musik: Nino Rota
(unter Verwendung von Themen von Giuseppe Verdi)
Kamera: Giuseppe Rotunno
Darsteller:
Burt Lancaster
: Don Fabrizio Salina, Claudia Cardinale: Angelica Sedara/Bertiana,
Alain Delon: Tancredi Falconeri, Paolo Stoppa: Don Calogero Sedara,
Rina Morelli: Maria Stella Salina, Romolo Valli: Pater Pirrone,
Mario Girotti =Terence Hill: Conte Cavriaghi,
Pierre Clémenti: Francesco Paolo, Lucilla Morlacchi: Concetta,
Giuliano Gemma: General, Ida Galli: Carolina,
Ottavia Piccolo: Caterina, Leslie French: Cavalier Chevally,
Serge Reggiani: Don Ciccio Tumeo, und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb dieser HP)
 
Verfilmung des gleichnamigen Romans von Giuseppe Tomasi di Lampedusa1) (1896 – 1957)
Kurzinhalt:
Aus der Sicht des sizilianischen Adelsgeschlechts der Salinas wird der Untergang des Adels und der Aufstieg des Bürgertums zu Zeiten des Risorgimentos, der Einheitsbewegung Italiens, dargestellt. Der Fürst von Salina (Burt Lancaster) muss erkennen, dass diese Entwicklung nicht aufzuhalten ist. Sein Neffe Tancredi (Alain Delon), zwar von altem Adel, aber vollkommen verarmt, nutzt die Gunst der Stunde und heiratet die schöne Tochter (Claudia Cardinale) eines neureichen Bürgermeisters. Sein Leitspruch ist, dass sich alles verändern muss, wenn alles so bleiben soll, wie es ist. Der Fürst übernimmt diese Idee, ohne sie mit Aktivismus zu vertreten, sondern eher mit einer gewissen Melancholie und Einsicht in die Unveränderlichkeit der menschlichen Gesellschaft. Er glaubt nicht an die Möglichkeit eines Fortschritts für Sizilien.
 
Quelle: Wikipedia

prisma.de:
Nach dem gleichnamigen Nationalepos von Giuseppe Tomasi di Lampedusa entstand ein grandioses Werk über den Überlebenskampf der Aristokratie im Garibaldi-Italien Mitte des letzten Jahrhunderts am Beispiel des sizilianischen Fürsten Don Fabrizio von Salina, genannt "Der Leopard". (…)
"Der Leopard" ist ein ganz besonderer Leckerbissen: Brillantes Dekor, die hervorragende Besetzung und die imposante Inszenierung sorgen für vorzügliche Historien-Unterhaltung mit einer schier endlosen Ball-Sequenz als Höhepunkt.
Der Film wurde 1963 mit der "Goldenen Palme" in Cannes ausgezeichnet.
 
Lexikon des internationalen Films:
Ein bewegendes historisches und gesellschaftliches Panoramabild von faszinierender Schönheit.
 
Auszeichnungen:
Viscontis Film gewann bei den Filmfestspielen von Cannes 1963 die "Goldene Palme" als bester Wettbewerbsfilm, den "David di Donatello" für das "Beste Szenenbild" und die Preise der "Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani" in den Kategorien "Beste Kamera" (Farbe), "Beste Kostüme" und "Bestes Szenenbild". Eine Nominierung erhielt der Film bei den Oscars 1964, wo Designer Piero Tosi für die "Besten Kostüme" (Farbe) nominiert wurde. Hauptdarsteller Burt Lancaster gewann 1964 den französischen "Étoile de Cristal" als "Bester ausländischer Darsteller", während Alain Delon im selben Jahr für den "Golden Globe Award" als "Bester Nachwuchsdarsteller" nominiert wurde. (Quelle: Wikipedia)

Siehe auch Wikipedia, www.dieterwunderlich.de

Link: 1) Wikipedia
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