| Esther Williams | ||||||||||||||||||||||||||
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Esther Williams wurde am 8. August 1921 in Los Angeles (Kalifornien)
geboren; einige Quellen geben als ihr Geburtsjahr auch 1922 bzw. 1923
an. "Sie konnte nicht schauspielern, sie konnte nicht tanzen, sie konnte nicht
singen aber sie konnte schwimmen". So beschrieb ein amerikanischer
Filmkritiker Esther Williams, die in den 1930er Jahren ihre Karriere begann.
Schon als 15-Jährige feierte sie erste Erfolge als
Leistungsschwimmerin und mit 16 Jahren gehörte sie zur Mannschaft des
berühmten "Los Angeles Athletic Club" und wurde unter anderem amerikanische
Meisterin über 100 Meter Kraul
Ihre Hoffnung auf eine Teilnahme bei den olympischen Spielen und
somit internationale Anerkennung wurde jedoch durch den Krieg vereitelt, da
die Spiele in Tokio 1940 abgesagt wurden. Später unterbrach sie ihr
Studium am Los Angeles City College, um bei Billy Roses Wassershow
"Aquacade" mitzuwirken.
Dort entdeckte sie ein Talentsucher der MGM-Studios und Esther Williams
wurde eines der vielen Starlets, die oft jahrelang auf ihre Chance warteten.
Ihr Filmdebüt gab sie 1942 an der
Seite von Mickey Rooney in "Andy Hardy's Double Life". Nach
ihrem Auftritt in dem Kriegsfilm "Kampf
in den Wolken"1) (1943, A Guy Named Joe) an der Seite von
Spencer Tracy und Irene Dunne folgte 1944 mit
"Badende Venus" (Bathing Beauty) ihr erstes
Schwimmspektakel. Der Streifen war auch Hollywoods erster Film dieser
Art und obwohl er ein Riesenerfolg wurde, zögerte Esther Williams anfangs,
ihre Leinwandkarriere fortzuführen, da sie sich ihres Mangels an schauspielerischen
Talent bewusst war. MGM jedoch überredete
"America’s Mermaid", weiterhin in Produktionen wie "Flitterwochen
zu dritt"1) (1945, Thrill of a Romance), "Auf einer Insel mit
dir" (1948, On an Island with You),
"Neptuns Tochter"2) (1949,
Neptune's Daughter)
und "Die goldene Nixe"3) (1952,
Million Dollar Mermaid) mitzuwirken. Zeitlebens sehnte der Wasser-Star sich nach ernsten dramatischen Rollen. Nach mehreren Leinwandflops zog sich der ehemalige MGM-Kassenmagnet dann 1961 nach ihrem letzten Film "Die große Attraktion" (The Big Show) aus dem Filmgeschäft zurück, tourte noch eine Zeit lang mit Wassershows durch die Lande und trat in einigen TV-Specials auf. Außerdem vermarktete Esther Williams ab 1967 ihren Namen bis heute gewinnbringend im Zusammenhang mit allerlei Badeprodukten. Gemeinsam mit Co-Autor Digby Diehl veröffentlichte sie 1999 ihre Autobiografie "The Million Dollar Mermaid".
Esther Williams war vier Mal verheiratet: von 1940 bis 1944 mit dem
attraktiven Medizinstudenten Leonard Kovner,
ihren zweiten Mann, den Radiosänger, Schauspieler und Manager Ben Gage4)
(1914 1978), heiratete sie Ende November 1945 und
ließ sich im April 1959 trotz der drei gemeinsamen Kinder von ihm scheiden. Ihrer Heirat
am 31. Dezember 1969
mit dem 1916 in in Buenos Aires geborenen argentinischen Schauspieler und Filmproduzenten
Fernando Lamas1)
folgten bis zu
dessen Tod am 9. Oktober 1982 turbulente Jahre;
heute ist sie seit Oktober 1994 mit dem Schauspieler Edward Bell verheiratet. Das ehemalige Schwimmtalent
ist Mutter von drei Kindern aus ihrer Ehe mit Ben Gage und hat der
einstige Star die Söhne
Benjamin (geb. 1949) und Kimball (geb. 1950) sowie Tochter Susan (geb. 1953). |
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| Link: 1) Wikipedia (deutsch), 2) moviemaster.de, 3) prisma-online.de, 4) Wikipedia (englisch) | ||||||||||||||||||||||||||
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Textbausteine des Kurzportraits von prisma-online.de Webpräsenz (in englisch): www.esther-williams.com Siehe auch Wikipedia; Fotos bei film.virtual-history.com |
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