| Die in Farbe gedrehte US-amerikanische Western-Serie "Lancer" gehörte mit 2 Staffeln bzw. 51 Folgen
nicht zu den langlebigsten des Genres. Im
Produktionsland lief sie bei CBS zwischen September 1968
und Mai 1970 nicht ganz so erfolgreich, wie andere Western-Serien, kam sie
doch überwiegend "brav" daher und zeigte wenig actiongeladene
Szenen. Die ARD zeigte die erste Folge am 14. Februar 1971, bis Juli 1972 flimmerten
insgesamt 26 abenteuerliche Geschichten über den
Bildschirm. Wiederholungen bzw. die restlichen Folgen brachte "Premiere
Sunset" ab Mai 2000.
Wenn zur eingängigen Titelmelodie das Brandzeichen der Lancer-Ranch
im Vorspann auftauchte, waren unterhaltsame 45 Minuten nicht nur für junge
Zuschauer angesagt: Die Serie spielt auf einer großen Farm mit Viehherden im Kalifornien
des 19. Jahrhunderts, die der alte Murdoch Lancer (Andrew Duggan)
gemeinsam mit seinen erwachsenen Söhnen Johnny Madrid (James Stacy) und
Scott (Wayne Maunder) bewirtschaftet. Zur Familie gehört auch noch die
bildhübsche Adoptivtochter Teresa O'Brien (Elizabeth Baur), die manches Mal
für Aufregung sorgt. Schließlich ist ab der 2. Staffel noch Jelly Hoskins
(Paul Brinegar) mit von der Partie, der seit zwei Jahrzehnten auf der Ranch
arbeitet und damit fast schon ein Familienmitglied ist.
Johnny und Scott sind zwei Cowboys, wie sie im Buche stehen und doch könnten sie
unterschiedlicher nicht sein kein Wunder, stammen sie doch aus zwei
verschiedenen Ehen ihres Vaters. Während der blendend aussehende und
älteste Sohn Scott ein gebildeter
College-Absolvent von der Ostküste ist, hat sich der jüngere Johnny ein Leben lang als
Revolverheld durch den wilden Westen geschlagen. Doch sie raufen sich im
wahrsten Sinne des Wortes zusammen, nachdem der Vater sie als Unterstützung auf
seine Farm geholt hat. Dass die Brüder den Reizen der attraktive Teresa
nicht ganz gleichgültig gegenüberstehen, sollte noch erwähnt werden auch das führt manches Mal zu
Spannungen, die jedoch von der jungen Frau
charmant und mit weiblichem Feingefühl aus der Welt geschafft werden. Gemeinsam
mit ihrem eher verschlossenen Vater verteidigen sie alle den weitläufigen
Besitz, Naturgewalten, illegale Siedler, Banditen und Gauner jeglicher Art
gilt es in den einzelnen Episoden zu bekämpfen dass diese immer gut
ausgehen, versteht sich von selbst.
In Deutschland schalteten überwiegend weibliche Zuschauer am Sonntag
Nachmittag ein, um Johnny und Scott Lancer zu sehen. Scott, gespielt von Wayne Maunder, war
durchaus gutaussehend und sympathisch, aber vor allem Johnnys Darsteller James Stacy hatte es der Damenwelt angetan.
(Quelle: www.tv-nostalgie.de)
Siehe auch www.tvder60er.de
und www.tv-nostalgie.de Weitere
Links www.wunschliste.de
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Die Familie Lancer:
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| Andrew Duggan |
spielte den Vater Murdoch Lancer.
Geboren am 28. Dezember 1923 in Franklin (Indiana),
gestorben am 15. Mai 1988 in Westwood (Kalifornien).
Bevor der Sohn eines Football-Trainers eine erfolgreiche Karriere als
Filmdarsteller startete, hatte er an der Universität von Indiana
Schauspiel und Spracherziehung studiert, anschließend sammelte er
erste Erfahrungen an kleineren Bühnen. Kurz danach wurde er während
des 2. Weltkrieges zur Armee eingezogen, konnte während seiner
Dienstzeit mit Fronttheatern weiter seiner Schauspielleidenschaft
nachgehen. Erst 1948 wurde er aus der Armee entlassen und setzte Laufbahn
fort, trat erneut an verschiedenen Bühnen auf und versuchte als
Charakterdarsteller Fuß zu fassen. Doch erst durch das Fernsehen
stellte sich Ende der 1940er Jahre allmählich der Erfolg ein, Duggan
spielte im Laufe der nachfolgenden Jahrzehnte in unzähligen TV-Produktionen, vornehmlich
Serien. In seiner fast 40-jährigen Karriere war er in rund 70 Kinofilmen mit meist prägnanten Nebenrollen
zu sehen, agierte in etwa 140 Episoden verschiedener TV-Serien, die ihn zum populären,
allgegenwärtigen Gesicht auf dem Bildschirm werden ließen. Meist
spielte der hochgewachsene, kräftige Schauspieler mit den stechenden
Augen und dem kantigen Kinn autoritäre Figuren, Militärs oder
sonstige Respektspersonen, eine seiner letzten Rollen war die des Dwight D. Eisenhower
in dem TV-Biopic "J. Edgar Hoover" (1987).
Als Andrew Duggan 1988 im Alter von 64 Jahre an Kehlkopfkrebs
starb, hinterließ er seine Ehefrau, die Tänzerin Elizabeth Logue,
mit der er seit 1954 verheiratet gewesen war, sowie die drei
gemeinsamen Kinder Richard, Nancy und Melissa.
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme1) mit Andrew Duggan
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| James Stacy |
spielte den jüngeren Sohn Johnny Madrid Lancer.
Geboren am 23. Dezember 1936 als Maurice William Elias in Los Angeles (Kalifornien).
Der Sohn eines Buchmachers begann seine Filmkarriere Ende der 1950er Jahre mit einer
winzigen Rolle in dem Marlon Brando-Streifen "Sayonara" (1957), fand
dann beim Fernsehen seine Hauptaufgabe und spielte in
verschiedensten populären Serien. Die Rolle des Johnny in der
Wester-Serie "Lancer" machte ihn dann so richtig bekannt
bzw. ließ ihn zum vielbeschäftigten Darsteller werden.
Am 27. September 1973 wurde Stacys Laufbahn durch einen tragischen
Motorradunfall jäh beendet, verursacht durch einen betrunkenen
Autofahrer. Der Schauspieler verlor seinen linken Arm und sein linkes
Bein, seine Freundin Claire Cox überlebte den Unfall nicht.
Danach konnte er nur noch Filmangebote annehmen, in denen er einen
Charakter mit Behinderung zu verkörpern hatte. Sein Comeback hatte er 1975 in dem
TV-Western "Männer des Gesetzes" (Posse) an der
Seite von Kirk Douglas, bis Anfang der 1990er Jahre wurde Stacy
immer mal wieder in Kino- und Fernsehproduktionen besetzt.
Der Schauspieler war zwei Mal verheiratet; seine im Oktober 1963
geschlossene Ehe mit der Schauspielerin und Sängerin Connie Stevens
war drei Jahre später offiziell getrennt worden, danach ehelichte
Stacy 1968 die Schauspielerin Kim Darby. Aus dieser Verbindung, die
nur ein Jahr lang hielt, stammt Tochter Heather.
Siehe auch die Informationen (in englisch) bei Wikipedia
Weitere
Filme1) mit James Stacy
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| Wayne Maunder |
spielte den älteren Sohn Scott Lancer.
Geboren am 19. Dezember 1935 in New Brunswick (Kanada).
Aufgewachsen im US-amerikanischen Bundesstaat Maine, entschied sich
Maunder nach seiner Schulzeit und einigen anderen Plänen für die
Schauspielerei. Er besuchte Kurse am "Stella Adler Theatre
Studio" und versuchte als Bühnendarsteller Fuß zu fassen. Seine
erste wichtige Fernsehrolle erhielt er 1968 als älterer Sohn Scott in
der Western-Serie "Lancer" und wurde damit über Nacht populär. Nach
dem Ende der Serie konnte er seinen Erfolg nicht mehr fortsetzen, er
spielte zwar noch in verschiedenen weiteren TV-Produktionen,
letztmalig trat er in dem Kinostreifen "Porky's" (1982) auf.
Danach zog er sich als Darsteller vom Filmgeschäft zurück, war
verschiedentlich als Regisseur und Produzent für Independentfilme
tätig.
Weitere
Filme1) mit Wayne Maunder
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| Elizabeth Baur |
spielte die attraktive Teresa O'Brien.
Geboren am 1. Dezember 1947.
Durch ihren Vater Jack Baur, der als Leiter der Casting-Abteilung bei
der "20th Century-Fox" tätig war, kam Tochter Elizabeth
schon früh mit dem Showbusiness in Berührung und wollte wie ihre
Kusine Sharon Gless ("Cagney & Lacey") trotz
anfänglichen Widerstands ihrer Eltern Schauspielerin werden. Die
Rolle der Teresa O'Brien war ihre erste größere Aufgabe, nach dem
Ausscheiden von Barbara Anderson aus der Serie "Ironside"
wurde ihr die Rolle der Polizistin Fran Belding angeboten, mit
der die attraktive Frau über Nacht einem breiten Fernsehpublikum
bekannt wurde. Danach stand sie allerdings nur noch selten vor der
Kamera, ihren letzen Auftritt hatte sie 1993 in "Return of Ironside" (Der Chef kehrt zurück).
Weitere
Filme1) mit Elizabeth Baur
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