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Die Legende, nach der er
17 Geschwister gehabt habe, ist seit 20 Jahren eindeutig widerlegt,
vermerkt Wikipedia. Seine Geschwister vor ihm sollen früh bei einer
Cholera-Epidemie verstorben, Caruso als erstes Kind am Leben geblieben
sein. Sein Vater Marcellino Caruso,
Mechaniker in einer örtlichen Jutefabrik, verfügte über eine schöne, tiefe
Bass-Stimme, Mutter Anna Baldini (* 1838), eine zarte Frau, deren Gesundheit
durch die vielen Schwangerschaften stark angegriffen war, erregte einst mit
ihrem hellen Sopran Aufsehen. Die Verhältnisse, in denen die Familie im
neapolitanischen Stadtteil San Carlo all'Arena1) lebte, waren recht ärmlich, aber nicht asozial, und nur seiner Mutter hatte es der kleine
Errico zu verdanken, dass er eine Grundschulausbildung erhielt, die ihren Sohn von
einem örtlichen Priester unterrichteten ließ; die Mutter verstarb 1888, sein Vater Marcellino heiratete
kurze Zeit darauf erneut.
Schon früh fiel Errico durch seinen schönen Knaben-Alt1)
auf, mit zehn Jahren erhielt er bei lokalen Lehrern Gesangsunterricht und das
Angebot, man wolle seine Stimme mit Privatstunden fördern. Damals jedoch
hatte der Junge altersbedingt ganz andere Dinge als seine Stimme oder gar
damit verbundene Zukunftspläne im Kopf.
Enrico Caruso zwischen 1915 und ca. 1920
Dieses Foto von Enrico Caruso ist
Bestandteil der
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Grantham Bain collection"
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of Congress"1),
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Nach einem Gastspiel in Buenos Aires1) sowie
angemerkt, einer für
Caruso unerfreulichen Vorstellung am "Teatro San Carlo"1)
seiner Geburtsstadt die Zuschauerresonanz war unterkühlt und eher
verhalten , trat der Tenor im folgenden Jahr in Monte Carlo1) auf und
auch in London1) wollte man den Sänger mit der einzigartigen Stimme
hören, dessen Bandbreite vom lyrischen bis zum lyrisch-dramatischen
Fach, dem sogenannten "Spinto" reichte.
1903 reiste Caruso erstmals in die Vereinigten Staaten, gab dort mit der
Partie des
Herzogs von Mantua in der Verdi1)-Oper "Rigoletto"1)
am 23. November 1903 an der Seite
von Antonio Scotti1) als Rigoletto, Hofnarr des
Herzogs und Vater von Gilda (Marcella Sembrich1)), sein umjubeltes Debüt an der New Yorker "Metropolitan Opera"1),
die schon bald zum Zentrum seines künstlerischen Wirkens wurde. Dort interpretierte er
innerhalb von 17 Jahren in mehr als 850 Vorstellungen 36 verschiedenen
Rollen eine wahre Meisterleistung → Übersicht siehe
hier. Wenige Male konnte man ihn mit seinen
"Paraderollen" auch an dem Wiener "K. K. Hof-Operntheater"1)
(heute "Wiener Staatsoper") bewundern → Vorstellungen mit Caruso siehe hier.
Enrico Caruso 1902 als Maler Mario Cavaradossi
in der Oper "Tosca"1)
von Giacomo
Puccini1)
Urheber: Aimé Dupont*) (1842 1900),
New York
Lizenz: Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei,
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Schutzfrist abgelaufen ist.
Quelle: Wikimedia
Commons
*) Link: Wikipedia (englisch)
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Daneben ging er auf zahlreiche umjubelte Konzerttourneen durch Europa
und die USA, begeisterte das "einfache" Publikum ebenso wie die
"Großen" seiner Zeit: Bei einer seiner Vorstellungen sang er 1906 in
Washington1)
vor dem US-amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt1), der persönlich einige Worte
mit dem berühmten Künstler wechselte. Zwei Jahre später beeindruckte er
zusammen mit der australischen Koloratur-Sopranistin Nellie Melba
(1861 1931) im Londoner "Buckingham Palace"1) König
Edward VII.1) und
dessen Gattin Königin Alexandra1). Sei es als ägyptischer
Feldherr Radames in der Verdi1)-Oper "Aida"1), als
Canio/Bajazzo in "Pagliacci"1)
("Der Bajazzo") von Ruggero Leoncavallo1),
als Chevalier Renato Des Grieux in dem Puccini1)-Werk "Manon Lescaut"1)
oder als Dick Johnson alias der Bandit Ramerrez in Puccinis "La fanciulla del West"1)
("Das Mädchen aus dem Goldenen Westen") Caruso schrieb
während dieser Zeit Operngeschichte. Zur Spielzeit 1915/16 gab er an
der "Metropolitan Opera"1)
erstmals die Tenor-Hauptrolle
des Samson1)
(→ Rollenfoto) in
"Samson et Dalila"1)
("Samson und Dalila") von Camille Saint-Saëns1) die
ungarisch-österreichische Mezzo-Sopranistin Margaret Matzenauer (1881 1963; → Wikipedia (englisch))
glänzte als Dalila1).
Bereits Mitte November 1911 war sie erstmals an der "Met" in der
"Aida"-Inszenierung neben Caruso (Radamès) und Ema Destinnová1)
(1878 1930) alias Emmy Destinn (Aida) als Amneris aufgetreten.
Foto: Alte Autogrammkarte; Urheber unbekannt
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Schutzfrist abgelaufen ist.
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Dass Caruso, der im übrigen ein
talentierter Zeichner bzw. Karikaturist war (→ Zeichnungen bei Wikimedia Commons), gegenüber dem neuen Medium "Stummfilm" nicht
abgeneigt war, erweist sich durch seine Mitwirkung in zwei Produktionen, von
denen nur noch eine in Kopie vorhanden ist. Der von Edward José1) für
"Paramount Pictures"1) gedrehte Streifen "My Cousin" (1918)
wurde 2021 in restaurierter Fassun wieder dem Publikum zugänglich gemacht.
Hier zeigte er sich mit der Doppelrolle des armen, aus Italien eingewanderten
Bildhauers Tommasso Longo, der in Rosa, gespielt von der Sopranistin
Carolina White (1886 1961; → Wikipedia (englisch)), verliebt
ist, sowie als dessen Cousin, der berühmte Tenor Cesare Caroli von
der "Metropolitan Opera" → Wikipedia (englisch). Bei
filmpodium.ch kann man lesen: "Was hat ein Operntenor in einem Stummfilm verloren? Enrico Caruso war ein Weltstar des
Gesangs, seine Plattenaufnahme von "Vesti la giubba" aus "I Pagliacci"1) von 1904
setzte mehr als eine Million Exemplare ab. Filmproduzent Jesse Lasky1), der vom Starruhm Carusos profitieren
wollte, verpflichtete den Sänger als Darsteller für zwei Filme,
"My Cousin" und "Splendid Romance", für die fürstliche Gage von 200 000 Dollar (der
letztere Film ist verschollen). Die Kritik lobte zu Recht Carusos Schauspielkunst: Er spielt faktisch drei Rollen die
beiden unterschiedlichen Cousins und dann noch die Rolle des Pagliaccio auf der Opernbühne mit Bravour,
wandelbar, erstaunlich natürlich und mit einiger Selbstironie. Auch wenn die banale Handlung
des Films seinem Talent nicht gerecht wird (und der Film floppte, weil das Publikum eigentlich Caruso singen hören wollte), ist
"My Cousin" doch sehenswert als Dokument von Carusos darstellerischen Fähigkeiten."
Wie erwähnt, gilt der ebenfalls von Edward José in Szene gesetzte
Stummfilm "The Splendid Romance" (1919) mit seiner
Rolle des Prinzen Cosimo als verschollen → Wikipedia (englisch).
| 1919 nahm Caruso mit der Partie des reichen, jüdischen
Juweliers Éléazar in der Oper "La juive"1)
("Die Jüdin") des französischen Komponisten Jacques Fromental Halevy1),
dem Schwiegervater von
Georges Bizet1),
eine letzte neue Rolle in sein Repertoire auf und eröffnete
damit 1920 gleichzeitig seine letzte Spielzeit an der
"Met". Erst Ende Mai 1921 kehrte Caruso krank und
geschwächt in seine Heimat Italien zurück, wo er in der Zwischenzeit
kaum aufgetreten war. Bereits seit längerer Zeit hatte der Tenor
gesundheitliche Probleme, zuletzt im Dezember 1920 auf der Bühne
der "Met" während der Vorstellung von "L'elisir d'amore"1)
("Der Liebestrank") einen Blutsturz erlitten, die Partie
jedoch zu Ende gesungen; die letzten Vorstellungen von
"La juive" sang er stehend, gestützt von seiner
Bühnenpartnerin. Eine Rippenfell-Entzündung mit anschließend mehreren
Operationen, die er zum Teil nur knapp überlebte, verschlechterten den
Allgemeinzustand Carusos deutlich. Die heroisch-verklärende
Geschichtsschreibung berichtet von den Schattenseiten des Ruhms: von schweren
Erschöpfungszuständen, Zusammenbrüchen des Kreislaufs, von
Ohnmachtsanfällen und rasenden Kopfschmerzen im letzten Viertel seiner
Karriere. Der junge Caruso war mit seiner Kraft und Energie verschwenderisch
umgegangen.2)
Enrico Caruso als Don José in der Oper
"Carmen"
von Georges
Bizet1)
Foto: Alte Autogrammkarte; Urheber unbekannt
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weil die urheberrechtliche
Schutzfrist abgelaufen ist.
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Im Frühjahr 1921 kehrte er nach Italien zurück, um sich im Grandhotel "Excelsior Vittoria" in
Sorrent1) zu
erholen sowie erneute Auftritte an der "Metropolitan Opera" in New York zu
planen; am Eingang des Hotels in der Altstadt von Sorrent erinnert
heute eine Gedenktafel an ihn → Foto bei Wikimedia Commons. In seinem Heimatland lebte
Caruso jedoch nur noch wenige
Monate
nach einem plötzlichen Rückfall erlag der
weltberühmte Tenor am 2. August 1921 mit nur 48 Jahren im "Hotel Vesuvio" in
Neapel1) den Folgen einer Bauchfellentzündung (Peritonitis1))
bzw. einer Blutvergiftung. Sein Leichnam wurde in der Kirche
"San Francesco di Paola"1) in Neapel aufgebahrt.
"König Viktor Emanuel III.1)
selbst öffnete die Kirche, in der zuvor nur königliche
Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen stattgefunden hatten," für Caruso. Am
19. August 1921 säumten rund hunderttausend Menschen den Weg von Carusos
Trauerzug zum "Cimitero di Santa Maria del Pianto". Freunde,
Weggefährten und gekrönte Häupter aus aller Welt waren
anwesend. Die Gebäudefassaden längs des Weges waren mit schwarzen Tüchern
verhängt; die Geschäfte in Neapel blieben geschlossen → Fotos der
Beisetzung bei Wikimedia Commons. Die sterblichen Überreste
Carusos ruhen in einem prunkvollen mit Marmor versehenen Mausoleum, das noch
heute zahlreiche Verehrer Carusos besuchen." vermerkt Wikipedia. Bis 1930 war es möglich, Carusos einbalsamierten Leichnam
in einem Glassarg zu besichtigen, bis dies
durch seine Witwe untersagt bzw. der Sarg mit einer Steinplatte verschlossen
wurde → findagrave.com.
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Caruso hinterließ seine Ehefrau, die US-amerikanische Millionärstochter und
Schriftstellerin Dorothy Park Benjamin1) (1893 1955),
die er am 20. August 1918 geheiratet hatte, sowie die im Dezember 1919
geborene, gemeinsame Tochter Gloria, welche 1999 im Alter von 79 Jahren verstarb. Aus
einer langjährigen Beziehung mit der Sopranistin und Operndiva Ada Giachetti
(1874 1946), mit der er
ab 1897 acht Jahre lang zusammenlebte, gingen die beiden Söhne Rodolfo
(02.07.1898 06.03.1951)
und Enrico Jr. (*. 07.09.1904), die den Namen ihres Vaters trugen.
Enrico Caruso 1918 mit Ehefrau Dorothy
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der US-amerikanischen "Library of Congress"1),
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Drucke und Fotografien. Gemäß der Bibliothek gibt es
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Rights
and Restrictions Information; Quelle: Wikimedia Commons
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Die Kinder sollen nach Hauptpersonen der Oper "La Bohème"1)
benannt worden sein, in der sich die Eltern kennenlernten.
Aus diesem Grund trug Enrico auch den Spitznamen
"Mimi". Ada verließ den oft untreuen Caruso. Sie floh mit dessen Chauffeur, woraufhin es zum Eklat und vielen Prozessen kam.
Caruso lebte danach einige Zeit mit Adas Schwester Rina zusammen, ebenfalls Sängerin, bis er zur Überraschung aller plötzlich die amerikanische Millionärstochter Dorothy Park Benjamin heiratete.
Mit dieser bekam er im Alter von 45 Jahren eine Tochter, Gloria.3)
Enrico Caruso Jr.,
der am 9. April 1987 im Alter von 82 Jahren in Jacksonville1) (Florida)
an den Folgen eines
Herzinfarktes starb, trat in die Fußstapfen seines Vaters und machte sich
ebenfalls einen Namen als Tenor, konnte den Ruhm seines Vaters jedoch nicht
erreichen. Außerdem versuchte er sich in Hollywood als Schauspieler und
zeigte sich unter anderem in zwei in spanisch gedrehten Produktionen, in
"La buenaventura" (1934, "The Fortune Teller"
→ IMDb) und
"El cantante de Napoles" (1935,
"The Singer of Naples") → Wikipedia (englisch).
Nach dem 2. Weltkrieg beendete er seine
Sängerkarriere.
Caruso war berühmt für seine warme, für einen Tenor sehr tiefe Stimme
sowie seine unübertroffene Bühnendarstellung. Das
üppige Volumen, die große Geschmeidigkeit und die schillernde Farbpracht seiner Stimme sind bis heute unerreicht.
Er besaß von Anfang an alle Voraussetzungen für einen Tenor von Weltklasse. Von
Ärzten und Stimmphysiologen, die ihn untersuchten, ist übereinstimmend eine
ganz außergewöhnliche Großräumigkeit aller Resonanzräume festgestellt
worden, die jedem sofort auffällt, der Photografien des Sängers daraufhin
prüft: Der mächtige Schädel rund, aber keineswegs weich (wie bei
Benjamino Gigli), liegt
wie ein Felsblock auf den Schultern, der vom Meereswasser
rundgeschliffen worden ist, aber seine Härte nicht verloren hat. Caruso war
größer, als auf den Photos erscheint: 1,76 Meter, und besaß einen enormen
Brustkorb, mit dessen atmender Betätigung er angeblich einen Flügel von
seinem Platz wegrücken konnte.4)
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Carusos ungeheure, weltweite Popularität hing nicht zuletzt auch damit zusammen,
dass er als erster Tenor Schallplattenaufnahmen machte. Rund 250 Platten
mit dementsprechend fast doppelt so viel Titeln entstanden während seiner kurzen
Karriere und trugen zu seinem geschätzten Vermögen von rund neun Millionen
Dollar bei. Von der "Victor Talking Machine Company"1), für die er seit 1904 Platten
besang, erhielt er schon zu Lebzeiten zwei Millionen Dollar.
Karikatur von Enrico Carusa aus dem Jahre 1902,
wie er sich selbst bei einer ersten Platten-Aufnahme
für "RCA Victor" sah
Urheber: Enrico Caruso; Datum: 11. 04.1902
Quelle: Wikimedia
Commons von soundofthehound.com;
Lizenz: gemeinfrei;
mehr zur Lizenz siehe hier
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Unter
seinen Aufnahmen waren nicht nur Opernarien sondern auch viele Volkslieder, wie
beispielsweise "O sole mio"1) des neapolitanischen Musikers und Komponisten
Eduardo Di Capua1)
(1865 1917), welches erst durch Caruso
weltberühmt wurde und einen Siegeszug rund um den Globus antrat. Viele dieser Aufnahmen sind verschollen, nur wenige
konnten der Nachwelt erhalten bleiben → mehr zum Thema "Aufnahmen" bei
Wikipedia. Seit 8. Februar 1960 ist er mit einem "Stern" (Adr.: 6625 Hollywood Blvd.) auf dem
"Hollywood Walk of Fame"1)
in der Kategorie
"Musikaufnahmen"1) ("Recording") vertreten, bei der Verleihung der "Grammy Awards"1) am 29. Mal 1987
wurde er posthum mit einem "Lifetime Achievement Award"
(Lebenswerk") geehrt. 2012 nahm man ihn in die von der britischen
Zeitschrift "Gramophone"1)
neu begründete "Gramophone Hall of Fame"1)
auf.
Das Leben Carusos wurde relativ frei erfunden und ein wenig rührselig unter dem
Titel "Der
große Caruso"1) (1951, "The Great
Caruso")
mit Mario Lanza
(1921 1959) in der Titelrolle von Richard Thorpe1) (Regie) auf die Leinwand gebracht.
Mit diesem Film erreichte Mario Lanza einen internationalen
Bekanntheitsgrad, an den
Kinokassen wurden insgesamt fünf Millionen Dollar
einspielt eine beachtliche Summe für die damalige Zeit.
"Eine Mischung von Historie und Unterhaltungselementen in gefälligem Rahmen. Für Liebhaber
italienischer Opernmusik ein Genuß."
urteilt filmdienst.de.
Das
Lied "The Loveliest Night Of The Year" (→ Wikipedia (englisch))
aus diesem Streifen verkaufte
sich erneut millionenfach und kletterte in die US-amerikanischen
"Top 5". Das Soundtrack-Album "Christmas Hymns and
Carols" geriet zum Millionen-Seller und im selben Jahr absolvierte Lanza
in den USA seine legendäre "Caruso Concert Tour".
In jüngerer Zeit entstand der von Norbert Busè1)
realisierte Dokumentarfilm
"Enrico Caruso Die ewige Stimme"1) (2022),
der erzählerisch im Mai 1920 einsetzt, als Enrico Caruso nach Havanna1)
reist, um dort für eine hohe Gage als Radamès
in Giuseppe Verdis1)
"Aida"1)
aufzutreten. Bevor Caruso die Bühne betritt, erschüttert eine Bombenexplosion das
Theater; die Ereignisse werden als Schlüsselmoment genutzt, um Carusos Mythos
und die Schattenseiten seines Ruhms zu beleuchten," (Quelle: Wikipedia)
→ siehe auch fernsehserien.de
Zahlreiche Biografen/Autoren in aller Welt zeichneten das Leben Carusos mehr oder weniger erfolgreich nach.
In deutscher Sprache erschien unter anderem von Christian Springer1)
das Buch "Enrico Caruso Tenor der Moderne": Nicht nur wegen der
unglaublichen Akribie, mit der der Autor den Lebens- und Karriereweg nachzeichnet, so
dass der Mensch hinter den äußeren Ereignissen fassbar wird, sondern auch wegen des
speziellen Ansatzpunktes, der Caruso als den "Tenor der Moderne" charakterisiert: Springer
analysiert sämtliche 238 Tondokumente, die von Caruso erhalten sind.
Dennoch ist seine Studie keine trockene Lektüre für Spezialisten. Dank
des lebendigen, unverkrampften Stils, mit dem auch Exkurse ins reichlich
komplizierte Privatleben des Stars gemeistert werden, wird dieser Band
nicht nur allen Opernfreunden Freude machen,
sondern auch allen Menschen, die sich für außergewöhnliche Menschen interessieren.5)
Von Pietro Gargano und Gianni Cesarini liegt das Werk "Caruso. Eine
Biographie" in deutscher Übersetzung vor, in dem Leben und Kunst des legendären Tenors einfühlsam
dargestellt, Erschwernisse und Aufstieg eines bedeutenden Opernsängers, welcher mit seiner Kunst Weltgeltung errang,
geschildert werden. Lothar Ohlenschläger veröffentlichte "Enrico Caruso. Triumph und
Tragödie eines Sängers. Eine medizinische Betrachtung",
in dem er unter medizinisch-psychologischen Aspekten das Leben Carusos
untersucht und die Hintergründe seines tragischen Lebensweges
erläutert.
Von vielen wird die Biografie des Sohnes von Caruso, Enrico Caruso Jr. als
"einzig wahre Biografie" angesehen. Zusammen mit Andrew Farkas
begann der damals 79-Jährige 1983 mit den Aufzeichnungen zu dem Buch
"Enrico Caruso: My& Father And My Family",
welches 1988 auf den Markt kam; es wurde bisher nicht in die deutsche
Sprache übersetzt → Literatur bei Wikipedia.
Am 27. Februar 1987 gab der "United
States Postal Service"1) ihm zu Ehren eine 22-Cent -Briefmarke mit seinem Konterfei heraus.
Aus Anlass des 100. Todestages des berühmten Tenors wurde am 2. August 2021 in seinem
Geburtshaus das "Casa Museo Enrico Caruso" ("Hausmuseum Enrico Caruso") eingeweiht
→ casamuseoenricocaruso.it
sowie Fotos bei Wikimedia
Commons.
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Wirken (Auszug)
(Fremde Links: Wikipedia, musiklexikon.ac.at; R = Inszenierung/Regie)
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"Metropolitan Opera",
New York
Die "Met" weist 863 Vorstellungen/Auftritte mit Enrico Caruso aus → archives.metopera.org.
(hier ohne Konzerte u. Ä.)
- 23.11.190315.01.1918 (38 Vorstellungen): Der
Herzog von Mantua in "Rigoletto"
von Giuseppe
Verdi (Musik),
mit dem Libretto von Francesco Maria
Piave, basierend auf dem Melodrama "Le roi s’amuse" von
Victor Hugo
- 1. Vorstellung 23.11.1903 (Debüt): Dirigent: Arturo Vigna
(18631927 → Wikipedia (englisch))
(mit Antonio Scotti als Rigoletto, Hofnarr des
Herzogs und Vater von Gilda (Marcella
Sembrich)) → Besetzung
- Letzte Vorstellung 15.01.1918: Dirigent: Roberto Moranzoni (18801959 → Wikipedia englisch))
(mit Giuseppe De Luca als Rigoletto, Hofnarr des
Herzogs und Vater von Gilda (Maria Conde)) → Besetzung
Anm.: Maria Conde war das Pseudonym der Autorin Ernestine Cobern Beyer (18931972 → Wikipedia (englisch))
- 30.11.190317.04.1919 (92 Vorstellungen): Feldherr
Radamès in "Aida"
von Giuseppe Verdi
(Musik), mit dem Libretto
von Antonio
Ghislanzoni, verfasst nach einem Szenarium des Ägyptologen Auguste
Mariette
- 02.12.190317.11.1919 (39 Vorstellungen): Maler
Mario Cavaradossi in "Tosca"
von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto von Giuseppe
Giacosa und Luigi
Illica, basierend auf dem Drama "La Tosca" von Victorien
Sardou
- 05.12.1903–11.03.1919 (55 Vorstellungen): Poet Rodolfo
in "La
Bohème" von Giacomo Puccini
(Musik),
mit dem Libretto von Luigi
Illica und Giuseppe
Giacosa nach dem Roman "Scènes de la vie de bohème"
von Henri
Murger
- 09.12.190308.12.1920 (117 Vorstellungen):
Canio/Pagliaccio in "Pagliacci"
("Der Bajazzo") von Ruggero
Leoncavallo
- 23.12.1903-27.11.1909 (17 Vorstellungen): Alfredo
Germont, Geliebter der Kurtisane Violetta Valéry,
in "La
traviata" von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Francesco
Maria Piave, basierend auf
dem Roman "La
dame aux camélias" von Alexandre
Dumas d. J.
- 1. Vorstellung 23.12.1903: Dirigent: Arturo Vigna
(18631927 → Wikipedia (englisch))
(mit Marcella
Sembrich als Violetta Valéry)
→ Besetzung
- Letzte Vorstellung 27.11.1909: Dirigent: Vittorio Podesti (1858/18591926)
(mit Bernice de Pasquali
(18731925 → Wikipedia (englisch))
als Violetta Valéry)
→ Besetzung
- 23.01.190411.12.1920 (33 Vorstellungen): Der in Adina verliebte Nemorino
in "L’elisir
d’amore" ("Der Liebestrank")
von Gaetano
Donizetti (Musik), mit dem Libretto
von Felice
Romani, wiederum basierend auf dem Libretto von
Eugène
Scribe zu der Oper "Le philtre"
(→ Wikipedia (englisch))
von Daniel-François-Esprit
Auber
- 1. Vorstellung 23.01.1904: Dirigent: Arturo Vigna
(18631927 → Wikipedia (englisch))
(mit Marcella
Sembrich als Adina) → Besetzung
- Letzte Vorstellung 11.12.1920; Dirigent: Gennaro Papi (18861941 → Wikipedia (englisch))
(mit Evelyn Scotney (18961967 → Wikipedia (englisch))
als Adina) → Besetzung
Anm.: Die Vorstellung musste abgebrochen werden, da Caruso nach dem
1. Akt eine Hämorrhagie erlitt,
- 02.12.190415.01.1915 (47 Vorstellungen): Fürst Enzo Grimaldo, Begleiterin der Straßensängerin La Gioconda,
in "La
Gioconda" von Amilcare
Ponchielli. (Musik), mit dem Libretto von Arrigo
Boito alias "Tobia Gorrio",
basierend auf dem Schauspiel "Angelo, tyran de Padoue" von
Victor
Hugo
- 03.02.190508.02.1915 (13 Vorstellungen): Raoul de
Nangis, protestantischer Edelmann, in "Les
Huguenots"
("Die Hugenotten") von Giacomo
Meyerbeer (Musik), mit dem Libretto von Eugène Scribe und
Émile Deschamps
- 06.02.190518.04.1916 (13 Vorstellngen): Riccardo,
Graf von Warwick/Schwedenkönig Gustaf
III. in "Un
ballo in maschera"
("Ein Maskenball") von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Antonio
Somma, basierend auf der Oper
"Gustave
III. ou Le bal masqué" von Daniel-François-Esprit
Auber, mit dem Libretto von Eugène
Scribe
- 1. Vorstellung 06.02.1905: Dirigent: Arturo Vigna
(18631927 → Wikipedia (englisch)) → Besetzung
- Letzte Vorstellung 18.04.1916: Dirigent: Giorgio Polacco (18751960 → Wikipedia (englisch))
→ Besetzung
- 29.11.190529.12.1905 (5 Vorstellungen): Der Novize Fernand/Fernando in
"La favorita"
("Die Favoritin") von
Gaetano Donizetti (Musik), mit dem Libretto von
Alphonse
Royer, Gustave Vaëz und
Eugène
Scribe, basierend (nur Akt IV)
auf "Les amants malheureux ou Le comte de Comminges" von
François-Thomas-Marie de Baculard d’Arnaud;
Dirigent: Arturo Vigna(18631927 → Wikipedia (englisch))
(mit u. a. Edyth Walker (18671950 → Wikipedia (englisch))
als Léonor de
Gusmann/Leonora di Gusman,
Mätresse von
Alphonse
XI/Alfonso XI, dem König von Kastilien (Antonio Scotti))
- 15.12.1905/17.01.1906: Der reiche Grundbesitzer Elvino in
"La sonnambula"
("Die Nachtwandlerin")
von Vincenzo Bellini (Musik), mit dem Libretto von
Felice
Romani, basierend auf dem Libretto von
Eugène Scribe
zu der Ballett-Pantomime "La sonnambule ou l’arrivée d’un nouveau seigneur"
von Jean-Pierre Aumer und
Ferdinand Hérold;
Dirigent: Arturo Vigna
(18631927 → Wikipedia (englisch)) (mit
Marcella
Sembrich als das arme Waisenmädchen Amina)
- 03.01.1906-20.04.1910 (22 Vorstellungen): Der Gelehrte
Faust in "Faust"
von Charles
Gounod (Musik), mit dem Libretto
von Jules
Barbier und Michel
Carré, basierend auf der Tragödie "Faust
I" von Johann
Wolfgang von Goethe
- 20.02.190614.04.1919 (32 Vorstellungen): Don José
in "Carmen"
von Georges
Bizet (Musik), mit dem Libretto
von Henri
Meilhac und Ludovic
Halévy, basierend auf der gleichnamigen
Novelle von Prosper
Mérimée
- 02.09.190621.04.1920 (41 Vorstellungen): Pächter
Lyonel in "Martha
oder Der Markt zu Richmond" von
Friedrich von Flotow
(Musik), mit dem Libretto von Friedrich Wilhelm Riese
- 05.12.190628.12.1907 (8 Vorstellungen): Graf Loris Ipanoff
in "Fedora"
von Umberto Giordano
(Musik),
mit dem Libretto von Arturo
Colautti, basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Victorien
Sardou
- 1. Vorstellung 05.12.1906: Dirigent: Arturo Vigna
(18631927 → Wikipedia (englisch))
(mit Lina
Cavalieri als Fürstin Fedora Romazoff)
→ Besetzung
- Letzte Vorstellung 28.12.1907: Dirigent: Rodolfo Ferrari (18641919 → Wikipedia (englisch))
(mit Lina Cavalierials Fürstin Fedora Romazoff)
→ Besetzung
- 11.01.190708.04.1907: Marineoffizier/Seefahrer Vasco
da Gama, einst Geliebter von Inès, in
"L'Africaine"
("Die Afrikanerin")
von Giacomo
Meyerbeer (Musik), mit dem Libretto von Eugène Scribe;
Dirigent: Arturo Vigna
(18631927 → Wikipedia (englisch))
(mit u. a. Marie Rappold (18721957 → Wikipedia (englisch))
als Inès, Olive Fremstad als die Sklavin/Königin Sélika)
- 18.01.190715.01.1920 (60 Vorstellungen): Chevalier
Renato des Grieux in "Manon
Lescaut" von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto mehrerer Autoren, basierend auf dem Roman "Histoire
du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut"
von Abbé
Prévost
- 11.02.190722.11.1909 (16 Vorstellungen):
Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton in "Madama
Butterfly"
von Giacomo
Puccini (Musik), mit dem Libretto von Giuseppe
Giacosa und Luigi
Illica, basierend auf der Erzählung
"Madame
Butterfly" von John
Luther Long sowie der Tragödie "Madame Butterfly. A
Tragedy of Japan" von David
Belasco
- 1. Vorstellung 11.02.1907: Dirigent: Arturo Vigna
(18631927 → Wikipedia (englisch))
(mit Geraldine Farrar
als Cio-Cio-San, genannt
"Butterfly")
→ Besetzung
- Letzte Vorstellung 12.11.1909: Dirigent: Vittorio Podesti (1858/18591926)
(mit Emmy Destinn
als Cio-Cio-San, genannt
"Butterfly")
→ Besetzung
- 18.11.190714.01.1908: Maurizio, Graf von Sachsen,
in "Adriana
Lecouvreur" von Francesco
Cilea (Musik),
mit dem Libretto von Arturo
Colautti, basierend auf dem Schauspiel von Eugène
Scribe und Ernest
Legouvé,
verfasst für die Tragödin Elisabeth
Felix alias "Rachel"; Dirigent: Rodolfo Ferrari (18641919 → Wikipedia (englisch))
(mit Lina
Cavalieri als Adriana Lecouvreur)
- 06.12.190725.04,1908 (8 Vorstellungen): Der Lüstling Osaka in
"Iris"
von Pietro Mascagni
(Musik),
mit dem Libretto von Luigi Illica
- 1. Vorstellung 06.12.1907: Dirigent: Rodolfo Ferrari (18641919 → Wikipedia (englisch))
(mit
Emma Eames als die junge Iris)
→ Besetzung
- LetzteVorstellung 25.04,1908: Dirigent: Rodolfo Ferrari (mit
Emma Eames als die junge
Iris)
→ Besetzung
- 26.02.190828.01.1909 (13 Vorstellungen):
Titelpartie des Offiziers Manrico in "Il
trovatore" ("Der Troubadour")
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Salvadore
Cammarano, Leone Emanuele Bardare, basierend
auf dem Schauspiel "El trovador" von Antonio
García Gutiérrez
- 1. Vorstellung 26.02.1908: Dirigent: Rodolfo Ferrari (18641919 → Wikipedia (englisch))
(mit u. a.
Emma Eames als Leonora)
→ Besetzung
- Letzte Vorstellung 28.01.1909: Dirigent: Giulio Setti (18691938 → Wikipedia (englisch))
(mit u. a. Marie Rappold (18721957 → Wikipedia (englisch))
als Leonora)
→ Besetzung
- 17.12.1908-17.02.1908 (6 Vorstellungen): Der junge Bauer
Turiddu, Geliebter der jungen Bäuerin Santuzza,
in "Cavalleria
rusticana" von Pietro
Mascagni (Musik), mit dem Libretto von Giovanni
Verga,
Giovanni
Targioni-Tozzetti und Guido
Menasci, basierend auf der gleichnamige Erzählung von Giovanni Verga
aus der Novellensammlung "Vita
dei campi" ("Landleben")
- 03.02.190901.02.1916 (23 Vorstellungen): Chevalier
Des Grieux in "Manon"
von Jules
Massenet (Musik),
mit dem Libretoo von Henri
Meilhac und Philippe
Gille, basierend auf dem Roman
"Histoire
du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut" von Abbé
Prévost
- 23.01.191006.11.1911 (9 Vorstellungen): Student Federico Loewe in
"Germania"
von Alberto Franchetti (Musik),
mit dem Libretto von Luigi Illica
→ Foto von Enrico Caruso als Frederico bei Wikimedia Commons
- 14.11.1910-18.03.1912 (7 Vorstellungen): Renaud/Rinaldo, Ritter im Heer des Godefroi
(Gottfrieds von
Bouillon),
in "Armide" von
Jean-Baptiste Lully (Musik), mit dem Libretto von
Philippe Quinault,
basierend auf dem
Epos "La Gerusalemme liberata"
("Das befreite Jerusalem") von Torquato Tasso
- 1. Vorstellung 14.11.1910: Dirigent: Arturo Toscanini
(mit Olive Fremstad als Zauberin Armide/Armida,
Prinzessin von Damaskus) → Besetzung
- Letzte Vorstellung 18.03.1912: Dirigent: Arturo Toscanini (mit Olive Fremstad als Zauberin Armide/Armida,
Prinzessin von Damaskus) → Besetzung
- 10.12.191014.03.1914 (20 Vorstellungen): Dick
Johnson alias Bandit Ramerrez in "La
fanciulla del West"
("Das Mädchen aus dem goldenen Westen") von Giacomo
Puccini (Musik), mit dem Libretto von Guelfo
Civinini
und Carlo Zangarini (18731943; → Wikipedia (englisch)),
basierend auf dem Schauspiel "The Girl of the Golden West"
von David Belasco
- 26.02.191408.04.1914 (5 Vorstellungen): Der Künstler Julien
in "Julien ou La vie du poète"
("Dichterschicksal
oder Julien oder Das Leben des Dichters) von Gustave Charpentier
(Musik(Librertto);
Dirigent: Giorgio Polacco (18751960 → Wikipedia (englisch))
- 15.11.191516.12.1920 (33 Vorstellungen): Samson
in "Samson
et Dalila" / "Samson und Dalila" von
Camille
Saint-Saëns (Musik), mit dem Libretto von Ferdinand Lemaire (18321879
→ Wikipedia (engl.)),
basierend auf dem biblischen "Buch
der Richter", angesiedelt in der Zeit zwischen 1100 und
1000 v. Chr.
- 1. Vorstellung 15.11.1915: Dirigent: Giorgio Polacco (18751960 → Wikipedia (englisch))
(mit Margarete Matzenauer (18811963 → Wikipedia (englisch))
als
Dalila) → Besetzung
- Letzte Vorstellung 16.12.1920: Dirigent: Albert Wolff
(mit Margarete Matzenauer als Dalila) → Besetzung
- 13.11.191613.12.1916: Jäger Nadirin in "Les pêcheurs de perles"
("Die Perlenfischer") von Georges Bizet (Musik),
mit dem Libretto von Michel Carré und Pierre-Étienne Piestre alias
"Eugène Cormon" → Wikipedia (englisch)
Dirigent: Giorgio Polacco (18751960 → Wikipedia (englisch))
- 12.01.191815.02.1919 (9 Vorstellungen): Künstler Flammen in
"Lodoletta" (→ Wikipedia (englisch)) von
Pietro Mascagni
(Musik),
mit dem Libretto von Giovacchino
Forzano, basierebnd auf dem Roman
"Two Little Wooden Shoes"
von Marie Louise de la Ramée alias "Ouida"
- 14.03.1918.17.04.1918 (5 Vorstellungen): Avito, vormals Prinz von Altura, in "L'amore dei tre re"
("Die Liebe der drei Könige" → Wikipedia (englisch)) von
Italo Montemezzi (Musik), mit dem Libretto von
Sem Benelli, basierend auf
seinem Bühnenstück
- 1. Vorstellung 14.03.1918: Dirigent: Roberto Moranzoni (18801959 → Wikipedia englisch))
→ Besetzung
- Letzte Vorstellung 17.04.1918: Dirigent: Roberto Moranzoni → Besetzung
- 07.02.191815.04.1920 (17 Vorstellungen): Jean
de Leyde in "Le
prophète" ("Der Prophet") von
Giacomo Meyerbeer
(Musik), mit dem Libretto von Eugène Scribe und
Émile Deschamps
- 15.11.191813.12.1920 (17 Vorstellungen): Don
Alvaro, Geliebter der Donna Leonora de Vargas,
in "La
forza del destino" ("Die Macht des Schicksals")
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto
von Francesco
Maria Piave
- 1. Vorstellung 15.11.1918: Dirigent: Gennaro Papi (18861941 → Wikipedia (englisch))
(mit Rosa Ponselle als
Leonora) → Besetzung
- Letzte Vorstellung 13.12.1920: Dirigent: Gennaro Papi (mit Rosa Ponselle als
Leonora) → Besetzung
- 22.11.1919–24.12.1920 (13 Vorstellungen): Der reiche Jude Éléazar, Vater von Rachel,
in "La Juive" / "Die Jüdin"
von Fromental Halévy (Musik), mit dem Libretto von
Eugène Scribe
"Wiener
Staatsoper" / "K. K. Hof-Operntheater" → archiv.wiener-staatsoper.at
- 06.10.1906: Der Herzog von Mantua in "Rigoletto"
von Giuseppe
Verdi (Musik),
mit dem Libretto von
Francesco Maria
Piave, basierend auf dem Melodrama "Le roi s’amuse" von
Victor Hugo;
Inszenierung: Ungenannt, Dirigent: Francesco Spetrino
(mit Titta Ruffo als Rigoletto, Hpfnarr des Herzogs
und Vater von Gilda (Selma
Kurz)) → Besetzung
- 04./09.10.1907: Feldherr Radamès in "Aida"
von Giuseppe Verdi
(Musik), mit dem Libretto
von Antonio
Ghislanzoni,
verfasst nach einem Szenarium des Ägyptologen Auguste
Mariette; Vorstellung in italienischerr Sprache;
Inszenierung/Dirigent: Ungenannt
- 20.09.1911: Canio/Pagliaccio in "Pagliacci"
("Der Bajazzo") von Ruggero
Leoncavallo (Musik/Libretto);
Inszenierung: Wilhelm von
Wymétal, Dirigent: Bruno Walter
(mit Berta Kiurina-Leuer als Canios Frau Nedda/Colombina)
→ Besetzung
- 17.09.1912: Schwedenkönig Gustaf
III. in "Un
ballo in maschera"
("Ein Maskenball") von Giuseppe
Verdi (Musik),
mit dem Libretto von Antonio
Somma, basierend auf der Oper "Gustave
III. ou Le bal masqué" von
Daniel-François-Esprit
Auber, mit dem Libretto von Eugène
Scribe; Inszenierung August Stoll, Dirigent: Hugo Reichenberger
(mit u. a. Elisa Elizza als Amelia, Gemahlin des Grafen René Ankarström, dem Sekretär des Königs
(Joseph Schwarz))
→ Besetzung
- 20.09.1912: Maler Mario Cavaradossi in "Tosca"
von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto von Giuseppe
Giacosa
und Luigi
Illica, basierend auf dem Drama "La Tosca" von Victorien
Sardou;
Inszenierung: Wilhelm von
Wymétal, Dirigent: Hugo Reichenberger
(mit Mathilde Ehrlich als Floria
Tosca) → Besetzung
- 18.09.1913: Poet Rodolfo
in "La
Bohème" von Giacomo Puccini
(Musik),
mit dem Libretto von Luigi
Illica und
Giuseppe
Giacosa nach dem Roman "Scènes de la vie de bohème"
von Henri
Murger;
Inszenierung: Hans
Gregor, Dirigent: Ungenannt (mit Selma
Kurz als
Midinette
Mimi)
→ Besetzung
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