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Vermutlich im Februar 1920
entstanden in New York City1)
die ersten Aufnahmen, auf
denen Jussi Björlings Stimme –
damals noch ein Knabensopran zu hören ist. In den mittleren
zwanziger Jahren traten die älteren Brüder auch schon mit Solo-Nummern
in den Konzerten auf. Im August 1926 löste sich das Quartett in der Provinz
Schonen1)
nach dem plötzlichen Tode des Vaters auf. In Ystad1) wurde dem fünfzehnjährigen Jussi
eine Stelle als Verkaufsgehilfe in einem Haushaltswarengeschäft von Bekannten vermittelt;
daneben versuchte er, sich etwas Geld bei Gesangsauftritten zu verdienen. In dieser Zeit
wurde seine stimmliche Begabung auch von einem Opern liebenden Apotheker entdeckt.
Dieser kannte Vater David und war zudem befreundet mit John Forsell
(1868 1941;
→ Wikipedia (englisch)),
berühmter Bariton und zu der Zeit Leiter der
"Königlichen Oper"1)
in Stockholm"1).**)
Dieser nahm Jussi Björling unter seine Fittiche und gab der schönen, fast schon fertigen Tenorstimme des inzwischen jungen
Mannes an der "Königlich Schwedischen Musikakademie"1) in Stockholm den letzten
Schliff gab. Am 28. Juli 1930 betrat Björling erstmals eine
Opernbühne und sang am Stockholmer Opernhaus den kleinen Part des
Laternenwärters (Lampionaio) in "Manon Lescaut"1)
von Giacomo Puccini1),
Jussi Björling als Manrico (der Troubadour) in der Oper
"Der Troubadour"1)
von Giuseppe
Verdi1) (Musik)
Urheber unbekannt
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von www.cantabile-subito.de
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Sein eigentliches Debüt gab er dann am 20. August des selben Jahres als Don Ottavio in
der Mozart-Oper "Don Giovanni"1)
an der Seite seines Lehrers Forsell, nur wenig später den Arnold
(Arnold von Melchtal1))
in "Guillaume Tell"1)
von Gioachino Rossini1), erregte jedoch zunächst nur
verhaltenes Aufsehen. Für die nächsten fünf Jahre blieb Björling1)
an der
"Königlichen Oper" in Stockholm, avancierte dann
rasch zu einem auch
weltweit gefragten und umjubelten Tenor.
Seine internationale Karriere begann in Skandinavien, bereits 1931
hatte er seinen ersten Auslandsauftritt im "Tivoli"1)
in Kopenhagen1)
(Dänemark1)), gab
beispielsweise Gastspiele in Oslo1)
(Norwegen1)),
Helsinki1)
(Finnland1)) und im
Baltikum1) wie im lettischen Riga1), erweiterte sukzessive sein Repertoire. Zu
Beginn seiner Laufbahn beherrschte er rund zwanzig Partien, am Ende waren es
mehr als sechzig.
1936 erhielt der Tenor eine Einladung von der
"Wiener Staatsoper"1),
debütierte dort an 28. Mai 1936 mit der Titelpartie des Offiziers Manrico
in der Oper "Il trovatore"
("Der Troubadour") von
Giuseppe Verdi1)
(Musik). Weitere Auftritte sollten folgen, wie beispielsweise Anfang Juni 1936 unter der
musikalischen Leitung des italienischen Dirigenten Victor de Sabata1)
(1892 1967) als ägyptischer Feldherr Radames in der Verdi-Oper "Aida"1)
mit Maria Németh1) als
Aida → Wirken an der "Wiener Statsoper".
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An
der "Staatsoper Prag"1)
interpretierte er kurz darauf eindrucksvoll den
Herzog von Mantua in Verdis "Rigoletto"1). Seinen ersten Auftritt in
den USA hatte er 1937 in der New Yorker "Carnegie Hall"1), seinen
Einstand an der "Metropolitan Opera"1)
("Met") gab er dann am 20. November 1938 als Poet Rodolfo
in der Puccini-Oper "La Bohème"1)
an
der Seite der italienischen Sopranistin Mafalda Favero (1903 1981;
→ Wikipedia (englisch))
in der Partie der Midinette1) Mimi und
dem australischen Bariton John Brownlee
(1900 1969; → Wikipedia (englisch)) als Maler Marcello. Noch im
selben Jahr beeindruckte er in
Luzern1)
in Verdis "Messa
da Requiem"1) mit Arturo Toscanini1) am Dirigentenpult.
"Für mehr als 20 Jahre war er einer der führenden Tenöre an der
"Metropolitan Opera" und trat mit Ausnahme der Kriegsjahre ab 1941 fast jedes Jahr in
den USA auf. Drei Mal sang er in der "Opening Night"
der "Met" "Un ballo in maschera"1) (1940),
"Don Carlos"1) (1950)
bei Amtsantritt von Direktor Rudolf Bing1)
sowie in der Oper "Faust"1) (1953)
von Charles Gounod1)."
vermerkt Wikipedia. → Wirken an der "Met" siehe hier
Jussi Björling als Rodolfo in der Oper
"La Bohème" von Giacomo
Puccini1)
Urheber unbekannt; Foto: Mit freundlicher Genehmigung
von www.cantabile-subito.de
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Während des 2. Weltkriegs wirkte Björling vorwiegend an der
"Königlichen Oper"1)
in Stockholm"1), einen erneuten Triumph als "Rigoletto" feierte er Ende
November 1945 an der
"Metropolitan Opera" neben der brasilianischen
Sopranistin Bidu Sayão1)
(1909 1999) und dem US-amerikanischen Bariton Leonard Warren
(1911 1960).
Bis zu seinem frühen Tod im Jahre 1960 brillierte der Tenor an der "Met" in
fast allen großen Rollen seines Fachs, sowohl in französischer als auch in
italienischer Sprache. Zu seinem herausragenden Verdi-Repertoire
gehörten, neben dem "Rigoletto" und dem Radames in
"Aida", der
Manrico in "Der Troubadour"1), der
Alfredo in "La traviata"1), der
Riccardo in "Ein Maskenball"1) sowie die Heldenrolle
des spanischen Infanten Don Carlos1) in "Don Carlos"1).
Er glänzte
beispielsweise mit der Titelrolle in Gounods "Faust"1) ebenso wie als
Maler Mario Cavaradossi in Puccinis "Tosca"1), als
junger Bauer Turridu in "Cavalleria Rusticana"1) von Pietro Mascagni1) oder als Canio in "Der
Bajazzo"1)
von Ruggero Leoncavallo1). Daneben gab Björling Liederabende, ging auf Tournee
und nahm rund 650 Schallplatten auf, von denen 400 Live-Aufnahmen
waren. Die meisten Schallplatten, die er zwischen 1930 und 1940 im
Studio einsang, fanden unter Leitung des Dirigenten Nils Grevillius
(1893 1970;→ Wikipedia englisch)) statt.
Auch mit Sendungen im Rundfunk wurde Björling populär, bereits
1928 hörte man ihn im Radio.
dass Björling (unter dem Pseudonym Erik Odde) auch die belanglosesten Schnulzen singen
konnte und sie durch den Adel seiner Stimme erträglich machte, man höre sich daraufhin einmal
Björlings Operettenaufnahmen an, etwa die Emmerich-Kálmán1)-Aufnahmen von Beginn der dreißiger Jahre oder das mit unwiderstehlichem Charme
gesungene Lied des "Paris" aus Offenbachs1)
"La Belle Helene"1).
Diese Aufnahmen sind fast alle in der schwedischen Sprache seiner Heimat gesungen,
in der er auch noch gastierte, als er seine ersten internationalen Auftritte machte.
Die ersten italienisch gesungenen Arienaufnahmen des internationalen Repertoires
machten vor allem in den USA Furore und begünstigten seinen fulminanten Start an der
"Met" 1938.
Die Charakterisierung dieser Stimme fällt gar nicht so leicht. Björling
feierte seine größten Erfolge im italienischen Fach bei Puccini1) und
Verdi1),
war aber von der Stimme her eher kein typischer italienischer Tenor. Es ist wohl,
kurz gesagt, die Verbindung eines elegisch-melancholisch getönten Timbres mit der Strahlkraft eines
"lirico-spinto"-Tenors (Jugendlicher Heldentenor), die den besonderen Reiz
dieses Singens ausmacht. Es mangelte seiner Stimme an der warmen
Sinnlichkeit der großen Italiener, andererseits war dieser Mangel kein
Manko, wie man es wohl bei Björlings Landsmann Nicolai Gedda bei aller Bewunderung feststellen muss.
Es war eine verdeckte, latent schlummernde Sinnlichkeit, die unter der
immer etwas spröden, allen stimmlichen Exzessen aus dem Weg gehenden Haltung Björlings zu
spüren war, eine Mischung aus Distanz und Anziehungskraft. Nur wenige Monate vor seinem plötzlichen
Herztod sang er in einem Konzert im schwedischen Göteborg1) zum
ersten Mal in seinem Leben
die Gralserzählung aus "Lohengrin"1), angeblich eine Partie, auf die er sich vorzubereiten gedachte.
Wenn dies wirklich stimmt, dann ist Björlings Tod der größte Verlust für den
Wagner1)-Gesang gewesen, den man sich vorstellen
kann, denn hier hört man die Lohengrin-Stimme par
excellence, die aufgebaut sein muss aus Distanz und Weltenferne und schmerzlich getönter Sinnlichkeit.***)
Zwei Mal konnte man ihn auch in schwedischen Kinoproduktionen bewundern, so trat er
mit der männlichen Hauptrolle des Künstlers Tore Nilsson in
dem von Gunnar Skoglund (1889 1983) gedrehten Drama "Fram för framgång" (1938; → Wikipedia (englisch)) auf,
zeigte sich als er selbst in der von Stig Olin1) in Szene gesetzten,
romantischen Komödie "Resan till dej" (1953, "Reise zu Dir"2))
an der Seite der Protagonisten Alice Babs und Sven Lindberg (1918 2006) → Wikipedia (englisch).
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Jussi Björling, der wegen seiner strahlenden und zugleich samtenen Stimme
oft mit dem legendären Enrico Caruso
(1873 1921) verglichen wurde, erlag am 9. September 1960
mit nur 49 Jahren im schwedischen Siaroe (Gemeinde Österåker1), ,
Provinz Stockholms län1)) den
Folgen eines Herzanfalls; bereits seit den 1950ern litt der Tenor
unter Herzproblemen, schränkte seine Auftritte, abgesehen von kurzen
Erholungspausen, jedoch nur unwesentlich ein. Im Jahre 1953 zeigten sich erstmals
Stimmprobleme (Laryngitis1)). In den folgenden Jahren kam eine Herzerkrankung hinzu, so dass er
immer wieder für einige Zeit aus gesundheitlichen Gründen auf Auftritte verzichten musste.
Aufnahmen aus den Jahren 1958 und 1959 lassen ein Nachlassen der Stimmqualität erkennen.
Im Sommer 1959 musste sich Björling in eine längerfristige Heilbehandlung begeben. Offiziell
war von einer akuten Herzerkrankung die Rede; erst Jahrzehnte später sickerte durch,
dass es sich dabei auch um einen Alkoholentzug gehandelt hatte. Der stets von Selbstzweifeln
geplagte Björling hatte in zunehmendem Maße zum Alkohol gegriffen, um, wie die Sopranistin
Elisabeth Söderström1) berichtete, dem enormen Erwartungsdruck durch das Publikum standzuhalten.**)
Jussi Björling am 6. Mai 1960 mit Nora de Wit
bei Ankunft auf dem "Flughafen
Amsterdam Schiphol"1)
Rechteinhaber: Nationaal
Archief1) (Den Haag, Rijksfotoarchief;
Bestandsnummer: 911-2246); Urheber/Fotograf:
Henk Lindeboom / Anefo;
Quelle: Wikimedia
Commons (Ausschnitt des Originalfotos);
Lizenz: CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)
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Jussi Björling hinterließ seine Ehefrau (Heirat 1935), die Sopranistin Anna-Lisa Berg (1910 2006;
→ Wikipedia (englisch)),
sowie die gemeinsamen Söhne Anders (1936 2022), Lars-Olaf (* 1939) und
Tochter Ann-Charlotte (* 1943); während sich Anders Björling in der Finanzverwaltung betätigte,
traten die beiden
jüngsten Kinder in die Fußstapfen ihrer Eltern und wurden ebenfalls Sänger.
Aus einer früheren Verbindung mit Linnea Hellström (1907 1953) stammte
sein erster Sohn, der spätere Tenor Rolf Björling3)
(20.12.1928 31.03.1993). Die letzte Ruhe fand der gefeierte
Tenor auf dem Friedhof von Stora Tuna1) → Foto der Grabstelle bei
Wikimedia Commons
sowie knerger.de.
Noch knapp ein Jahr vor seinem plötzlichen Ableben wurde er bei der 2. Verleihung1) der "Grammy Awards"1)
am 29. November 1959 für das Album "Björling In Opera"
mit einem "Grammy" in der Sparte "Klassische Musik" bzw. Kategorie "Beste klassische
Solo-Gesangsdarbietung (mit oder ohne Orchester") ("Best Classical
Performance Vocal Soloist With Or Without Orchestra") ausgezeichnet. Sein Leben und
seine Karriere sind in der Biografie "Jussi" (1997) von seiner Witwe
Anna-Lisa unter Kooperation mit Andrew Farkas in allen Höhen und Tiefen
beschrieben worden.**)
Jens Malte Fischer1) gibt in seinem
Werk ""Große Stimmen"***)
folgende Literaturhinweise zu Jussi Björling: "An biographischer Literatur herrscht Mangel. Bereits der
Mittdreißiger Björling hat eine kleine Autobiographie verfasst (die aber nur schwedisch
existiert, "Med bagaget i strupen", Stockholm 1945). Aus dem gleichen Jahr
stammt ein Buch des jüngeren Bruders Gösta: "Jussi, boken om
storebor" (Stockholm 1945), aus dem Todesjahr 1960 ein Erinnerungsbuch,
das von Bertil Hagmann herausgegeben wurde: "Jussi Björling, en minnesbok" (Stockholm 1960). Eine kaum zu übertreffende Diskographie
ist Harald Henryssons und Jack W. Porters "A Jussi Björling Phonography" (Stockholm 1984; englisch) mit einer Chronologie seines Lebens und seiner Auftritte."
Seit 1994 erinnert in Stockholm eine von dem niederländischem Bildhauer Pieter de Monchy (1916 2011)
geschaffene Bronze-Büste
an den so früh verstorbenen Künstler → Foto bei Wikimedia Commons.
Am 10. März 1998 wurde eine der beiden
Wege im zentral gelegenen Stockholmer Stadtpark
"Kungsträdgården"1)
in "Jussi Björlings Allé"
("Jussi Björling Allee") umbenannt. Die schmale Straße endet in der Nähe der
"Königlichen Oper"1) und der "Jussi-Björling-Büste", die auf dem angrenzenden Platz
"Jakobs Torg" bei der "Jakobskirche"1)
aufgestellt wurde. 1999 widmete auch ihm die schwedische Post eine
Briefmarke,
in der Reihe "Sänger" sind Alice Babs
(1924 2014) für den Jazz und Jussi Björling für die Klassik in einem Doppelportrait
abgebildet.
Seine Geburtsstadt Borlänge1)
errichtete für ihren berühmten Sohn ein Museum, das mit Fotos, Rollen-Kostümen, Auszeichnungen und
etlichen Dokumenten seine fulminante Karriere dokumentierte sowie einen Museum-Shop
mit Büchern und CDs unterhielt laut Aussagen des
britischen Musikkritikers John B. Steane (1928 2011; → Wikipedia (englisch)) "das beste Sänger-Museum der Welt"
(Zeitschrift "Gramophone"1) 12/2004).
(Quelle: Wikipedia) Nachdem das "Jussi Björling Museum"
seit der Eröffnung im Jahre 1994 mehr als 25 Jahre lang die künstlerischen Leistungen des
Sängers würdigte, kam es mit Ablauf des Jahres 2020 durch die
Stadt zur
Schließung, welche einen Teil der Sammlung in die Stadtbibliothek
verlegte.
Da die Familie die neuen Räumlichkeiten jedoch als ungeeignet ansah,
forderte diese ihre privaten Leihgaben zurück, was zu einer Auflösung der ursprünglichen Ausstellung führte.
Auf dem "Jussi-Björling-Platz" in Borlänge befindet sich zudem eine von
dem schwedischer Bildhauer Willy Gordon1)
gestaltete, zwei Meter hohe
"Jussi-Björling-Statue", die täglich zu bestimmten Uhrzeiten (12:00 und 16:00 Uhr)
"singt" → Foto bei Wikimedia Commons.
Wikipedia führt unter anderem aus: "In Deutschland blieb Björling zu
Lebzeiten beim breiten Publikum jedoch weitgehend unbekannt. Dieses schätzte
vor allem Sänger wie Mario del Monaco
und Giuseppe Di Stefano,
die genuin italienisches Temperament und italienische
Gesangskunst verkörperten. Einem Skandinavier hingegen traute man allgemein
nicht zu, Verdi1)
oder Puccini1)
mit derselben Leidenschaft singen zu können. Zu der größeren Bekanntheit
der beiden Italiener mag auch beigetragen haben, dass sie mit den beiden großen
rivalisierenden Primadonnen Maria Callas und
Renata Tebaldi auf Schallplatten
zu hören waren Björling sang zumeist mit "Met"--Spitzenkräften
wie Zinka Milanov1),
Robert Merrill1) und Leonard Warren. Björling
erfuhr in Deutschland eigentlich erst nach seinem Tode (und hier
nach Einführen der CD) die Würdigung, die er in den angelsächsischen
Ländern bereits zu Lebzeiten hatte einer der führenden Sänger des 20. Jahrhunderts gewesen zu sein."
Bereits zu Lebzeiten erhielt Björling etliche Auszeichnungen/Orden, Ehrenbürger-Titel
sowie zahlreiche andere Ehrungen sowohl in seiner Heimat Schweden als auch rund um den
Globus. Im Jahre 1944 ernannte ihn der damalige schwedische König Gustav V.1) zum
"Hovsångare" ("Königlicher Hofsänger"), 1956 wurde er
als Mitglied in die "Kungliga Musikaliska Akademien"1) ( "Königlich Schwedische Musikakademie")
berufen. Laut einer Umfrage im Juli 1999 unter Musikkritikern des
britischen Magazins "Classic CD"
hielt man ihn für den "größten Sänger des 20. Jahrhunderts", 2012 wurde
er in die "Hall of Fame of Gramophone"1) aufgenommen. In der
"Kilbourn Hall" der international renommierten
"Eastman School of Music"1),
in Rochester1)
(New
York1)), die als eine der führenden Musikhochschulen der Welt gilt, widmete man ihm einen
Ehrenplatz.
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Wirken (Auszug)
(Fremde Links: Wikipedia, cyranos.ch, bayreuther-festspiele.de; R = Inszenierung/Regie) |
"Metropolitan
Opera", New York
Die "Met" weist 123 Vorstellungen mit Jussi Björling
aus
→ archives.metopera.org.
- 20.11.193801.02.1954 (15 Vorstellungen): Poet Rodolfo in "La
Bohème" von Giacomo Puccini
(Musik),
mit dem Libretto von Luigi
Illica und Giuseppe
Giacosa nach dem Roman "Scènes de la vie de bohème"
von Henri
Murger
- 02.12.193819.03.1957 (17 Vorsstellungen): Titelpartie
des Offiziers Manrico in "Il
trovatore" ("Der Troubadour")
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Salvadore
Cammarano, Leone Emanuele Bardare (1820nach 1874),
basierend
auf dem Schauspiel "El trovador" von Antonio
García Gutiérrez
- 28.12.193919,12,1959 (16 Vorstellungen): Gelehrte
Faust in "Faust"
von Charles
Gounod (Musik), mit dem Libretto
von Jules
Barbier und Michel
Carré, basierend auf der Tragödie "Faust
I" von Johann
Wolfgang von Goethe
- 01.01.194027.04.1956 (13 Vorstellungen): Der Herzog von Mantua in "Rigoletto"
von Giuseppe
Verdi (Musik),
mit dem Libretto von
Francesco
Maria Piave, basierend auf dem Melodrama "Le
roi s’amuse" von Victor
Hugo
- 02.12.194024.04.1956 (13 Vorstellungen): Riccardo,
Graf von Warwick/Schwedenkönig Gustaf III. in "Un
ballo in maschera"
("Ein Maskenball") von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Antonio
Somma, basierend auf der Oper
"Gustave
III. ou Le bal masqué" von Daniel-François-Esprit
Auber, mit dem Libretto von Eugène
Scribe
- 05.12.194516.12.1959 (16 Vorstellungen): Maler Mario
Cavaradossi in "Tosca"
von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto von Giuseppe
Giacosa und Luigi
Illica, basierend auf dem Drama "La Tosca" von Victorien
Sardou
- 06.01.1946: Gala-Vorstellung: Auftritt mit den Arien "La fleur que tu m'avais jetée" aus
"Carmen"
von Georges Bizet
und "Cielo e mar" aus "La Gioconda"
von Amilcare Ponchielli
→ Programm
- 15.01./01.02.1947: Roméo Montaigu in "Roméo et Juliette" von
Charles Gounod (Musik), mit dem Libretto
von Jules
Barbier und Michel
Carré, basierend auf der Tragödie
"Romeo and Juliet" von
William
Shakespeare;
Dirigent: Emil Cooper
(mit
Bidu Sayão
als Juliette Capulet)
- 31.12.194722.12.1959 (6 Vorstellungen): Der junge Bauer Turiddu, Sohn der Lucia sowie Geliebter der
jungen Bäuerin Santuzza, in "Cavalleria
rusticana" von Pietro
Mascagni (Musik), mit dem Libretto von
Giovanni
Verga, Giovanni
Targioni-Tozzetti und Guido
Menasci, basierend auf der gleichnamige Erzählung
von Giovanni Verga aus der Novellensammlung "Vita
dei campi" ("Landleben")
- 23.11.194913.04.1956 (6 Vorstellungen): Chevalier
Renato des Grieux in "Manon
Lescaut" von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto mehrerer Autoren, basierend auf dem Roman "Histoire
du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut"
von Abbé
Prévost
- 06.11.195004.04.1957 (14 Vorstellungen): Titelpartie
des Don
Carlo, Sohn des Königs von Spanien Philippe
II.,
in "Don
Carlo" von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Joseph
Méry und Camille
du Locle,
basierend auf dem Drama "Don
Karlos, Infant von Spanien" von Friedrich
Schiller
- 1. Vorstellung 06.11.1950: Dirigent: Fritz Stiedry
(mit u. a. Cesare Siepi
als Philippe II.), Robert Merrill;
als Rodrigue
Marquis von Posa, Freund des Don Carlo), Delia Rigal (19202013 → Wikipedia (engl.))
als Élisabeth de
Valois,
Tochter des Königs von Frankreich,
später Königin von Spanien),
Fedora Barbieri
als Prinzessin Eboli
(d. i. Ana de Mendoza y de la
Cerda),
Hofdame Elisabeths) → Besetzung
- Letzte Vorstellung 04.04.1957: Dirigent: Fritz Stiedry (mit u. a.
Jerome Hinesi (Philippe II.),
Robert Merrill (Rodrigue
Marquis von Posa), Antonietta Stella
(Élisabeth de Valois),
Irene Dalis (Prinzessin
Eboli)) → Besetzung
- 10.03.1956: "Italian Gala" (Arie "Cielo e mar" aus "La Gioconda"
von Amilcare Ponchielli)
→ Programm
- 14.04.1956: Gast beim Prinzen Orlofsky (Blanche Thebom; 19152010 → Wikipedia (engl.))) in der
Operette
"Die
Fledermaus" von Johann
Strauss (Musik),
mit dem Libretto von Karl
Haffner und Richard
Genée;
Dirigent: Tibor
Kozma;
(mit u. a. Charles
Kullman (Gabriel von Eisenstein), Eleanor
Steber (dessen Frau Rosalinde),
Patrice Munsel (19252016 → Wikipedia (engl.))
Kammerzofe Adele)) → Besetzung
- 17.02.1957: "Ed Sullivan Show" Auszüge aus
der Oper "Rigoletto"
von Giuseppe
Verdi → Programm
"Wiener
Staatsoper" → archiv.wiener-staatsoper.at
- 28.05.193622.03.1937 (5 Vorstelungen): Titelpartie
des Offiziers Manrico in "Il
trovatore" ("Der Troubadour")
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Salvadore
Cammarano, Leone Emanuele Bardare (1820nach 1874),
basierend
auf dem Schauspiel "El trovador" von Antonio
García Gutiérrez
- 01.06.1936/14.02.1937: Poet Rodolfo in "La
Bohème" von Giacomo Puccini
(Musik),
mit dem Libretto von Luigi
Illica und Giuseppe
Giacosa nach dem Roman "Scènes de la vie de bohème"
von Henri
Murger
- 07.06.1936: Feldherr Radamès in "Aida"
von Giuseppe Verdi
(Musik), mit dem Libretto
von Antonio
Ghislanzoni, verfasst nach einem Szenarium des Ägyptologen Auguste
Mariette;
Inszenierung/Spielleitung: Hans
Duhan, Dirigent: Viktor de Sabata
(mit
Maria Németh
als Aida, Tochter des
Amonasro, König von Äthiopien (Alexander Svéd; 19061979 → Wikipedia (engl.)) → Besetzung
- 17.02.1937: Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton in
"Madama
Butterfly" von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto von Giuseppe
Giacosa und Luigi
Illica, basierend auf der Erzählung "Madame
Butterfly"
von John
Luther Long sowie der Tragödie "Madame Butterfly. A
Tragedy of Japan" von David
Belasco;
Inszenierung: Wilhelm von
Wymétal, Dirigent: Josef Krips
(mit Jarmila Novotná
als Cio-Cio-San, genannt "Butterfly")
→ Besetzung
- 23.02./12.03.1937: Canio/Pagliaccio in "Pagliacci"
("Der Bajazzo") von Ruggero
Leoncavallo (Musik/Libretto);
Dirigent: Carl Alwin
- 23.02.1937: Spielleitung: Hans
Duhan (mit u. a. Margit Bokor als Canios Frau Nedda /
Colombina)
→ Besetzung
- 12.03.1937: R: Josef Hietz (18981939)
(mit u. a. Margit Bokor als Canios Frau Nedda / Colombina)
→ Besetzung
- 25.02.1937: Dick Johnson alias Bandit Ramerrez in "La
fanciulla del West"
("Das Mädchen aus dem goldenen Westen") von Giacomo
Puccini (Musik), mit dem Libretto von Guelfo
Civinini
und Carlo Zangarini (18731943; → Wikipedia (englisch)),
basierend auf dem Schauspiel "The Girl of the Golden West"
von David
Belasco; Inszenierung: Lothar
Wallerstein, musiklische Leitung: Hans
Duhan (mit u. a. Ella Flesch
als
Schankwirtin Minnie, Alfred Jerger als Sheriff Jack
Rance) → Besetzung
- 17.03.1937: Schwedenkönig Gustaf III./Riccardo,
Graf von Warwick n "Un
ballo in maschera"
("Ein Maskenball") von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Antonio
Somma, basierend auf der Oper
"Gustave
III. ou Le bal masqué" von Daniel-François-Esprit
Auber, mit dem Libretto von Eugène
Scribe;
Spielleitung: Hans
Duhan, Dirigent: Josef Krips
(mit u. a. Ella Flesch
als Amelia, Gemahlin des Grafen
René Anckarström (Alexander Svéd; 19061979 → Wikipedia (engl.)),
dem Sekretär des Königs) → Besetzung
- 20.03.1937: Der Herzogs von Mantua in "Rigoletto"
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von
Francesco
Maria Piave, basierend auf dem Melodrama "Le
roi s’amuse" von Victor
Hugo;
Regiedienst: Josef Hietz (18981939), Dirigent: Hans
Duhan (mit Friedrich Gynrod (19041978)
als Rigoletto,
Hofnarr des Herzogs
und Vater von Gilda (Margherita Perras; 19091984 → Wikipedia (engl.))
→ Besetzung
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