Originaltitel: The Maltese Falcon 
Premiere: USA 03.10.1941/Deutschland 1948
Regie: John Huston
Drehbuchautor: John Huston
nach dem gleichnamigen Roman von Dashiell Hammett 
Musik: Adolph Deutsch, Kamera: Arthur Edeson 
Darsteller:
Humphrey Bogart (Sam Spade), Peter Lorre (Joel Cairo),
Mary Astor (Brigid O'Shaughnessy), Sydney Greenstreet (Kasper Gutman)
und andere 
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Inhalt:
San Francisco: Der Privatdetektiv Sam Spade (Humphrey Bogart) erhält von einer Klientin (Mary Astor) einen Routine-Auftrag: Er soll einen Mann überwachen. Bei dieser Überwachung wird aber Spades Partner erschossen und wenig später wird auch der Mann, den er beschatten sollte, tot aufgefunden. Spade gerät unter Verdacht und muss versuchen den wahren Täter zu finden. Er findet heraus, dass seine Klientin ihn belogen hat und dass es hier um eine kostbare Beute geht, eine goldene mit Edelsteinen besetzte Falken-Statue aus dem 16. Jahrhundert. Spades Klientin Bridget O'Shaughnessy, der Gangsterboß Gutman (Sydney Greenstreet) und Mr. Cairo (Peter Lorre), ein undurchsichtiger Einzelgänger, sind hinter der Statuette her.
Nach einigen Abenteuern scheint Spade der Sieger zu sein, doch ist der Falke, den er ihn Händen hält eine Fälschung. Es bleibt ihm nur eine Chance: Er liefert alle Mitbewerber der Polizei aus und präsentiert einen von Gutmans Mitarbeitern als Täter für die Morde.

Ein großer Klassiker des "film noir"; John Hustons Regie-Debüt nach einem Roman von Dashiell Hammett ist ein Meilenstein in der Geschichte des Kriminalfilms. Der Held ist kein sympathischer Strahlemann, sondern ein mieser Knochen. Zum Tod seines Freundes fällt ihm nur ein, man möge seinen Namen von der Bürotür abkratzen lassen. Und am Ende liefert er die Frau, die ihn liebt, eiskalt der Polizei aus, um seinen eigenen Hals zu retten.
Durchweg erstklassig ist die Besetzung: Bogart prägte mit seiner Darstellung bis heute das Bild des Detektivs als einsamer Großstadtwolf, Sydney Greenstreets pompöse Erscheinung gibt einen grandiosen Schurken ab, Mary Astor brilliert als undurchsichtige Schönheit, Elisha Cook jr. ist als verweichlichter Killer mit schweren Komplexen Bogarts Lieblingszielscheibe, und Peter Lorre hat als schwuler Mr. Cairo einen seiner prägnantesten Leinwandauftritte.
 
Quelle: www.prisma.de

Lexikon des internationalen Films:
Legendärer stilbildender Film der amerikanischen "Schwarzen Serie", die er mitdefinierte, perfekt gebaut, bestechend gespielt, zynisch, pessimistisch und voller schwärzestem Humor, präzise in den Dialogen, beeindruckend in der Dichte der "schwarzen" Atmosphäre, die nicht zuletzt durch eine Lichtsetzung in der Tradition des deutschen Expressionismus erreicht wird. → www.zweitausendeins.de
  
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Siehe auch www.filmszene.de, www.filmzentrale.com, Wikipedia, www.dieterwunderlich.de
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