… und immer lockt das Weib
Titel Frankreich: Et Dieu … cra la femme
Titel Italien: Piace a troppi
Titel England: And Woman … Was Created
Titel USA: And God Created Woman
Premiere Deutschland: 8. M&aul;rz 1957
Genre: Melodram
Frankreich, Italien, 1956
Regie: Roger Vadim
Drehbuch: Roger Vadim, Raoul Lvy

Darsteller:
Brigitte Bardot: Juliette Hardy, Curd Jürgens: Eric Carradine,
Jean-Louis Trintignant: Michel Tardieu, Christian Marquand: Antoine Tardieu,
Georges Poujouly: Christian Tardieu, Jeanne Marken: Madame Morin,
Isabelle Corey: Lucienne, Jean Lefebvre: Ren,
Philippe Grenier: Perri, Jacqueline Ventura: Madame Vigier-Lefranc,
Jean Tissier: Monsieur Vigier-Lefranc, Jany Mourey: schöne Frau,
Marie Glory: Madame Tardieu, Jacques Giron: Roger,
Paul Faivre: Monsieur Morin, Leopoldo Frances: Tänzer,
und andere
(Die Links führen zu Wikipedia (deutsch/englisch) bzw. zum Kurzportrait innerhalb dieser HP)

Kurzinhalt:
Saint Tropez: Die unkomplizierte 18jährige Waise Juliette (Brigitte Bardot), ein bildschönes und aufreizendes Mädchen, wird vom kinderlosen Ehepaar Morin (Paul Faivre/Jeanne Marken) aufgenommen. Der Nachtklubbesitzer Eric Carradine (Curd Jürgens), ein verführerischer Vierziger, macht ihr den Hof, aber Juliette ist in den schönen Antoine Tardieu (Christian Marquand) verliebt, der mit seiner Mutter (Marie Glory) und seinen beiden Brüdern Michel (Jean-Louis Trintignant) und Christian (Georges Poujouly) eine kleine Werft betreibt. Als sie begreift, dass Antoine in ihr nur einen Zeitvertreib sieht, verweigert sie sich ihm. Unter der Drohung, ins Waisenhaus zurückgeschickt zu werden, willigt sie in die Heirat mit Michel ein, der sie abgöttisch liebt. Aber Juliette zieht es zurück in die Arme von Antoine. Kann Michel seine begehrte Frau zurückgewinnen?

Roger Vadims erster Film wurde zu einem "Skandal-Erfolg" und machte Brigitte Bardot über Nacht zum Sexsymbol jener Ära. Von vielen wurde der Film als "überaus geschmacklos" und "abzulehnen" eingestuft, was nicht wenig zum Ruhm von Bardot, Vadim und übrigens Curd Jürgens beitrug. Der Film sollte nämlich, so befand es etwa die Katholische Filmkommission in Österreich, "in der Hauptsache die Schaustellung eines tierhaft ungebundenen Mädchens" enthalten, "dem es selbst in der Ehe nicht gelingt, seine verführerische Wirkung auf die Männer einzudämmen". Das war beinahe eine Art Revolution, ein Tabubruch: Nie zuvor wurde weibliche Sexualität in solch irritierender Aggressivität erlebt, Vadim inszenierte eine weibliche Lust, die keinerlei Alibis mehr bedurfte.

Lexikon des internationalen Films:
Der vordergründige Film geht von einer rein materialistischen Auffassung der Liebe aus, ist psychologisch oberflächlich und voller kolportagehafter Effekte.

Quelle: Dirk Jasper FilmLexikon; siehe auch www.prisma.de, Wikipedia

Um zur Seite der Leinwandstars zurückzukehren, bitte dieses Fenster schließen.
Home: www.steffi-line.de