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Unter dem Künstlernamen Natalie Wood gelang ihr 1955 in Nicholas Rays gesellschaftskritischem Streifen " denn sie wissen nicht, was sie tun"1) (Rebel Without a Cause) an der Seite von James Dean mit der Rolle des sensiblen Mädchens Judy der Sprung vom Kinderstar zum Teenager-Idol und ihre darstellerische Leistung wurde mit einer ersten Oscar-Nominierung gekrönt. Nach dem tödlichen Unfall Deans, kurz vor der Premiere des späteren Kultfilms, sicherte sich "Warner Brothers" seine Partnerin mit einem langfristigen Vertrag. Neben Dean war sie das Weibchen, die zarte, puppenhafte Kindfrau gewesen. Durch den Erfolg und den Kultcharakter des Films blieb Natalie Wood noch lange auf dieses Klischee festgelegt, beispielsweise in Filmen wie John Fords Western "Der schwarze Falke"1) (1956, The Searchers) mit John Wayne. Während sich die Boulevardpresse vor allem für die Affären mit ihrem späteren Ehemann Robert Wagner2), den sie gleich zwei Mal heiratete, interessierte, zeigten sich nicht nur die Kritiker von Natalie Woods eindringlichem Spiel beeindruckt, so in den Filmen "Die Liebe der Marjorie Morningstar" (1958, Marjorie Morningstar) oder Warren Beattys Leinwanddebüt "Fieber im Blut"1) (1961, Splendor In The Grass). Mit der Kinoversion von Leonard Bernsteins Erfolgsmusical "West Side Story"1) entstand im selben Jahr auch ihr größter Filmerfolg mit der Rolle der Maria. Es folgten zahlreiche Kassenknüller, unter anderem "Gypsy Königin der Nacht" (1962, Gypsy), wo sie unter der Regie von Mervyn LeRoy die berühmte Striptease-Tänzerin Gypsy Rose Lee darstellte, oder "Verliebt in einen Fremden" (1963, Love with the Proper Stranger) als Italo-Amerikanerin Angela an der Seite von Steve McQueen.
Natalie Woods nächster Film war dann 1965 "Verdammte süße Welt" (Inside Daisy Clover), eine etwas exaltierte Variation von "A Star is Born", wieder von Regisseur Mulligan, diesmal mit Robert Redford, in Szene gesetzt. 1969, nach dem Film "Bob&Caroline&Ted&Alice", entschloss sich Natalie Wood "in erster Linie Mutter und erst in zweiter Linie Schauspielerin" zu sein und war nur noch selten auf der Leinwand zu sehen. In den 1970er Jahren nahm sie nur noch gelegentlich Filmrollen an, startete aber eine zweite Karriere beim Fernsehen. So erhielt sie für den Dreiteiler "Verdammt in alle Ewigkeit" ("From Here to Eternity) bzw. ihre Rolle der Karen Holmes 1980 den "Golden Globe". Natalie Wood hatte die Dreharbeiten zu ihrem letzten Film "Projekt Brainstorm"1) (1983, Brainstorm3)) noch nicht beendet, als sie unter mysteriösen Umständen am 29. November 1981 im Alter von nur 43 Jahren in Santa Catalina Island vor der Küste Kaliforniens bei einem Yachtausflug verunglückte. Sie fiel bei dem Versuch, das Schlauchboot zu besteigen, ins Wasser und ertrank. Ihre Schwester, die Schauspielerin Lana Wood, und Ehemann Robert Wagner waren zugegen. Ein wenig Mysterium haftet Natalie Woods Tod immer noch an. Im Jahr 2004 verfilmte der US-amerikanische Regisseur Peter Bogdanovich Natalie Woods Lebensgeschichte mit der Südafrikanerin Justine Waddell unter dem Titel "The Mystery of Natalie Wood." Als Co-Produzentin war auch Natalie Woods jüngere Schwester, die Schauspielerin Lana Wood an dem Film beteiligt.4)
Für die Presse interessant war stets das Privatleben der Schauspielerin, vor allem die
Beziehung zu dem Schauspieler
Robert Wagner2). Von 1957 bis 1962 war sie zum ersten Mal mit ihm verheiratet,
dann wieder von 1972 bis zu ihrem Tod.
Die Lovestory der damals 19-Jährigen mit dem Schauspielerkollegen beschäftigte die
einschlägigen Gazetten und das gesamte Land nahm Anteil. Ihre Heirat 1957 war
"das" Gespräch quer durch Amerika und für viele waren die beiden
ein Traumpaar, deren Eheleben von Reportern und Fotografen dokumentiert wurde,
wo immer sich ein Anlass bot. Die Ehe hielt dem Starrummel nicht stand und das
Paar trennte sich bereits nach 3 1/2 Jahren; die Scheidung erfolgte dann 1962. |
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Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait innerhalb dieser
HP, 3) prisma-online.de 4) Quelle: Wikipedia (abgerufen 10.06.2011) Lizenz Foto Natalie Wood (Urheber Allan Warren): Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. |
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Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma-online.de Siehe auch Wikipedia |
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| Kinofilme Filmografie bei www.imdb.de (Link: Wikipedia) |
| 1943: Happy Land |
| 1946: Tomorrow Is Forever (Morgen ist die Ewigkeit) |
| 1946: The Bride Wore Boots |
| 1947: Miracle on 34th Street (Das Wunder von Manhattan) |
| 1947: The Ghost and Mrs. Muir (Ein Gespenst auf Freiersfüßen) |
| 1947: Driftwood |
| 1948: Chicken Every Sunday |
| 1948: Scudda Hoo! Scudda Hay! (Sommergewitter) |
| 1949: Father Was a Fullback |
| 1949: The Green Promise |
| 1950: The Jackpot (Der geheimnisvolle Ehemann) |
| 1950: Our Very Own (Unser eigenes Ich) |
| 1950: No Sad Songs for Me (Mein Glück in deine Hände) |
| 1950: Never a Dull Moment |
| 1951: The Blue Veil (Das Herz einer Mutter) |
| 1951: Dear Brat |
| 1952: The Rose Bowl Story |
| 1952: Just for You (Nur für dich) |
| 1952: The Star |
| 1954: The Silver Chalice (Der silberne Kelch) |
| 1955: One Desire (Und wäre die Liebe nicht ) |
| 1955: Rebel Without a Cause ( denn sie wissen nicht, was sie tun) |
| 1956: The Searchers (Der Schwarze Falke) |
| 1956: A Cry in the Night (Schrei in der Nacht) |
| 1956: Burning Hills (Horizont in Flammen) |
| 1956: The Girl He Left Behind (Playboy: marsch, marsch!) |
| 1957: Bombers B-52 (Bomber B-52) |
| 1958: Kings Go Forth (Rivalen) |
| 1958: Marjorie Morningstar (Die Liebe der Marjorie Morningstar) |
| 1959: Cash McCall (Eine Frau für zwei Millionen) |
| 1960: All the Fine Young Cannibals (Früchte einer Leidenschaft) |
| 1961: Splendor in the Grass (Fieber im Blut) |
| 1961: West Side Story |
| 1962: Gypsy (Gypsy Königin der Nacht) |
| 1963: Love with the Proper Stranger (Verliebt in einen Fremden) |
| 1964: Sex and the Single Girl ( und ledige Mädchen) |
| 1965: The Great Race (Das große Rennen rund um die Welt) |
| 1965: Inside Daisy Clover (Verdammte, süße Welt) |
| 1966: Penelope |
| 1966: This Property Is Condemned (Dieses Mädchen ist für alle) |
| 1969: Bob & Carol & Ted & Alice |
| 1972: The Candidate (Bill McKay Der Kandidat) |
| 1975: Peeper (Die falsche Schwester) |
| 1979: Meteor |
| 1980: The Cracker Factory (Völlig durchgedreht) |
| 1980: The Last Married Couple in America (Einmal Scheidung, bitte!) |
| 1980: Willie & Phil |
| 1983: Brainstorm (Projekt Brainstorm) |
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