![]() Filmografie |
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Als seine Popularität zu sinken begann, war es seine zweite Ehefrau Margit, die als seine Managerin dafür sorgte, dass René Carol weiterhin Veranstalter für Konzerte und Tourneen fand. Anfang der 1960er Jahre hielt sich René Carol längere Zeit in Nordamerika auf, wo er bei Konzerten für deutschstämmige Amerikaner und Kanadier ein begeistertes Publikum fand. Da er über seinen Cousin in Chicago1) einen festen Wohnsitz vorweisen konnte, gelang ihm der Beitritt zur US-amerikanischen Sängergewerkschaft, der diese Auftritte überhaupt erst ermöglichte. Speziell für seine amerikanischen Fans ließ Carol Platten mit "Heimweh-nach-Deutschland-Themen" pressen, die jedoch wenig Resonanz hervorriefen. Eine davon, "Warum bist du kein Matrose auf dem Bodensee" wurde in kleiner Auflage auch in Deutschland bei "Cornet" (Schallplatten-Label von Heinz Gietz1)) veröffentlicht. Seine letzte Hitparaden-Notierung in Deutschland war 1963 "Bianca Rosa" auf dem 44. Rang. Dank einer Niederlande-Tournee kam der Titel dort sogar unter die besten zehn.2) Inzwischen hatte die Pop- und Rockmusik die Musikszene erobert und Interpreten wie René Carol waren nicht mehr gefragt. Dennoch trat bis Mitte der 1970er Jahre unter anderem noch bei Betriebsfeiern, Schützenfesten u. Ä. auf, zog sich dann aber aus dem Showgeschäft zurück und lebte fortan mit seiner dritten Ehefrau Hannelore auf dem Land in dem niedersächsischen kleinem Dörfchen Warmsen1)-Haselhorn, ca. 17 Km entfernt von Minden1) (Nordrhein-Westfalen); die erste, 1950 geschlossene Verbindung mit Ehefrau Ilse († 2008) war ebenso gescheitert wie die mit der Artistin Margit Sander (Heirat 1957). Der Künstler starb nach einer Operation im "Klinikum Minden"1) zwei Tage vor seinem 58. Geburtstag am 9. April 1978 im westfälischen Minden an den Folgen seiner Darmkrebs-Erkrankung; er fand zunächst die letzte Ruhe auf dem Friedhof in Minden. Seine letzte Ehefrau bzw. Witwe Hannelore kehrte kurz darauf in ihre Heimatstadt Lüdenscheid1) zurück und sorgte dafür, dass er noch im Mai 1978 nach Lüdenscheid umgebettet wurde, wo sein Grab bis heute von Fans besucht wird.2) → Foto der Grabstelle bei knerger.de. In Warmsen-Haselhorn, wo er einen Bungalow besaß und seinen Lebensabend verbringen wollte, erinnert ein im Juli 1998 anlässlich des 20. Todestages aufgestellter, gewaltiger Findling an den einstigen Schlagerbarden, gestiftet von dem Oldie-Club "Carol-Stübchen" (Schloß Holte-Stukenbrock) → weser-kurier.de, www.nw.de. |
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Siehe auch Wikipedia
mit ausführlicher Diskografie sowie www1.wdr.de |
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