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Die Fernsehzuschauer erlebten Thiele neben mehrfachen Auftritten in der beliebten Krimi-Reihe "Polizeiruf 110" in Serien wie "Povratak otpisanih" (1976, Geheimauftrag Belgrad), "Archiv des Todes"2) (1980), "Front ohne Gnade"2) (1984) oder "Barfuß ins Bett" (1988), Thiele agierte in Einzelproduktionen wie dem Lustspiel "Neues aus der Florentiner 73" (1974), der Krimikomödie "Puppen für die Nacht" (1980) oder den Mehrteilern "Märkische Chronik" (1983) und "Die Gläserne Fackel" (1989) . Auch seit der sogenannten "Wende" stand Klaus-Peter Thiele sporadisch für ambitionierte Filmproduktionen vor der Kamera, hauptsächlich konzentrierte er sich jedoch auf seine Arbeit am Theater, spielt unter anderem in Dresden, Hamburg und München und gehört seit Jahren zur Stammbesetzung der "Störtebeker-Festspiele" in Ralswiek (Rügen). An der Seite von Michael Winslow und Bud Spencer tauchte er in dem amerikanisch-italienischen Actionstreifen "Extralarge: Condor Mission" (1993, Zwei Supertypen in Miami Geheimoperation Condor) auf, in dem kriminalistischen Melodram "Das Schicksal der Lilian H." (1995) nach dem gleichnamigen Roman von Marie Louise Fischer war er ebenso zu sehen wie in der Familienkomödie "Benny allein gegen alle" (1997). Auch dem Dauerbrenner "Polizeiruf 110" blieb er treu, spielte in den Episoden "Heißkalte Liebe" (1997) und "Sumpf" (1999), agierte bei "T.E.A.M. Berlin" (1999, Tödlicher Wind) und im "Tatort " Rückspiel (2002). In der mehrteiligen fiktiven TV-Chronik "Liebesau die andere Heimat" (2001) mimte er den Kreissekretär Hammer, zu Thieles TV-Auftritten der letzten Jahre zählen unter anderem Karola Hattops Psychodrama "Schöne Lügen" (2003) sowie die Serien "Küstenwache" und "Hallo Robbie!". Klaus-Peter Thiele erlag am 10. Oktober 20113) im Alter von 70 Jahren in Berlin seinem Krebsleiden. Der Schauspieler lebte seit vielen Jahren mit der Malerin und Grafikerin Rosemarie Rautenberg zusammen; die 1979 geborene, gemeinsame Tochter Valeska Rautenberg setzt die Familientradition des Vaters fort und ist inzwischen ebenfalls eine anerkannte Schauspielerin. Seine Schwester Brigitte Thiele (1936 2006) arbeitete auch gelegentlich als Schauspielerin.4) |
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Link: 1) www.defa-sternstunden.de, 2) Wikipedia Quelle: 3) www.filmstadt-quedlinburg.de, 4) www.defa-sternstunden.de |
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| Siehe auch www.defa-sternstunden.de, Wikipedia, www.filmstadt-quedlinburg.de | ||
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