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Der internationale Durchbruch gelang ihnen jedoch erst Mitte 1964 mit der Nummer "Where Did Our Love Go"1), der Song mit dem hypnotisierend hämmernden "Baby, Baby" kletterte auf Platz 1 der US-amerikanischen Hitparade ("Billboard Hot 100"1)), ebenso wie der Nachfolgetitel "Baby Love"1). Innerhalb der nächsten 10 Monate erschienen weitere Millionenseller wie "Stop! In The Name Of Love" (1965; → Wikipedia (englisch)) oder "Back In My Arms Again" (1965; → Wikipedia (englisch)). Ein weitere Spitzenreiter war dann im Oktober 1965 "I Hear A Symphony" (→ Wikipedia (englisch)), 1966 folgten "You Can't Hurry Love"1) und "You Keep Me Hangin' On"1) sowie 1967 "Live Is Here And Now Your're Gone" (→ Wikipedia (englisch)) und "The Happening" (→ Wikipedia (englisch)) → Diskografie bei Wikipedia.
1999 erschien in 2. Auflage von Randall Wilson eine Biografie über Florence Ballard unter dem Titel "Forever Faithful! A Study of Florence Ballard and the Supremes", in dem der Autor reich bebildert die Zeit mit Diana Ross, Mary Wilson und "Motown Records" aufrollt, sowie den verzweifelten Versuch der Sängerin, als Solistin erfolgreich zu sein. Wikipedia notiert: "Im Jahre 2007 veröffentlichte Ballards Schwester, Maxine Ballard, die Biographie "The True Story Of Florence Ballard", darin wird die Vermutung geäußert, man habe ihre Schwester ermordet. Während der Obduktion soll unter anderem eine braune, müsliartige Substanz in ihrem Magen gefunden worden sein, die bis heute nicht identifiziert werden konnte. 2008 erschien von Peter Benjaminson eine weitere Biographie über die Sängerin mit dem Titel "The Lost Supreme", basierend auf einem insgesamt über achtstündigen Interview, das Benjaminson mit Ballard führte."
Am 20. Dezember 1981 feiete das Musical "Dreamgirls"1) von Henry Krieger1) (Musik) und Tom Eyen (Liedtexte/Libretto; 1940 1991) am New Yorker "Broadway"1) im "Imperial Theatre"1) seine Urauführung, basiertend auf der Erfolgsstory der "Supremes", die ganz ohne Zweifel in den 1960er Jahren das dominierende farbige Mädchen-Trio waren → Wikipedia (englisch). Zahlreiche weitere Produktionen in den USA und weiteren Ländern folgten im Verlaufe der Jahrzehnte, die deutsche Erstaufführung fand (in englischer Sprache) am 14. Februar 1998 im Berliner "Theater des Westens"1) statt → Musicallexikon.
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Siehe auch Wikipedia
(deutsch; mit Diskografie), Wikipedia (englisch; mit Diskografie) sowie www.laut.de Fotos bei Wikimedia Commons | ||||||||
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| Diana Ross, Tochter des Fabrikarbeiters Fred Ross, Sr. (1920 2007) und der Lehrerin Ernestine Moten (1916 1984), startete ohne die "Supremes" eine eindrucksvolle Solo-Karriere und konnte schon Mitte 1970 mit "Ain't No Mountain High Enough" einen Spitzenreiter sowohl in den USA als auch in Großbritannien landen. |
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In den folgenden Jahren avancierte sie zu "der" Soul-Diva"
und zu einem zu einem schillernden Weltstar. Mit Hits wie "Remember
Me" (1970), "I'm Still Waiting" (1971), "Touch Me In The
Morning" (1973), "My
Old Piano"1) (1980) oder "Why Do Fools Fall in Love"1) (1981) gehört
sie bis heute zu den Super-Stars der Pop-Musik. 1981 nahm sie gemeinsam mit
Lionel Richie1) den Hit
"Endless Love"1) auf und setzte sich damit für neun Wochen an die Spitze der Single-Charts.
In der Folgezeit arbeitete sie mit weiteren Weltstars wie Julio Iglesias1) oder
Michael Jackson1)
zusammen → Diskografie bei Wikipedia. In den 1990er Jahren ließ ihr Erfolg nach, ihre Platten verkauften sich nicht mehr ganz so gut, und die mehrfache Millionärin zog sich weitgehend aus dem Show-Business zurück. Lediglich mit "Take Me Higher" machte sie 1995 noch einmal auf sich aufmerksam. 1993 erhielt sie ihren eigenen "Stern" auf dem "New Yorker Sidewalk Of Stars", 1999 verewigte sie sich auf dem "Walk Of Fame" in Hollywood. Im Januar 2000 kam es noch einmal zu einer Reunion der "Supremes", zusammen mit Lynda Lawrence ( → Wikipedia (englisch) und Scherrie Payne1) ging Diana Ross auf eine große USA-Tournee, die jedoch zum Flop wurde. Diana Ross am 18. November 1981 in der TV-Show "Mies" von Mies Bouwman1) Rechteinhaber: Nationaal Archief1) (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 931-8105); Urheber/Fotograf: Dijk, Hans van / Anefo Quelle: Wikimedia Commons (Ausschnitt des Originalfotos); Lizenz: CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright) |
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Als Filmschauspielerin machte sie sich ebenfalls einen Namen: 1973 wurde Diana Ross für ihre
Rolle als Jazz-Sängerin Billie Holiday1) (1915 1959) in dem Biopic "The Lady Sings The Blues"
mit dem "Golden Globe Award"1) als
"Beste Nachwuchsdarstellerin" geehrt sowie für einen Oscar als
"Beste Hauptdarstellerin" nominiert. Der Soundtrack zum Film stand zwei Wochen an der Spitze der amerikanischen Charts.
1975 folgte der Streifen "Mahogany", für den sie auch den Titelsong
"Do You Know Where You're Going To" sang und mit dem sie Platz 1 in
den Charts erreichte. 1978 spielte sie in der Filmversion des schwarzen Musicals
"The Wiz Das zauberhafte Land"1) (nach dem "Zauberer von Oz") die
Kindergärtnerin Dorothy.
Weitere geplante Filmprojekte z. B. die Verfilmung der Josephine-Baker-Lebensgeschichte
"Naked at the Feast" wurden nicht realisiert. Anfang der 1990er Jahre spielte Diana Ross die
Hauptrolle in dem Fernseh-Spielfilm
"Out of Darkness", 1999 folgte der weitere Fernseh-Spielfilm "Double
Platinum". Diana Ross prägte als Frontsängerin der Girl Group "The Supremes" die Soul- und Popmusik der 1960er Jahre sowie die Plattenfirma "Motown" und stieg ab 1970 "zu einer schillernden Superstar-Persönlichkeit auf, die jedes Genre populärer schwarzer Musik beherrschte".3) Mit sechs Nummer-eins-Hit alleine in den USA, bewies Ross ihre Wandlungsfähigkeit auch als Schauspielerin in ihrem Oscar-nominierten Debüt als Billie Holiday in "Lady Sings the Blues". Mit den dazugehörigen Jazz-Aufnahmen hatte sie ebenso großen Erfolg wie ab Mitte der 1970er Jahre mit ihren Disco-Werken. Mit dem weltweiten Nummer-eins-Hit "Upside Down" etablierte sich Ross auch im deutschsprachigen Raum. Die Entertainerin wurde unzählige Male für alle großen Preise der Showbranche nominiert, darunter zwölf Mal für den "Grammy", den sie allerdings nie in Empfang nehmen konnte.2) Um so mehr muss es sie gefreut haben, dass sie 2012 den "Grammy"1) für ihr Lebenswerk erhielt → weitere Auszeichnungen (Auswahl) bei Wikipedia. Diana Ross war zwischen 1971 und 1977 mit Robert Ellis Silberstein verheiratet, aus der Verbindung stammen die Töchter Tracee Ellis Ross1) (geb. 1972) und Chudney Lane (geb. 1975). Tracee begann ihre Karriere als Modell, später wurde sie als Schauspielerin vor allen Dingen durch die Comedy-Serie "Girlfriends" bekannt. Hierhin trat sie von 2000 bis 2008 auf und wurde für ihre Leistung mehrfach für den "Image Award" nominiert. Chudney Lane versuchte sich ebenfalls in einigen Bereichen des Showgeschäfts, ohne große Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.2) Ross' älteste Tochter Rhonda Suzanne (* 14.08.1971) stammt aus der der Mitte der 1960er Jahre begonnenen Beziehung mit dem mit "Motown"-Gründer Berry Gordy1). Sie folgte ihrer Mutter als Sängerin und Schauspielerin ins Showgeschäft. Im Oktober 1985 heiratete Diana Ross den norwegischen Geschäftsmann Arne Næss Jr. (1937 2004; → Wikipedia (englisch)), von dem sie sich im Februar 2000 wieder scheiden ließ. Auch aus dieser Ehe stammen der Bergsteiger und Fotograf Ross Arne (geb. 1987) sowie der 1988 geborene Schauspieler Evan Ross (Evan Olaf Næss; → Wikipedia (englisch)). Ihre älteste Schwester Barbara (* 1942) ist eine bekannte Ärztin und die erste afroamerikanische Dekanin an einer medizinischen Fakultät in den USA. Ross' zweite Schwester Rita ist Lehrerin und veröffentlichte 2000 eine CD mit Kinderliedern. Darüber hinaus hat(te) Ross drei Brüder: Fred, Jr., Wilbert "Chico" Ross und Arthur "T-Boy" Ross (1949 1996; → Wikipedia (englisch)). Arthur war ein angesehener Songwriter bei "Motown", schrieb unter anderem Hits für Michael Jackson, "The Miracles" sowie Marvin Gaye, und veröffentlichte 1979 eine LP bei dem "Soul"-Label. Am 30. Mai 1996 wurden Arthur und seine Ehefrau Patricia Ann Robinson ermordet aufgefunden.2) Im Dezember 2002 erschien das Foto-Album "Diana Ross: Going Back" mit mehr als 200 Bildern als Dokumentation der langen und erfolgreichen Karriere des Stars. 1993 hatte sie ihre Autobiografie unter dem Titel "Secrets of a Sparrow" veröffentlicht, später schrieb sie an erneuten Lebenserinnerungen, "Upside Down: Wrong Turns, Right Turns and The Road Ahead" hießen die Ross-Memoiren, in denen sie "auch ihre seelischen Qualen genau unter die Lupe nimmt", wie sie in US-Medien versprach; das Buch kam 2003 auf den Markt. Im Oktober 1995 war von Nathan Irvin Huggins "Diana Ross: Entertainer" publiziert worden, in dem der Autor den Aufstieg der Sängerin beginnend mit ihrer ärmlichen Kindheit in Detroit, über ihre Zeit mit den "Supremes", ihre Schauspielerkarriere bis hin zum heutigen Superstar beschreibt; 2001 kam "Diana Ross: A Legend in Focus" von Sharon Davis in die Regale der Buchhandlungen. |
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Webpräsenz: www.dianaross.com Siehe auch Wikipedia (deutsch; mit Diskografie), Wikipedia (englisch; mit Diskografie), www.laut.de und www.whoswho.de Fotos bei Wikimedia Commons |
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Fremde Links: 1) Wikipedia Quellen: 2) Wikipedia (abgerufen 17.01.2012/08.09.2015; Artikel zu Diana Ross), 3) Kurzbiografie www.taurus-press.de |
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