|
||
Im Rundfunk moderierte sie unter anderem dreizehn Jahre lang "Helga(s) Top(p)-Musike", die später auch als Fernseh-Show ausgestrahlt wurde, führte im Fernsehen einige Male durch die erfolgreiche Sendung "Ein Kessel Buntes"1) und wurde 1980 und 1988 zum "Fernsehliebling" gekürt. Sie veröffentlichte zahlreiche Schallplatten mit Berliner Liedern wie beispielsweise 1983 den Hit "Jetzt kommt dein Süßer" oder "Wo ist mein Geld nur geblieben". Neben Kurzauftritten mit berlinischen Rollen in Filmen brillierte sie vor allem in TV-lustspielen, darunter ab 1976 als Erna Mischke in der "Maxe-Baumann"-Reihe1). Häufig trat sie an der Seite anderer Komiker auf, so unter anderem mit Rolf Herricht1) (1927 1981), Gert E. Schäfer1) (1923 2001), Dagmar Gelbke1) oder Ingeborg Naß1) (1925 1998); mit Letztgenannter leitete sie gemeinsam ein Arbeiter-Kabarett in Berlin-Köpenick. Helga Hahnemann erlag am 20. November 1991 mit 54 Jahren in Berlin ihrem Lungenkrebsleiden Ihre letzte Ruhestätte fand "Henne" oder "Big Helga", wie sie liebevoll von ihrem Publikum genannt wurde, in einem Familiengrab auf dem Friedhof Pankow VII in Berlin-Wilhelmsruh; seit 2010 ist die Grabstätte ein Ehrengrab der Landes Berlin. Nach ihrem frühen Tod erschienen mehrere Illustrierten-Serien und Bücher und über das Leben der Künstlerin, wie beispielsweise 1994 "Een kleenet Menschenkind. Erinnerungen an Helga Hahnemann" von Angela Gentzmer. Die Zeitschrift "Super-Illu" vergibt seit 1995 jährlich zusammen mit dem MDR in Erinnerung an Helga Hahnemann den Publikumspreis "Goldene Henne"1), eine Bronzefigur in Gestalt eines goldenen Huhns, die von dem Berliner Künstler Christian Bonnet geschaffen wurde. Inzwischen wurde in Berlin auch eine Straße nach der beliebten Kabarettistin und Entertainerin benannt. Neuerdings hat Helga Hahnemann auf dem am 10. September 2010 eingeweihten Berliner "Boulevard der Stars" auch einen "Stern", in prominenter Lage, mitten in Berlin auf der Potsdamer Straße, wurde sie neben legendären Filmschaffenden wie Marlene Dietrich, Hildegard Knef, Romy Schneider oder Ruth Leuwerik bzw. herausragenden Schauspielern wie Mario Adorf, Armin Mueller-Stahl, Bruno Ganz oder Götz George "verewigt". |
||
| Link: 1) Wikipedia | ||
|
Textbausteine des Kurzportraits stammen aus dem "Lexikon
der DDR-Stars" von F.-B. Habel und Volker Wachter, Ausgabe 1999. Siehe auch Wikipedia sowie den Artikel bei www.mdr.de Filmografie bei www.imdb.de |
||
|
|
|
Um zur Seite der legendären Bühnen-Stars zurückzukehren, bitte dieses Fenster
schließen. Home: www.steffi-line.de |