Franco Nero wurde am 23. November 1941 als Francesco Sparanero im norditalienischen San Prospero (Parma) geboren. Nach einem Studium der Ökonomie, welches er bald abbrach, arbeitete er zunächst als Buchhalter in Mailand, interessierte sich dann aber für das Theater und wurde Mitglied am "Piccolo Teatro", wo er bei Giorgio Strehler eine Ausbildung zum Schauspieler begann.
Anschließend ging er nach Rom und gab 1966 sein Filmdebüt neben Annie Girardot in "La Ragazza in prestito" (Das ausgeliehene Mädchen). John Huston bot dem attraktiven, gut gebauten Mann daraufhin 1966 die Rolle des Abel in dem Monumentalfilm "La bibbia" (Die Bibel) an. Im gleichen Jahr folgte die spektakuläre Titelrolle des wortkargen Rächers "Django" in Sergio Corbuccis gleichnamigem Western, mit der der gut aussehende Nero nicht nur beim weiblichen Publikum internationale Popularität gewann und zur meist zitiertesten Figur des Italowestern wurde; die Rolle verkörperte er in den späteren Jahren noch in einem halben Dutzend Fortsetzungen.

Foto: © Virginia Shue1)

Franco Nero 01
Es folgten Hauptrollen in einer Reihe von Italo-Western, unter anderem mit den Regisseuren Corbucci, Lucio Fulci und Ducci Tessari, denen der Schauspieler zum Teil seine Berühmtheit bzw. seinen Erfolg verdankte. 1967 spielte er die Titelrolle in Damiano Damianis "Il giorno della civetta" (Der Tag der Eule): Als Hauptmann der Carabinieri nimmt er – müde und vom Staat alleine gelassen – trotz Drohungen den Kampf gegen die Mafia auf. 1968 war Franco Nero der polnische Söldner Sergej Kowalski, der mitten in der mexikanischen Revolution sein Herz für die Rebellen von Pancho Villa entdeckt: "Il mercenario" (Die gefürchteten Zwei) wurde von den Achtundsechzigern als ernstzunehmendes Revolutionsepos abgefeiert und machte Franco Nero fast zu einer Kultfigur des Genres.
Die Zusammenarbeit mit Damiani setzte sich auch in den folgenden Jahren fort und Franco Nero entwickelte sich in den 70er Jahren zu einem Protagonisten des italienischen politischen Krimis, so unter anderem 1975 mit der Hauptrolle des Giacomo Solaris in "Perché si uccide un magistrato?" (Warum musste Staatsanwalt Traini sterben?). Der Schauspieler bewies sein Können aber auch in Rollen anderer Art, z. B. 1969 an der Seite von Vanessa Redgrave als psychopathischer Maler Leonardo Ferri in Elio Petris "Un tranquillo posto di campagna".
Franco Nero spielte nicht nur in Italien, sondern nahm auch an zahlreichen Produktionen im Ausland teil: in Luis Buñuels "Tristana" mimte er 1970 den jungen Mann Horacio, in den sich Tristana alias Catherine Deneuve verliebt, 1982 nahm er an der Seite von Jeanne Moreau die Hauptrolle des Leutnant Seblon in Rainer Werner Fassbinders letztem Film "Querelle – Ein Pakt mit dem Teufel"2) an.
 
Nach mehr oder weniger zu vernachlässigende Produktionen wie "Der Bandit mit den blauen Augen" (1982, Il bandito dagli occhi azzurri), "Mexico in Flammen" (1982, Krasnye kolokola) oder "Entscheidung in Cartagena" (1986, Tre giorni ai tropici) stand Nero 1987 in Nello Rossatis "Django 2: il grande ritorno"2) (Djangos Rückkehr) noch einmal in seiner berühmtesten Rolle vor der Kamera. 1990 sah man ihn in der Rolle des General Ramon Esperanza in Renny Harlins "Die Hard 2"2) (Stirb langsam II) als Gegenspieler von Bruce Willis. Es folgten Streifen wie der Western "Die Rache des weißen Indianers"1) (1993) oder der Thriller "Der Schlaf der Gerechtigkeit" (1996, The Innocent Sleep), 1998 spielte er in "The Versace Murder" die Titelrolle in der Verfilmung des Mordes an dem Modeschöpfer Versace, tauchte im gleichen Jahr in dem US-Amerikanischen Filmdrama "Talk of Angels"2) auf. Im neuen Jahrtausend zeigte sich Franco Nero unter anderem in "Kreuzritter 3 – Die Krone des Königs" (2000, Sacra Corona), in "Die 8. Todsünde: Das Toskana-Karussell" (2002) und in "Das Ende der Götter" (2006, L'inchiesta). Seit 26. Februar 2009 konnte man den Schauspieler in Sebastian Niemanns Agentenparodie "Mord ist mein Geschäft, Liebling"2), einer actiongeladenen Screwball-Komödie mit Dean-Martin Flair, als ehemaligen Mafioso Enrico Puzzo erleben, der seine Memoiren gewinnbringend vermarkten will. Dies ruft den Mafiapaten Salvatore Marino (Günther Kaufmann) auf den Plan. Dieser erteilt dem Profikiller Toni Ricardelli alias Rick Kavanian den Auftrag, Puzzo aus dem Weg zu räumen …
An aktuellen Arbeiten für das Kino ist unter anderem die heitere Romanze "Briefe an Julia"3) (2010, Letters to Juliet) mit Amanda Seyfried zu nennen, in der Franco Nero gemeinsam mit Ehefrau Vanessa Redgrave vor der Kamera stand. In dem Horrorstreifen "The Rite" (2011) taucht er an der Seite von Anthony Hopkins auf, Kinostart in Deutschland war der 24. Februar 2011.
Franco Nero 02 Ab den 80er Jahren schränkte Franco Nero seine Arbeit für das Kino ein, drehte nur noch ein oder zwei Filme pro Jahr, setzte seine Karriere vermehrt beim Fernsehen fort und war vor allem in etlichen Historien-Verfilmungen zu sehen. So mimte er in dem britischen Mehrteiler "Die letzten Tage von Pompeji"2) (1984) den Arbaces, in den Bibelverfilmungen "David"2) (1997) und "Paulus"2) (2000) war er ebenso mit von der Partie wie in dem mehrteiligen Historienspektakel "Die Kreuzritter"2) (2001). In dem mit Stars wie Vanessa Redgrave, Christopher Plummer und Maximilian Schell hochkarätig besetzten Zweiteiler "Die junge Katharina"2) (1991, Young Catherine) gab er an der Seite der Titelheldin Julia Ormond den Grafen Vorontsov.
  
Foto: © Virginia Shue1)
Zu nennen ist auch das TV-Spektakel "Die Rückkehr des Sandokan" (1996, Il Ritorno di Sandokan), in dem zweiteiligen Gangster-Drama "Bella Mafia"1) (1997) spielte er einmal mehr an der Seite von Vanessa Redgrave. In Deutschland drehte Nero die prachtvoll ausgestattete dreiteilige Familiensaga "Liebe, Lügen, Leidenschaften"1) (2002), mimte in dem TV-Melodram "Herz ohne Krone" (2003), Tapperts Abschiedsvorstellung vom Bildschirm, dann zur Abwechslung mal einen Bärentrainer.
 
In Italien gehört Franco Nero, der am 23. November 2006 seinen 65. Geburtstag beging, nach wie vor zu den gefragten Darstellern bei Film und Fernsehen, zählt gleichermaßen zu den meistbeschäftigten italienischen Schauspielern im internationalen Filmgeschäft. Jüngst kamen auch die deutschen Fernsehzuschauer erneut in den Genuss, den ehemals berühmten Westernhelden auf dem Bildschirm zu erleben. In der beliebten ZDF-Adelssaga "Der Fürst und das Mädchen"2) war er seit Ende Mai 2007 in der Rolle des Herzogs Massimo di Romano zu sehen und sollte Medienberichten zufolge Maximilian Schell als Hauptdarsteller ablösen.
"Mein Herz in Chile"1) hieß Anfang Oktober 2008 das von Jörg Grünler inszenierte zweiteilige ZDF-Melodram, dass sich im Verlaufe der Story zu einem packenden Thriller entwickelte. In dem mit Hannelore Elsner, Bettina Zimmermann, Peter Haber und Oliver Bootz populär besetzten, vor der pittoresken Kulisse der chilenischen Anden aufwändig gestalteten Fernsehfilm zeigt sich Franco Nero als Weingutbesitzer und Stiftungsgründer Carlos Sanchez, den mit der ehemaligen chilenische Widerstandskämpferin und Ärztin Laura Hansen (Hannelore Elsner) eine gemeinsame Vergangenheit verbindet. 34 Jahre nach dem chilenischen Militärputsch von 1973 kehrt Laura Hansen in ihre Heimat zurück und wird mit einem vermeintlich abgeschlossenen Kapitel ihrer Biografie konfrontiert. Ihre Tochter Isabel (Bettina Zimmermann) reist ihr nach und wird ebenfalls in eine spannende Familiengeschichte voller Lügen und Geheimnisse verstrickt.
Freuen durfte man sich auf die internationale, zweiteilige BR-Koproduktion "Augustinus", welche am 25. und 26. Dezember 2009 im Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks (BR-alpha) seine Fernsehpremiere feiert. Von dem Kanadier Christian Duguay in Szene gesetzt, wurde die Lebensgeschichte des heiligen Augustinus2) (354 – 430) aufwendig verfilmt. Alessandro Preziosi spielt den Augustinus in jungen Jahren, Franco Nero zeigt sich als alt gewordener Kirchenvater und beweist einmal mehr, dass er sich längst als Charakterdarsteller etabliert hat. Dr. Gerhard Fuchs, Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks, bezeichnete das Biopic als " Filmereignis der Extraklasse" und meint weiter "Auf höchstem Niveau gedreht, wird es den Zuschauern eine historische Persönlichkeit nahe bringen, die in ihrer Bedeutung aktueller und moderner nicht sein könnte. Zudem wurde hier auch ein packender Filmstoff höchst dramatisch umgesetzt, eine Verfilmung, die schauspielerische Spitzenleistungen und spannende Action vereint." (mehr bei www.br-online.de sowie tellux.tv).
Der bereits 2008 gedrehte Krimi von Thorsten Näter "Eine Nacht im Grandhotel"1) mit Uwe Kockisch in der Hauptrolle des Hoteldetektivs Paul Sander wurde am 5. Januar 2011 in der ARD ausgestrahlt; Franco Nero hat hier die Gastrolle des Gangsters Ferran Moreno übernommen. 
 
Foto: Franco Nero bei der Weltpremiere der Action-Komödie "Mord ist mein Geschäft, Liebling" im CineStar – Kino im Berliner SONY Center am 19. Februar 2009; 
Foto mit freundlicher Genehmigung des Berliner Fotografen Christian Behring
© Christian Behring (www.christian-behring.com)
Franco Nero bei der Weltpremiere der Action-Komödie "Mord ist mein Geschäft, Liebling" im CineStar-Kino im Berliner SONY Center am 19. Februar 2009; Copyright Christian Behring
Franco Nero gehört zu den ganz wenigen Schauspielern aus einem westlichen Land, die in den verschiedensten Prestige-Filmprojekten ehemaliger kommunistischer Länder mitspielen konnten. So spielte Nero in den Filmen von Sergej Bondartschuk "Mexiko in Flammen" (1982) und "10 Tage, die die Welt erschütterten" (1982) sowie in dem serbischen Nationalepos "Der schwarze Falke" (1981) den Held Strahinja. Beachtung fanden zudem seine Rollen als Terrorist bei den olympischen Spielen 1972 in München in dem TV-Film "Die 21 Stunden von München" (1978), wie auch die Rolle als sadistischer Ehemann in dem Drama "Wenn du krepierst, lebe ich" (1977, Autostop rosso sangue), das bis heute zahlreiche US-amerikanische Filmproduktionen beeinflusste. (Quelle: Wikipedia)
  
Aus der mehrjährigen Beziehung des Schauspielers mit Vanessa Redgrave4), seiner Partnerin aus dem 1967 gedrehten Filmmusical "Camelot", stammt der gemeinsame Sohn Carlo Gabriel, der 1969 geboren wurde. Das Paar war zwischen 1967 und 1972 liiert, nach mehr als drei Jahrzehnten fanden Redgrave und Nero wieder zusammen, Ende Dezember 2006 heirateten die beiden Künstler.
Am 24. Januar 2008 wurde Franco Nero bei der 18. Verleihung des Deutschen Entertainment Preises DIVA gemeinsam mit Ehefrau Vanessa Redgrave in die Diva-Ruhmeshalle "Hall Of Fame" aufgenommen.
  
Link: 1)  prisma-online.de, 2) Wikipedia, 3) br-online.de, 4) Kurzportrait innerhalb dieser HP Stand Januar 2011
Siehe auch Wikipedia, www.prisma-online.de und www.buio-omega.de
1) Die Fotos, welche anlässlich der Pressekonferenz zu "Ninja, die Killermaschine" (1981) entstanden,
wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
    
Kinofilme (Auszug)
Filmografie bei www.imdb.de
(Link: Wikipedia,  www.prisma-online.de
1964: La ragazza in prestito (Das ausgeliehene Mädchen) 1965: I criminali della galassia (Raumschiff Alpha)
1965: La morte viene dal pianeta Aytin 1965: Io la conoscevo bene (Ich habe sie gut gekannt)
1966: I diafanoidi vengono da Marte 1966: Gli uomini dal passo pesante (Die Trampler)
1966: Django (Django) 1966: Tecnica di un omicidio (Ich heiße John Harris)
1966: Il terzo occhio (Das dritte Auge) 1966: Tempo di massacro (Django – Sein Gesangbuch war der Colt)
1966: La bibbia (Die Bibel) 1966: Texas, addio (Django, der Rächer)
1967: Camelot (Camelot – Am Hofe König Arthurs) 1967: L'uomo, l'orgoglio, la vendetta (Mit Django kam der Tod)
1968: Il giorno della civetta (Der Tag der Eule) 1968: Sequestro di persona (Die Mafia-Story)
1968: Il mercenario (Die gefürchteten Zwei) 1969: Bitka na Neretvi (Die Schlacht an der Neretva)
1969: Dio è con noi (Die im Dreck krepieren) 1969: Un detective (Die Klette)
1969: La vacanza 1969: Un tranquillo posto di campagna
1970: The Virgin and the Gypsy (Das Mädchen und der Zigeuner) 1970: Vamos a matar, compañeros! (Zwei Compañeros)
1970: Tristana (Tristana) 1971: Confessione di un commissario di polizia
al procuratore della repubblica

(Der Clan, der seine Feinde lebendig einmauert)
1971: Devil's Crude 1971: Killer from Yuma
1971: Drop-out
(Drop-out – Mysterien blutjunger Mädchen)
1971: L'istruttoria è chiusa: dimentichi
(Das Verfahren ist eingestellt: Vergessen Sie's!)
1971: Giornata nera per l'ariete (Ein schwarzer Tag für den Widder) 1972: Le moine (Der Mönch und die Frauen)
1972: Los Amigos (Das Lied vom Mord und Totschlag) 1972: Viva la muerte… tua! (Zwei wilde Companeros)
1972: Pope Joan (Papst Johanna) 1973: Zanna Bianca (Wolfsblut)
1973: Senza ragione (Blutrausch) 1973: La polizia incrimina la legge assolve
(Tote Zeugen singen nicht)
1973: I guappi (Die Rache der Camorra) 1973: Il delitto Matteotti (Die Ermordung Matteottis)
1974: Corruzione al palazzo di giustizia (Korruption im Justizpalast) 1974: Mussolini: Ultimo atto (Mussolini – Die letzten Tage)
1974: Il cittadino si ribella
(Ein Mann schlägt zurück)
1974: Perché si uccide un magistrato?
(Warum musste Staatsanwalt Traini sterben?)
1974: Il ritorno di Zanna Bianca (Die Teufelsschlucht der wilden Wölfe) 1975: Cipolla Colt (Zwiebel-Jack räumt auf)
1975: Gente di rispetto (Werkzeug der Mächtigen) 1976: Keoma (Keoma – ein Mann wie ein Tornado)
1976: Les magiciens (Die Schuldigen mit den sauberen Händen) 1976: Scandalo (Skandal)
1976: Marcia trionfale (Triumphmarsch) 1977: Autostop rosso sangue (Wenn Du krepierst, lebe ich!)
1977: Sahara Cross (Sahara Cross – Duell in der Wüste) 1978: Force 10 from Navarone (Der wilde Haufen von Navarone)
1979: Il cacciatore di squali (Dschungel-Django) 1979: Un dramma borghese (Ein bürgerliches Drama)
1979: The Visitor (Die Außerirdischen) 1980: Il giorno del Cobra (Der Tag der Kobra)
1980: The Man with Bogart's Face (Sam Marlowe, Privatdetektiv) 1981: Banovic Strahinja (Der Falke)
1981: Enter the Ninja (Ninja, die Killermaschine) 1981: The Salamander (Kennwort: Salamander)
1982: Il bandito dagli occhi azzurri (Der Bandit mit den schwarz-blauen Augen) 1982: Krasnye kolokola II
1982: Querelle – Ein Pakt mit dem Teufel 1984: André schafft sie alle
1985: Il pentito (Der Denunziant) 1986: Sweet Country (Geliebtes Land)
1986: Tre giorni ai tropici (Entscheidung in Cartagena) 1987: The Girl (The Girl – Ein gefährliches Mädchen)
1988: Django 2: il grande ritorno (Djangos Rückkehr) 1988: Il Giovane Toscanini
1988: Pygmalion 88 1988: Top Line (Top Line – Das Geheimnis des Azteken-Berges)
1988: Run for Your Life (Run for your Life – Seine Rache kennt keine Grenze) 1989: Magdalene
1990: Amelia López O'Neil 1990: Die Hard 2 (Stirb langsam II)
1990: Diceria dell'untore (Liebe und Tod) 1991: Fratelli e sorelle
1991: Touch and Die (Bei Berührung Lebensgefahr) 1992: From Time to Time
1992: Prova di memoria 1993: Der Fall Lucona
1993: Zoloto 1993: Jonathan degli orsi (Die Rache des weißen Indianers)
1996: Ha italkim Ba'im 1996: Il tocco: la sfida (Cue Master – Der Todesstoß)
1996: Honfoglalás (Heimeroberung) 1996: The Innocent Sleep (Der Schlaf der Gerechtigkeit)
1997: La medaglia 1998: Talk of Angels
1998: The Versace Murder (Gianni Versace – Der Mord) 1999: La voce del sangue
1999: Li chiamarono… briganti! 1999: Uninvited
1999: Mirka 1999: White Lies
2000: Maestrale 2001: Chimera
2001: La ragion pura 2001: Megiddo: The Omega Code 2 (Meggido – Das Ende der Welt)
2001: La volpe a tre zampe 2001: Sacra Corona
2002: Fumata blanca 2002: Die 8. Todsünde: Das Toskana-Karussell
2002: L'Ultimo pistolero 2003: Cattive inclinazioni
2004: Post coitum 2004: Guardiani delle nuvole
2005: Forever Blues 2006: Hans
2006: Amore e libertà – Masaniello 2006: L'inchiesta (Das Ende der Götter)
2006: Two Families 2007: Bathory
2009: Mord ist mein Geschäft, Liebling 2009: Lullaby (Kurzfilm)
2010: Letters to Juliet (Briefe an Julia 2010: Rasputin (Erzähler)
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