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Ebenfalls Gold brachte ihr der Nachfolge-Song "Ich geh' noch zur
Schule" und mit weiteren Top-Ten-Hits wie "Schwimmen lernt man im
See" (1964), "Küsse unterm Regenbogen" (1965), "Es ist
zum Weinen" (1966), oder "Monsieur Dupont" (1967) war sie gut
im Geschäft; 1971 hatte sie mit "Prost, Onkel Albert" ihren vorerst letzten größeren
Hit. Der singende Teenager veröffentlichte zwischen 1963 und 1973 zwei bis drei Singles pro Jahr, nahm Schauspielunterricht, Tanzstunden und lernte Englisch, um die Karriere zu untermauern. Neben dem Gesang schaffte sich Manuela ein zweites Standbein, gründete die "Star-Boutique Manuela GmbH" und war bei Auftritten stets im "Outfit" ihrer Mode-Kollektion zu sehen. Anfang der 70er Jahre ließ der Erfolg als Schlagersängerin jedoch immer mehr nach und mit Schlagzeilen über einen angeblichen Bestechungsskandal beim ZDF geriet sie 1976 in die Klatschspalten der einschlägigen Presse. Der ZDF-Redakteur Dieter Weber sollte von ihr Geld als Gegenleistung für einen Auftritt in der "Starparade" verlangt haben. Es folgte ein jahrelanger Rechtsstreit, der erst 1980 zugunsten des ZDF entschieden wurde.
Manuela wurde von den Medien gemieden, geriet in finanzielle Schwierigkeiten und
mehrere Comeback-Versuche in den 80ern mit volkstümlichen Schlagern waren bis
auf den Titel "Rhodos bei Nacht" (1985) erfolglos; erst zu Beginn
der 90er Jahre war Manuela wieder gelegentlich im Fernsehen im Zuge der
Nostalgie-Welle mit ihren alten Hits zu hören, aber ein richtiges Comeback
gelang ihr in Deutschland dennoch nicht. |
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