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Beeindruckend war 1991 seine
Verkörperung des Physikers Werner Heisenberg in dem Fernsehfilm "Ende der
Unschuld"1), 1994 übernahm er die Titelrolle des Staatsanwalt Arthur Schild
in Peter Schulze-Rohrs Krimi "Der Mann mit der Maske"1) und ein
Jahr später sah man ihn als Professor Dr. Scholl in "Nur der Sieg zählt".
Im gleichen Jahr stand er neben Götz George in dem Psychothriller "Der
Sandmann"1) (1995) als Hauptkommissar Stolpe vor der Kamera und war im Kino in Romuald Karmakars
preisgekrönten Kinofilm um den Massenmörders Haarmann "Der Totmacher"1)
erneut neben Götz George als dessen Gegenspieler Professor Dr. Ernst Schultze
zu sehen. 1996 folgte unter anderem die Rolle des Oberstaatsanwalts in Dieter Wedels Mehrteiler
"Der Schattenmann"1), in
Frank Beyers Zuckmeyer-Adaption "Der Hauptmann von Köpenick"1)
zeigte er sich 1997 als Kriminaldirektor Mehlhorn und in Ottokar Runzes "Hundert Jahre Brecht"
spielte er 1998 einen Flüchtling. 1999 war Hentsch beispielsweise mit der Rolle
eines Professors in den Thrillern "Schwarzes Blut" und "Die
Mörderin" zu sehen, in dem Mehrteiler "Sturmzeit" war er der
Vater der Hauptfigur Felicia Domberg. Neben Auftritten in so beliebten Krimi-Reihen wie "Team Berlin", "Zwei Brüder" oder "Tatort" wirkte er 2000 in "Der Gerechte Richter" mit, spielte in der Krimikomödie "Kaliber Deluxe" den an den Rollstuhl gefesselten Drahtzieher Ed Novak oder verkörperte 2001 brillant den nationalkonservativen Publizisten und langjährigen Chefredakteur der "Welt" Hans Zehrer in "Der Verleger". Im gleichen Jahr war er der Heinrich Mann in dem von Heinrich Breloer inszenierten aufsehenerregenden Dreiteiler "Die Manns Ein Jahrhundertroman"1) und wurde für seine außergewöhnliche Leistung mit dem "Bayerischen Fernsehpreis" sowie dem "Adolf-Grimme-Preis 2002 in Gold" ausgezeichnet. In jüngerer Zeit stand Hentsch als Edzard Meiering neben Nadja Tiller für "Der Zweite Frühling" (2003) vor der Kamera, übernahm die Rolle des Herbert Wehner in "Im Schatten der Macht"1) (2003), dem Zweiteiler um die die letzten Regierungstage Willy Brandts (Michael Mendl) und dessen Verstrickung in die Guillaume-Affäre. Ebenfalls 2003 sah man Hentsch als Professor Koch in "Das Herz ist rot" auf dem Bildschirm, einem Film, der mit dem Fernsehpreis 2003 des "Hartmannbundes" ausgezeichnet wurde. In der fesselnden Familiensaga "Das Bernsteinamulett" erlebte man den Schauspieler im Frühjahr 2004 als konservativen Baron Albin von Ganski und Vater der weiblichen Hauptfigur Barbara von Ganski alias Muriel Baumeister sowie in dem romantischen Barbara Wood-Melodram "Lockruf der Vergangenheit" als Hausarzt Dr. Slater, der mithilft, das Geheimnis um den "Fluch der Pembertons" zu lüften. In der von Regisseur Samir Nasr in Szene gesetzten politischen Geschichte "Folgeschäden" (2004) erlebte man ihn als Professor Mack, an der Seite von Katja Rieman gab er in der gesellschaftskritischen Komödie "Die Diebin & Der General"2) den griesgrämigen Pensionär Walter Voss, auch genannt "Der General", und zeigte mit der Figur dieses verwirrten, dennoch liebenswerten Sonderlings einmal mehr seine außergewöhnliche Darstellungskraft.
Weitere nachhaltige Auftritte hatte Hentsch unter anderem in "Die Luftbrücke Nur der Himmel war
frei"1) (2005) und in der "Robin Pilcher"-Verfilmung "Jenseits des Ozeans" (2006).
In dem Anfang Februar 2007 ausgestrahlten spannenden Krimi "Die Tote vom
Deich" (2006) von Regisseur Matti Geschonneck war er als Vorgesetzter der
Ermittlerin Lona Vogt alias Christiane Paul zu sehen, in der
turbulent-romantischen SAT.1-Komödie "Der Butler und die Prinzessin" (2007)
mit Walter Sittler und Esther Schweins hatte er kurze Zeit vorher als
völlig mittellosen, chaotischen Adligen Rudolph von Knesewitz agiert. |
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| Link: 1) Wikipedia, 2) www.prisma-online.de | ||||
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Siehe auch Wikipedia,
www.prisma-online.de
sowie den Nachruf bei www.mdr.de Filmografie bei www.imdb.de |
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