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| Die Karriere des Gesangsduo Esther & Abi Ofarim begann Ende der 1950er Jahre in deren Heimat Israel und in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre war das Paar zunächst in Deutschland, später auch in Großbritannien überaus erfolgreich. | ||||||||
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Esther Ofarim erblickte am 13. Juni 1941 als Esther Zaied in dem Dorf Safed (bei Nazareth,
Palästina) das Licht der Welt. Schon mit 13 Jahren stand sie auf der
Theaterbühne, mit 17 Jahren ging sie nach Haifa und ein Jahr später an das
Nationaltheater "Habimah" in Tel Aviv zur weiteren Ausbildung, wo
sie 1959 den Tänzer und Choreographen Abraham Reichstadt kennenlernte. Abraham war am 5. Oktober 1937 als Abraham Reichstadt, ebenfalls in Safed, geboren worden, besuchte mit 12 Jahren eine Ballettschule und stand 15-jährig zum erstenmal in Haifa auf der Bühne; bereits mit 17 Jahren war er als Choreograph tätig und besaß schon ein Jahr später ein eigenes Tanzstudio. Nachdem beide die Militärzeit in Israel absolviert hatten, bildeten sie unter dem Künstlernamen "Esther & Abi Ofarim" (Ofarim = Rehkitz) ein Gesangsduo und traten in Israel mit hebräischen und internationalen Volksliedern auf. Als Entdecker des Duos gilt der Hollywood-Regisseur Otto Preminger1) (1905/06 1986), der beide 1960 mit Nebenrollen in seinem Filmdrama "Exodus"1) besetzte. Über diese Produktion lernte das Paar, welches inzwischen geheiratet hatte, Frank Sinatra2) (1915 1998) kennen, der Esther in einer sechsteiligen Fernsehshow als Sängerin auftreten ließ. Als einzige aller Mitwirkenden war die grazile Sängerin in allen sechs Shows dabei und wurde schnell bekannt. Neben den USA kamen nun auch aus Europa attraktive Angebote, Esther und Abi ließen sich im Schweizerischen Genf nieder, beschäftigten sich mit der europäischen Folklore und eroberten nach der Neuen nun auch die Alte Welt.
Doch bereits zu dieser Zeit kriselte es sowohl privat als auch beruflich in der Beziehung des Ehepaares: Im März 1969 gaben "Esther & Abi Ofarim" in Köln ihr letztes gemeinsames Konzert und trennten sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Esther flog zu Filmarbeiten in die USA, Abi versuchte sich in London als Produzent, Manager, Komponist, Arrangeur und Regisseur und gründete unter anderem eine Fachschule für Nachwuchskünstler; im November 1970 wurde die Ehe geschieden.
Ab 1972 veröffentlichte Esther, die als eine der besten Popsängerinnen der
Welt gilt, Soloplatten mit Chansons und anspruchsvollen Liedern, die zwar
gut, aber kommerziell nicht so recht erfolgreich waren. Sie zog sich lange Jahre
nach Tel Aviv zurück, kam jedoch 1979 wieder nach Deutschland, heiratete
in zweiter Ehe den Filmproduzenten Philipp von Sell und trat wieder auf; aus der inzwischen wieder
geschiedenen Ehe stammt Sohn David.
Ebenfalls 2003 startete Esther Ofarim ihre erste "Tournee" seit mehr als 20 Jahren. In Begleitung des israelischen Pianisten und Komponisten Yoni Rechter am Klavier und des Geigers Michail Paweletz trat sie mit einem neuen Repertoire aus jüdischen Volksliedern, Kurt-Weill- und Beatles-Songs sowie amerikanischen Evergreens in Hamburg und Frankfurt auf. Im April und Mai 2005 ging sie auf eine kleine Tournee mit dem Titel "Eine Reise durch Jahrhunderte und Kontinente", während der sie in Dresden in der Semperoper, in München im Prinzregententheater, in Leonberg und Bochum auftrat. Im Oktober 2007 gab sie ein Konzert im Theaterhaus in Stuttgart.3) Mit ihrer 2009 veröffentlichten CD "I'll see you in my dreams LIVE 2009 erntete die in Hamburg lebende Künstlerin überaus positive Kritiken, aufgenommen wurde das Album während der beiden Konzerte am 1. und 2. Februar 2009 im Hamburger "St. Pauli Theater". Aktuell ist Esther Ofarim am 21. Januar 2012 erneut im Hamburger "St. Pauli Theater" mit dem Programm "I'll see you in my dreams" zu sehen und zu hören, dass sie zusammen mit Ihrem Arrangeur und musikalischen Begleiter Yoni Rechter erarbeitete.
Exmann Abi versuchte sich ebenfalls als Solist, doch Anfang der 1970er Jahre war der
Name des ehemaligen Stars mehr durch "Skandälchen", Drogen- und Alkoholexzesse in der
einschlägigen Presse vertreten. Er fing sich jedoch wieder und machte sich einen immer besseren Namen als
Produzent so unter anderem der Primaballerina und Chansonsängerin Margot Werner1).
Abi Ofarim lebt
heute in München und managt seinen 1982 geborenen
Sohn Gil Ofarim1)
(aus Ofarims zweiten Ehe), der inzwischen ein anerkannter und viel gefragter Künstler in der Rockszene geworden ist.
Auch Sohn Tal Ofarim hat sich als Sänger und Bassist in der Musikszene einen Namen
gemacht und begann eine Solokarriere als Sänger. |
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Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait innerhalb dieser HP Quelle: 3) Wikipedia (abgerufen 16.01.2012) |
Stand Januar 2012 | |||||||
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Artikel zu "Esther & Abi Ofarim"
bei Wikipedia Aktuelles zu Esther Ofarim bei www.estherofarim.com sowie www.esther-ofarim.de; siehe auch Wikipedia und www.laut.de Webpräsenz von Abi Ofarim: www.abi-ofarim.de; siehe auch Wikipedia |
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