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Die in Großbritannien produzierte Serie "Upstairs Downstairs"
wurde im britischen Fernsehen erstmals 1971 ausgestrahlt, bis 1975 liefen
insgesamt 68 Folgen zu je 45 Minuten; in Deutschland (hier wurden nur 52 Folgen gezeigt)
kam die Reihe im Juli 1975 unter dem Titel "Das Haus am
Eaton Place" auf den Bildschirm, bis September 1977 konnte man das
Leben im feudalen fünfstöckigen Stadthaus Nr. 165 am "Eaton
Place" Londoner Stadtteil Belgravia1)
zur Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts verfolgen; die
Episoden, welche von der "Herrschaft" sowie dem Dienstpersonal
handelten, begannen im Jahre 1903 zu Zeiten Königs
Edwards VII.1)
und umspannten einen Zeitraum von 27 Jahren über den 1. Weltkrieg und den
politischen Umbruch der 1920er Jahre bis hin zum Börsenkrach1) im Herbst 1929; die Handlung endete im Sommer 1930.
Die Serie geriet zu einer der erfolgreichsten im britischen
Fernsehen, erhielt zahlreiche Preise und auch in den USA und Deutschland war
sie ungemein beliebt und gehörte rasch zum festen Bestandteil in der
Fernsehlandschaft. Schätzungen zufolge sollen sich eine Billion Zuschauer/-innen
in über 40 Ländern an den Geschichten erfreut haben und auch Königin
Elizabeth II.1) soll
zu den "Fans" der Serie gehört haben; es wird berichtet,
dass Köchin Mrs. Bridges ihre Lieblingsfigur war.
Die Idee zu der Serie stammte von Eileen Atkins und
Jean Marsh,
die das 1. Stubenmädchen spielte, das Drehbuch zu den ersten zwölf
Geschichten der Familiensaga schrieb John Hawkesworth1) (1920 2003), der
zudem als Produzent fungierte.
Abbildung des DVD-Covers mit freundlicher Genehmigung
von "Studio
Hamburg Enterprises GmbH"
www.ardvideo.de/Studio: AL!VE |
Der Hausherr in "Upstairs" ist Richard Bellamy,
gespielt von David Langton, ein Parlamentsabgeordneter, der es zu
Wohlstand gebracht hat. Seine Ehefrau, die etwas unterkühlt wirkende, immer
elegante Lady
Marjorie Bellamy (Rachel Gurney) entstammt einem bekannten Adelsgeschlecht.
Beide haben zwei erwachsene Kinder, Sohn James (Simon Williams), der als Major
bei der Army dient, sowie Tochter Elizabeth (Nicola Pagett). James ist
mit Hazel Forrest (Meg Wynn Owen; 1939 2022 → Wikipedia (engl.)) verheiratet, die später bei einer
Grippe-Epidemie verstirbt. Als weiteres Familienmitglied wäre noch Kusine
Georgina Worsley (Lesley-Anne Down) zu nennen. In nachhaltiger
Erinnerung bleiben auch noch der Familienanwalt Sir Geoffrey Dillon (Raymond Huntley1))
sowie Lady Prudence Fairfax (Joan Benham1)).
In den unteren Räumlichkeiten lebt "downstairs" das
Personal der Bellamys: Hier führt der schottische Butler Angus Hudson
(Gordon Jackson)
ein strenges Regiment, er ist für die übrigen Angestellten verantwortlich
und so etwas wie eine Vater für sie, muss seine Schutzbefohlenen auch hin und wider in die Schranken weisen;
natürlich kümmert er sich in erster Linie um den Hausherrn Richard Bellamy.
Als 1. Stubenmädchen fungiert Rose Buck (Jean Marsh), welche die
anderen jungen weiblichen Bediensteten beaufsichtigt und Lady Bellamy
sowuie Tochter Elizabeth zur Hand geht. Für das leibliche Wohl ist die resolute Köchin
Mrs. Kate Bridges (Angela Baddeley) zuständig, zur weiteren Dienerschaft zählen
Edward Barnes (Christopher Beeny), die Stubenmädchen Sarah Moffat
(Pauline Collins) und
Daisy Peel (Jacqueline Tong), die
später Edward heiratet, sowie die etwas einfältige Küchenhilfe Ruby Finch
(Jenny Tomasin).
Butler Hudson, Zofe Rose und die Köchin Mrs. Bridges standen ihren
Herrschaften vom Anfang bis Ende der Serie zur Seite, auch Richard Bellamy
blieb den Zuschauern/Zuschauerinnen die ganze Zeit über erhalten, während Lady Bellamy
nach 21 Episoden (1973) während einer Reise mit der "Titanic"1) auf
tragische Weise ums Leben kam. Richard Bellamy heiratete später erneut,
seine zweite Ehefrau, die schottische Witwe Virginia Hamilton, wurde ab 1974 zwölf
Folgen lang von Hannah Gordon gespielt. Ein schönes "Happy End"
erfuhr die Serie dann schließlich durch die Heirat des Butlers Hudson mit der
Köchin Mrs. Kate Bridges.
Gezeigt wurden die großen und kleinen Sorgen der Familie Bellamy und deren
Dienstboten in der Zeit des neuen Jahrhunderts; die sozialen Verhältnisse
Englands zur Regierungszeit Edwards VII.1) (1841 1910) werden aufgezeigt, häufig
tagesaktuelle Ereignisse eingewoben, wie beispielsweise die Schrecken des 1. Weltkrieges
und der daraus entstehende politische Umbruch in den 1920er Jahren.
So verlor beispielsweise auch James Bellamy sein gesamtes Vermögen während
des Börsencrashs1) an der
Wall Street am 24. Oktober 1929. Aber
auch das Privatleben der Bellamys wird oft eine harte Probe gestellt, so
wird beispielsweise der Ruf der Familie immer wieder durch die Eskapaden
ihrer beiden Kinder James und Elizabeth gefährdet.
"Mit 300 Millionen Zuschauern in 50 Ländern wurde "Das Haus am Eaton Place" zu einer
der erfolgreichsten Serien aller Zeiten. In Deutschland löste sie Familienkrisen aus, weil das ZDF sie
samstags am Vorabend sendete während in der ARD die
"Sportschau"1) lief." notiert
"Das Fernsehlexikon"1) von Michael Reufsteck1) und
Stefan Niggemeier1).
Neben zahlreichen Nominierungen wurde die Serie mit dem "British Academy Film
Award"/BAFTA Award"1) (1972, 1974) ausgezeichnet,
drei Mal (1974, 1975,
1977) erhielt sie im Rahmen der "Emmy"1)-Verleihung
den "Primetime Emmy Award
for Outstanding Drama Series"1)
sowie am
25. Januar 1975 einen
"Golden Globe"1) in
der Kategorie "Beste
Serie Drama"1);
außerdem war Jean Marsh1) als
"Beste
Serien-Hauptdarstellerin Drama"1) nominiert,
unterlag jedoch Angie Dickinson1) in
"Make-up und Pistolen"1) ("Police Woman") → Auszeichnungen/Nominierungen bei der "Internet Movie Database".
In jüngerer Zeit setzte man die Geschichten um das "Haus am Eaton
Place" mit eher mäßigem Erfolg fort, im Dezember 2010 flimmerten bei
"BBC One"1) zunächst drei Folgen über die Bildschirme. Die
Geschichte wird darin mit dem Einzug des Diplomaten Sir Hallam Holland
(Ed Stoppard1))
und dessen Gattin Lady Agnes (Keeley Hawes1)) in das Haus am Eaton Place im
Jahre 1936 weiter gesponnen. Im Februar und März 2012
gelangten dann weitere sechs Episoden zur Ausstrahlung, die in der Zeit direkt vor dem
2. Weltkrieg spielen. Bei uns konnte man diese Folgen, inzwischen auch
auf DVD erhältlich, unter dem Titel "Rückkehr ins Haus am Eaton Place"
unter anderem ab Ende Dezember 2012 im Nachmittagsprogramm des WDR
sehen → fernsehserien.de. |
 |
Siehe auch Wikipedia
(deutsch), Wikipedia
(englisch, mit Personen-Beschreibung)
sowie die kurze Inhaltsangabe zu den in
Deutschland gezeigten Folgen bei fernsehserien.de,
Englischsprachige
Website: www.updown.org.uk
Weitere Links bei wunschliste.de
|
Fremde Links: 1) Wikipedia
Die Hauptdarsteller/-innen "Upstairs":
(Fremde Links: Wikipedia, sofern nicht anders vermerkt)
|
| David Langton |
spielte den Hausherrn Richard Bellamy.
Geboren als Basil Muir Langton-Dodds am 16. April 1912 im
schottischen Motherwell,
gestorben am 25. April 1994 in Stratford-upon-Avon
(Warwickshire) an
den Folgen
eines Herzinfarktes.
David Langton arbeitete als Schauspieler seit seinem 16. Lebensjahr
und spielte vorwiegend sehr erfolgreich am Theater. So richtig populär wurde
er erst im fortgeschrittenen Alter durch seine Rolle des Richard Bellamy
in "Das Haus am Eaton Place".
Sohn Simon Langton1),
der sich später als Regisseur einen Namen machte, setzte 1975 auch
zwei Folgen der Serie in Szene.
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit David Langton
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| Rachel Gurney |
spielte die erste Ehefrau von Richard Bellamy, Lady Marjorie Bellamy
(Staffel 1 bis 3)
→ Charakterisierung bei Wikipedia
(englisch).
Geboren am 5. März 1920 als Rachel Gurney Lubbock in
Eton (Buckinghamshire),
gestorben am 24. November 2001 im Alter von 81 Jahren in Holt
(Norfolk).
Wie auch David Langton kam Rachel Gurney von
der Bühne und wurde durch "Upstairs Downstairs"
außerordentlich beliebt. Als sie sich aus der Serie verabschiedete,
um nicht auf diese Rolle festgelegt zu werden, soll sie gesagt haben,
sie hätte lieber eine Figur aus der Dienerschaft gespielt, da diese
sehr viel nettere Personen seien.
Zu ihren weiteren bekanntesten Arbeiten für den Film zählte unter
anderem der mit Michael Caine gdrehte Thriller "Finale
in Berlin" (1966, "Funeral in
Berlin").
Rachel Gurney war zwischen 1946 und 1950 kurzzeitig mit
britischen Schriftsteller Denys Rhodes (1919 1981
→ Wikipedia (engl.)) verheiratet; aus der Verbindung ging eine
Tochter hervor, die spätere Schauspielerin Sharon Gurney (* 16.06.1950).
Siehe auch Wikipedia
(englisch)
Weitere
Filme*) mit Rachel Gurney |
| Hannah Gordon |
spielte ab Staffel 4 die zweite Frau von Richard Bellamy, die
Witwe Virginia Hamilton.
Geboren am 9. April 1941 im schottischen Edinburgh.
Mit nur neun Jahren verlor sie ihre Mutter, zwei Jahre später
verstarb ihr Vater William Munro Gordon nach langer schwerer Krankheit;
Hannah wurde dann von zwei Onkeln und ihrer Großtante Maggie
erzogen und lebte in deren großzügigen Haus in Edinburgh. Ihr Onkel Richie
schickte sie als junges Mädchen in Rhetorik-Kurse, später besuchte
sie eine Schauspielschule, um Schauspiellehrerin werden selbst
auf der Bühne zu stehen, daran dachte sie zu dieser Zeit noch nicht.
Doch dann entschied sie sich anders und avancierte mit den Jahren zu
einer renommierten Charakterdarstellerin auf der Bühne, wirkte unter
anderem am "Citizen Theatre" in Glasgow,
später am "Globe Theatre" in
London.
Seit Mitte der 1960er Jahre übernahm die Schauspielerin immer wieder
sporadisch Aufgaben für Film und Fernsehen.
Bis zu dessen Tod am 26. August 1994 war Hannah Gordon seit 1970 mit
dem Kameramann Norman Warwick (* 14.07.1920) verheiratet; aus der Verbindung
ging der 1973 geborene Sohn Ben hervor. Seit einiger Zeit war sie in zweiter Ehe
mit Rob Leighton († 2004) verheiratet.
Siehe auch Wikipedia
(englisch)
Weitere
Filme*) mit Hannah Gordon
Stand: August 2026 |
| Simon Williams |
spielte 37 Episoden lang den Sohn Lieutenant/Captain/Major James
Bellamy
→ Charakterisierung bei Wikipedia
(englisch)..
Geboren am 16. Juni 1946 in Windsor
(Berkshire)
als Sohn des Schauspielers
Hugh Williams
(19041969) und dessen zweiten Ehefrau, der Schauspielerin
Margaret Vyner (19141993 → Wikipedia (engl.))..
Simon Williams, der sich bereits als Charakterdarsteller
am Theater einen Namen gemacht hatte, wurde mit "Upstairs Downstairs"
überaus beliebt. Im Verlaufe der nächsten Jahre stand er immer
wieder sporadisch vor der Kamera und wirkte in etliche populären Film-
und Fernsehproduktionen mit. Zu seiner Filmographie zählen
Leinwanderfolge wie die von Richard Quine
mit Peter Sellers
gedrehte abenteuerliche Komödie "The Prisoner of
Zenda" (1979, "Der Gefangene von Zenda")
ebenso wie Ray Austins TV-Thriller "The Return of the Man from
U.N.C.L.E." (1983, → Wikipedia (engl.))
mit
den Protagonisten Robert Vaughn
und David McCallum,
basierend auf der Agentenserie "The Man from U.N.C.L.E."
(19641968, "Solo für U.N.C.L.E.").
Bis heute blieb Williams
ein vielbeschäftigter Fernseh- und Theaterschauspieler, daneben machte er sich auch als Regisseur einen Namen,
als
Schriftsteller war er mit den Romanen "Talking Oscars"
und "Kill the Lights" Ende der 1980er Jahre bzw. in den
frühen 1990ern in den Bestsellerlisten.
Simon Williams ist seit 1986 in zweiter Ehe mit der britischen
Schauspielerin Lucy Fleming, Nichte des "Bond"-Autors Ian Fleming2),
verheiratet ( → Wikipedia (engl.))
und lebt(e) mit seiner Ehefrau sowie seinen vier Kindern in der
Grafschaft Oxfordshire. Aus seiner ersten, in den späten 1970er Jahren
geschiedenen Ehe mit Schauspielerin Belinda Carroll (
→ Wikipedia (engl.))
gingen zwei Kinder hervor, Sohn Tam Williams (* 1971) und Tochter Amy Williams (* 1976)
ergrifen ebenfalls den
Schauspierberuf.
Siehe auch Wikipedia
(englisch)
Weitere
Filme*) mit Simon Williams
Stand: August 2026
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| Nicola Pagett |
spielte von 1971 bis 1973 (13 Folgen) die Tochter
Elizabeth Bellamy
→ Charakterisierung bei Wikipedia
(englisch).
Geboren am 15. Juni 1945 in Kairo (Ägypten) als Nicola Scott,
gestorben am 3. März 2021 im Alter von 75 Jahren in London
(Großbritannien);
an den Folgen eines Gehirntumors.
Nicola Pagett wurde unter dem bürgerlichen Namen Nicola Mary Scott als Tochter von Herbert Scott
und dessen Ehefrau Barbara
(geborene Black) in Kairo geboren. Ihr Vater war dort als Manager für
"Shell Oil" im Auslandseinsatz tätig
und lernte in der ägyptischen Hauptstadt auch seine Ehefrau
kennen, die während des 2. Weltkriegs beim "Women's
Royal Naval Service" in Ägypten
stationiert war; Nicola Pagett hatte eine jüngere Schwester, Angela.
Aufgrund der verschiedenen beruflichen Einsatzorte des Vaters besuchte
Pagett, die bereits im Alter von sieben Jahren Schauspielerin werden
wollte, Schulen in Asien, u. a. die "Saint Maur
International School", eine Klosterschule in Yokohama
in der Metropolregion
Tokio. Nachdem ihr Vater
beruflich nach Hongkong
versetzt worden war, schickte man sie im Alter von 12 Jahren nach Großbritannien, wo sie die "Beehive Boarding School" in Bexhill-on-Sea
besuchte und unter der Obhut ihrer Patentante aufwuchs.
Nach ihrer Schauspielausbildung ab 1962 studierte sie in London an der
"Royal
Academy of Dramatic Art" (RADA), wo sie 1964 ihren
Abschluss machte änderte sie ihren
Familiennamen in "Pagett" und trat zunächst mehrere Jahre
lang an verschiedenen Repertoire-Theatern in Großbritannien auf, unter
anderem am "Citizens Theatre" in Glasgow
und am "Connaught Theatre" in Worthing.
Ihr London-Debüt gab sie 1968 am "Duchess Theatre" in der Henry James-Adaption "A Boston
Story" an der Seite von Tony Britton
und Dinah Sheridan. Es folgten zahlreiche
Theaterproduktionen im Londoner West End, bei denen sie mehrfach in
Hauptrollen Partnerin von Alec Guinness war,
so in John Mortimers "A Voyage Round
My Father" am "Haymarket Theatre" (1971),
in Ivy Compton-Burnetts "A Family
and a Fortune" am "Apollo
Theatre" (1975) und
als Jonathan Swifts Muse Stella in "Yahoo"
von Guinness und Alan Strachan (1938 2015)
am "Queen's Theatre") (1976).
1974 spielte sie am "Greenwich Theatre" unter der Regie von Jonathan Miller die Ophelia in
der
Sjhakespeare-Tragödie "Hamlet",
das Dienstmädchen Regine in dem Ibsen-Drama "Gespenster"
und die Mascha in "Drei
Schwestern" von Anton Tschechow, unter anderem an der Seite von
Irene Worth,
Peter Eyre
und Robert Stephens. 1976 war sie am
"Criterion Theatre" als Bella, Ehefrau von Jack Manningham, in
dem Schauspiel "Gaslicht"
von Patrick Hamilton zu sehen.
In den 1980er Jahren arbeitete Nicola Pagett intensiv mit dem
Dramatiker und Regisseur Harold Pinter zusammen, der sie 1983
als Helena in dem Stück "Der
trojanische Krieg findet nicht statt"
von Jean Giraudoux (engl. Übersetzung:
Christopher Fry) besetzte. Ende 1983 gestaltete
sie am "Duke of York's Theatre"
die Rolle der Lady Teazle in der Komödie "The
School for Scandal" von Richard Brinsley Sheridan. Zur Spielzeit 1984/85
wirkte sie neben Harold Pinter,
Michael Gambon
und Liv Ullmann als die "rehkitzhafte"
Ehefrau Kate in dem Pinter-Stück "Old Times" ("Alte
Zeiten"1)) mit.
Weitere Bühnenauftritte hatte sie zur Spielzeit 1990/91 als "verführerische
Gräfin" in "Die Probe oder Die bestrafte Liebe" (→ TV-Film 19632))
von Jean Anouilh am
"Almeida Theatre" und am "Garrick Theatre",
1991 als Charlotte in der Uraufführung
von Pinters "Party Time"3) am
"Almeida Theatre" und 1992 in "The Rules of the Game"
von David Hares,
ebenfalls am "Almeida Theatre".
Ihren letzten Bühnenauftritt hatte Nicola Pagett im September 1995
am "Lyttelton Theatre" bzw. in einer
Produktion des "National Theatre"
unter der Regie von Phyllida Lloyd in einer Neuinszenierung
der schwarzen Komödie "What the Butler Saw"
von Joe Orton
als Mrs. Prentice, unter anderem an der Seite von Richard Wilson als Dr. Rance und
dem Nachwuchsschauspieler
David Tennant
als Nicholas Beckett.
Ab Mitte der 1960er Jahre stand Pagett regelmäßig für Film- und
Fernsehproduktionen vor der Kamera. Sie zeigte sich als Prinzessin
Talia in dem Kino-Abenteuer "Königin
der Wikinger" (1967, "The Viking Queen") und
als Mary Tudor in
dem Historiendrama "Königin
für tausend Tage" (1969, "Anne of the Thousand Days") mit Geneviève Bujold
als Anna Boleyn1)
und Richarsd Burton
als König Heinrich VIII.. Weitere
Arbeiten für das Kino waren
die von Roy Boulting
mit Peter Sellers
und Goldie Hawn in Szene gesetzte
Komödie "Ein
Mädchen in der Suppe"4)
(1970, "There's a Girl in My Soup" → Wikipedia (engl.))
und Mike Newells Drama
"Eine
sachliche Romanze" (1995, "An Awfully Big Adventure"), wo sie als Dotty Blundell in
Erscheinung trat.
Von 1971 bis 1973 spielte sie in den ersten beiden Staffeln der britischen Kult-Serie "Das
Haus am Eaton Place" die Rolle der "rebellischen" Elizabeth Bellamy, die "verwöhnte
und egozentrische" Tochter der reichen
Londoner Familie Bellamy. Mit dieser Figur wurde Pagett auch dem deutschen Fernsehpublikum bekannt.
Weitere TV-Hauptrollen hatte sie als Elizabeth Fanshawe in dem
Zweiteiler "Frankenstein,
wie er wirklich war"4) (1973, "Frankenstein: The True Story") und
als Titelheldin in der
zehnteiligen BBC-Serie "Anna Karenina"2)
nach dem gleichnamigen Roman von
Leo Tolstoi
mit Eric Porter als Karenin
und Stuart Wilson als Leutnant Wronski. In dem TV-Film
"Scoop" (1987),
zu dem William Boyd, basierend
auf dem gleichnamigen
Roman von Evelyn Waugh das Drehbuch verfasste,
war sie neben Michael Maloney und Denholm Elliott zu sehen.
In der Comedy-Serie "A Bit of A Do"4) (1989), einer
Adaption der "Yorkshire Novels" des britischen Autors David Nobbs (1935 2015),
mimte sie als leichtlebige Liz Rodenhurst eine
Vertreterin der britischen "middle-class", die als Mutter der
Braut eine Affäre mit dem aus der Arbeiterklasse stammenden Vater des Bräutigams beginnt.
1975 heiratete Pagett den Schauspieler und Schriftsteller Graham Swannell, den sie bei der
nach dem Roman von Ivy Compton-Burnett
realisierten West-End-Produktion "A Family and a
Fortune" (dt.: "Eine Familie und ein Vermögen") am "Apollo Theatre" kennengelernt
hatte → theatricalia.com. Aus der Ehe, die
1997 geschieden wurde, ging Tochter Eve hervor.
Nach der Trenung lebte Pagett allein in East Sheen im Südwesten von London. Zu ihren Freizeitbeschäftigungen gehörten
Kochen, Gartenarbeit und Power-Walking.
In ihrem 1997 erschienenen Buch "Diamonds Behind My Eyes"
schrieb Pagett auch über ihre langandauernde psychische Erkrankung,
die sich in unberechenbarem Verhalten und Obsessionen äußerte und
ihre Karriere überschattete.
Nicola Pagett starb im Alter von 75 Jahren in London
an den Folgern eines Gehirntumors → spiegel.de.
Quelle: Wikipedia
(mit entsprechenden Quellen-Verweisen, abgerufen; 03.07.2022)
Weitere
Filme*) mit Nicola Pagett
Link: 1) theatertexte.de, 2) Die
Krimihomepage,
3) rowohlt-theaterverlag.de, 4) fernsehserien.de
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Lesley-Anne Down
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spielte von 1973 bis 1975 die Kusine Georgina Worsley.
Geboren am 17. März 1954 in London.
Bereits mit zehn Jahren begann
Lesley-Anne Down als Model für Kindermoden und trat in Werbefilmen
auf; später machte sie bei einigen Schönheitswettbewerben mit, 1970 erhielt sie
in Großbritannien einen Preis als "Schönster
Teenager". Damit begann auch ihre Karriere beim Film, sie
tauchte in Streifen wie "School for Unclaimed Girls" (1969, "Wahn der süßen
Jugend"1))
oder "Countess Dracula" (1970, "Comtesse des
Grauens") auf,
avancierte dann mit anspruchsvollerenn Rollen jedoch rasch zu einer
vielbeachteten Schauspielerin. In der von Michael Anderson
gedrehten Historienverfilmung "Pope Joan" (1972, "Papst
Johanna")
spielte sie an der Seite von Liv Ullmann
(Päpstin Johanna) und
Olivia de Havilland
(Mutter Operin) die Cecilia,
in dem Abenteuer "Scalawag"1) (1973) sah man sie zusammen mit
Protagonist Kirk Douglas,
doch erst mit ihrer Rolle der Georgina Worsley in "Upstairs Downstairs"
wurde sie, vor allem in
den USA, so richtig populär. Es folgten weitere prägnante Auftritte
in Kinoproduktionen wie beispielsweise in der Gaunerkomödie
"The First Great Train Robbery" (1979,
"Der große Eisenbahnraub") an der Seite von Sean Connery und
Donald Sutherland,
in Don Siegels Adaption "Rough Cut"1) (1980, "Der Löwe zeigt die
Krallen" → Wikipedia (engl.)),
basierend auf dem Krimi "Touch the Lion's Paw" von Derek Lambert
19292001,
präsentierte sie sich als Partnerin von Burt Reynolds und in dem
Abenteuer "Sphinx" (1981,
"Der Fluch der Sphinx") nach dem gleichnamigen Roman von Robin Cook
mimte sie unter der Regie von Franklin J. Schaffner die weibliche Hauptrolle der Ägyptologin Erica Baron. Weitere
interessante Figuren wie die der schönen Esmeralda in dem für das Fernsehen
produzierten Remake "The Hunchback of Notre Dame" (1982, "Der
Glöckner von Notre Dame"1))
nach dem Roman "Notre-Dame de Paris. 1482"
von Victor Hugo mit
Anthony Hopkins als
der missgestaltete Quasimodo, machten
die Schauspielerin zum Star, sie agierte unter anderem in TV-Serien
wie dem Südstaaten-Epos "North and South" (1985, "Fackeln im
Sturm")
und "Sunset Beach"2) (19971999) und
blieb bis heute eine
vielbeschäftigte Darstellerin, die auf viele Preise
zurückblicken kann. Zu ihren jüngeren Arbeite vor der Kamera zählt
das Biopic "Reagan" (2024) von Regisseur
Sean McNamara über den von
Davidn Henrie (junger Erwachsener) und Dennisn Quaid (älter) dargestellten,
ehemaligen US-Präsidenten Ronaldn Reagan, in dem sie die
britische Staatsfrau Margaretn Thatcher verkörperte.
Die Produktion kam jedoch bei der Kritik nicht gut an, wurden 2025 mit dem Negativ-Preis
"Goldene Himbeere" in der Kategorie
"Schlechtester Film" ausgezeichnet.
Lesley-Anne Down war ab 1980 nur wenige Monate lang mit dem in in Buenos Aires geborenen
Filmregisseur und Drehbuchautor Enrique Gabriel verheiratet, die Ehe
wurde später annulliert. 1982 ehelichte sie den renommierten
Filmproduzenten und
Regisseur William Friedkin, doch auch diese
Verbindung, aus der Sohn Jack (* 1982) stammt, war nur von kurzer Dauer. 1985 heiratete
sie nach ihrer Scheidung den Kameramann und Regisseur Don E. FauntLeRoy,
aus dieser Ehe ging Sohn George-Edward (* 1998) hervor. Die Schauspielerin lebt mit ihrer Familie,
zu der auch zwei Kinder aus der erste Ehe ihres Gatten gehören, im
kalifornischen Malibu.
Siehe auch Wikipedia
(deutsch), Wikipedia
(englisch)
Fotos bei Wikimedia
Commons
Weitere
Filme*) mit Lesley-Anne Down
Link: 1) filmdienst.de
Stand: August 2026
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Die Hauptdarsteller/-innen "Downstairs":
(Fremde Links: Wikipedia, sofern nicht anders vermerkt)
|
| Gordon Jackson
|
spielte den pflichtbewussten Butler Angus Hudson
→ Charakterisierung bei Wikipedia
(englisch).
Geboren 19. Dezember 1923 im schottischen Glasgow,
gestorben am 15. Januar 1990 im Alter von 66 Jahren im Londoner
Stadtteil South Kensington
an den Folgen seiner
Knochenkrebs-Erkrankung.
Der Sohn eines Kunstlehrers wurde als jüngstes von fünf Kindern
geboren. Bereits während seiner Schulzeit
interessierte sich Gordon Jackson für die Schauspielerei,
erste Erfahrungen sammelte er beim Rundfunk in Kindersendungen der BBC. Mit
fünfzehn Jahren verließ er die Schule, um sich bei "Rolls-Royce Motor Cars"
als Mechaniker ausbilden zu lassen, doch als für den Kriegsfilm "The Foreman Went to France" (1942, "Ein gefährliches Unternehmen"1)
→ Wikipedia (engl.)) ein junger Schotte
gesucht wurde, erinnerte man sich an Jackson und er erhielt an der
Seite des Protagonisten Clifford Evans die
Rolle des Alastair "Jock" MacFarlane. Er kehrte zwar
noch einmal kurzzeitig zu "Rolls-Royce" zurück, entschied
sich dann jedoch endgültig für die Schausoielerei, ohne jemals
eine entsprechende Ausbildung absolviert zu haben. Seinen Durchbruch auf der Leinwand
verzeichnete das junge
Nachwuchstalent dann als der scheue, schottische RAF-Feldwebel
Fred Blake, der sich in dem britischen Propagandastreifen "Millions Like Us" (1943
→ Wikipedia (engl.))
in Celia (Patricia Roc) verliebt und diese heiratet. Im
Verlahrzehnte avancierte Jackson
zu einem vielbeschäftigten Darsteller bei Film und Fernsehen.
Ofhiedliche Rollen, vereinzelt
auch Hauptrollen, oft sah man ihn an der Seite so großer Stars wie
Peter Finch, Marlon Brando,
Steve McQueen oder
Michael Caine. Doch
erst mit seinem Part des Butlers Hudson wurde er mit "Upstairs Downstairs"
selbst weltweit zum Publikumsliebling, 1974 kürte man ihn für seine Darstellung in
Großbritannien zum "Schauspieler des Jahres", am 19. Mai 1975 wurde die
Produktion mit einem "Emmy Award"
in der Kategorie "Primetime Emmy Award for Outstanding Drama Series"
ausgezeichnet.
Nach Ende der Serie erhielt Jackson 1977 eine weitere interessante Aufgabe als CI5-Chef George Cowley
in der erfolgreichen Krimiserie "The Professionals" (19771983,
"Die Profis")
und auch die Rolle des Noel Strachan in dem nach dem
gleichnamigen Roman von Nevil Shute entstandenen, australischen Mehrteiler "A Town Called Alice" (1981)
brachte ihm positive Kritiken ein. Danach wirkte er bis zu seinem Tod
noch in verschiedenen TV-Produktionen mit.
Neben seiner umfangreichen Arbeit für Film und Fernsehen arbeitete
der Schauspieler auch immer wieder für den Rundfunk und stand viele
Male erfolgreich als Charakterdarsteller auf der Bühne.
Gordon Jackson war seit 2. Juni 1951 mit der Schauspielerin Rona Anderson
(1926 2013) verheiratet; aus der Verbindung gingen die
Söhne Graham und Roddy hervor.
Siehe auch Wikipedia
(deutsch), Wikipedia
(englisch)
Weitere Filme*) mit Gordon Jackson
Link: 1) filmdienst.de
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Jean Marsh
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spielte das 1. Stubenmädchen Rose Buck
→ Charakterisierung bei Wikipedia
(englisch).
Geboren am 1. Juli 1934 als Jean Lyndsay Torren Marsh
im
Londoner Stadtteil Stoke Newington,
gestorben am 13. April 2025 m Alter von 90 Jahren in London
an den Folgen einer Demenzerkrankung.
Aufgewachsen in einer gut bürgerlichen Familie der Vater war Handelsvertreter und
die Mutter Ausstatterin an einem kleinen Theater kam sie durch Tanz- und Ballettstunden, die sie als
Therapie aufgrund einer Kindheitserkrankung genommen hatte, mit dem
Showbusiness in Berührung. Nachdem sie eine Schule für Models
besucht hatte, arbeitete sie einige Zeit in dem Beruf, nahm dann
jedoch Sprach- und Schauspielunterricht. In einigen ihrer ersten Filme
trat sie noch als Tänzerin auf, dann ging sie für drei Jahre in die USA,
zeigte sich unter anderem in dem Shakespeare-Komödie "Much Ado About Nothing"
("Viel Lärm um nichts"), das Sir John Gielgud am
Broadway1) herausgebracht hatte, und wirkte auch in einigen
TV-Produktionen mit. Zurück in London, avancierte sie zu einer
vielbeschäftigten Darstellerin sowohl auf der Bühne als auch bei Film
und Fernsehen. Für ihre Rolle des Stubenmädchens Rose in "Upstairs Downstairs"
liebte man sie bald weltweit, am 19. Mai 1975 erhielt sie für ihre
darstellerische Leistung einen "Emmy
Award" in der Kategorie "Best Lead Actress in a Drama/Drama Series", zwei Mal (1975,
1977) war sie für den "Golden
Globe"1) nominiert.
Dem Kinopublikum ist sie als böse Königin Bavmorda in dem 1988 produzierten Fantasyfilm "Willow"
in Erinnerung geblieben, in ihren letzten Jahren stand Jean Marsh
nur noch sporadisch vor der Kamera. Als in jüngerer Zeit die neunteilige
Fortsetzung "Rückkehr ins Haus am Eaton Place" (20102012,
"Upstairs,
Downstair") gedreht wurde, gehörte die Schauspielerin als Rose Buck
bzw. Einzige der alten Crew in den ersten fünf Episoden zur Besetzung → fernsehserien.de.
Jean Marsh führte den größten Teil ihres Lebens ein
Single-Dasein,
am 2. April 1955 heiratete die damals 21-Jährige den zu
diesem Zeitpunkt bereits 36-jährigen Schauspieler Jon Pertwee
(1919 1996). Die Ehe wurde am 8. August 1960
geschieden, danach heiratete sie nie wieder und blieb auch kinderlos.
Sie soll jedoch Beziehungen mit ihren Kollegen Albert Finney
und Kenneth Haigh
sowie Regisseur Michael Lindsay-Hogg
gehabt haben..
Im Juni 2012 wurde Jean Marsh, welchelange in der Landgemeinde Boxford
in der britischen Grafschaft
West
Berkshire lebte, von Königin
Elisabeth II. in den " Order of the British Empire"
aufgenommen.
Sie starb am 13. April 2025 im Alter von 90 Jahren in ihrem
Londoner Domizil an den Folgen einer
Demenz-Erkrankung.
Die letzte Ruhe fand sie auf dem "Brompton Cemetery" im
Londoner Stadtbezirk Royal Borough of Kensington and Chelsea
→ findagrave.com.
Siehe auch Wikipedia
(deutsch), Wikipedia
(englisch)
Fotos bei Wikimedia
Commns
Weitere
Filme*) mit Jean Marsh
Fremde Links: 1) Wikipedia |
| Angela Baddeley |
spielte die resolute Köchin Mrs. Kate Bridges,
die später Butlers Hudson heiratet
→ Charakterisierung bei Wikipedia
(englisch).
Geboren am 4. Juli 1904 als Madeline Angela Clinton-Baddeley im Londoner
Stadtteil West Ham,
gestorben am 22. Februar 1976 in der Ortschaft Grayshott (Hampshire)
im Alter von 71 Jahren
an den Folgen einer
Lungenentzündung.
Angela Baddeley war die ältere Schwester der berühmten britischen Theaterschauspielerin
Hermione Baddeley
(1906 1986). "Die Geschwister stammten in
direkter Linie von dem britischen General Henry Clinton (1738 1795) ab." vermerkt Wikipedia
Bereits im Alter von acht Jahren sammelte sie erste Erfahrungen auf der
Bühne, seit Anfang der 1930er Jahre trat sie in britischen Spielfilmen und seit den 1960er Jahren vermehrt
in TV-Serien in Erscheinung. Doch erst mit der
Figur der Mrs. Bridges in "Das Haus am Eaton Place" erlangte
sie internationale Popularität.
Sie war zwei Mal verheiratet und Mutter von drei Kindern, aus der
ersten Ehe mit Stephen Thomas ging eine Tochter hervor. In zweiter Ehe
heiratete sie Anfang Juli 1929 den Schauspieler und zeitweiligen Direktor des
"Royal Shakespeare Theatre" in Stratford-upon-Avon Glen Byam Shaw (1904 1986),
dem sie einen Sohn und eine Tochter schenkte.
1975 wurde Angela Baddeley zum Commander
(CBE) des "Order of the British Empire" ernannt.
Die letzte Ruhe fand sie auf dem "St. Mary's Churchyard" der
Gemeinde Wargrave in dem Borough of Wokingham
(Grafschaft Berkshire) → findagrave.com.
Siehe auch Wikipedia
(deutsch), Wikipedia
(englisch)
Weitere
Filme*) mit Angela Baddeley
|
| Christopher Beeny |
spielte 46 Episoden lang den Diener Edward Barnes.
Geboren am 7. Juli 1941 in Bristol
(Großbritannen),
gestorben am 3. Januar 2020 im Alter von 78 Jahren in der englischen Grafschaft Kent.
Beeny besuchte einige Jahre lang in London die "Arts Educational
School", später die "Royal Academy of Dramatic Art".
Sein Leinwanddebüt gab er 1953 mit der Nebenrolle des Mickey,
Sohn des Superintendent Bob Lowther (John McCallum), in dem Thriller bzw. Film Noir "The
Long Memory"1) ("Meineid";
→ Wikipedia
(engl.)/der-film-noir.de).
Nach Auftritten in diversen TV-Serien erlangte Beeny durch seine Rolle
in "Das Haus am Eaton Place" internationale Bekanntheit.
Erfolge feierte er zudem ab Ende der 1970er Jahre mit der britischen
Comedy-Serie "Bei uns liegen sie richtig"2)
("In Loving Memory")
um ein Bestattungsunternehmen, dass Ende der 1920er Jahre ums Überleben kämpft.
Hier mimte er bis 1986 in allen 36 Episoden den Billy Henshaw, der
seine Tante Ivy Unsworth (Thora Hird), nach dem Tod ihres Mannes so
gut er kann also gar nicht unterstützt.
Christopher Beeny hinterließ drei Kinder aus zwei Ehen.
Siehe auch Wikipedia
(englisch)
Weitere
Filme*) mit Christopher Beeny
Fremde Links: 1) filmdienst.de, 2)
fernsehserien.de |
Pauline Collins
|
spielte 13 Episoden lang das Stubenmädchen Sarah
Moffat
→ Charakterisierung bei Wikipedia
(englisch).
Geboren am 3. September 1940 im britischen Exmouth
(Grafschaft Devon),
gestorben am 5. November 2025 im Alter von 85 Jahren in einem Londoner
Pflegeheim.
Die Tochter eines Schuldirektors und einer Lehrerin ließ sich nach
dem Besuch der Londoner "Sacred Heart High School" zunächst ebenfalls als Lehrerin
ausbilden und arbeitete bis Anfang der 1960er in diesem Beruf. Doch
ihre Liebe zur Schauspielerei war größer und
sie besuchte zu Beginn der 1960er Jahre in London die "Central
School of Speech and Drama",
gab 1962 ihr Bühnendebüt in Windsor in
der Komödie "A Gazelle in
Park Lane" des Ehepaares Dorothy und Campbell Christie (1893 1963 → Wikipedia (engl.)). Weitere Verpflichtungen am Theater sollten folgen,
mit den Jahren etablierte sich Pauline Collins zu einer anerkannten
Charakterdarstellein, die mit etlichen Preisen bedacht wurde.
1963 war sie erstmals auf dem Bildschirm mit einer kleinen Nebenrolle in der TV-Serie "Emergency Ward 10"
präsent, danach trat sie im britischen Fernsehen in verschiedenen Produktionen auf, so auch in der Serie "Upstairs Downstairs".
Zum Star wurde Pauline Collins Ende der 1980er Jahren durch die
Hauptrolle der unzufriedenen, in die Jahre gekommenen Hausfrau Shirley Valentine
in der von Lewis Gilbert gedrehten, bissigen gleichnamigen
Komödie (1989) mit den Drehbuch von Willy Russell
nach seinem gefeierten Ein-Personenstück und dem deutschen Untertitel "Auf Wiedersehen, mein lieber
Mann".
Mit dieser Rolle der gelangweilt-frustrierten Hausfrau Shirley Valentine, die
Heim, Herd und den lieblosen Gatten von einem Tag auf den anderen verlässt,
um ihr Glück auf einer fern der Zivilisation gelegenen, griechischen
Insel zu suchen und es auch (in Form eines warmherzigen Einheimischen)
findet, brillierte sie bereits 1988 auf der Bühne und auch in späteren Jahren
verkörperte sie diese Figur immer wieder am Theater.
Lewis Gilbert brachte die Geschichte auf die
Leinwand erhielt dafür mehrere Preise, Pauline Collins
wurde für ihre Darstellung unter anderem 1989 mit dem
"Tony Award"
in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin"
(in einem Theaterstück) ausgezeichnet. Nominiert für einen
"Golden Globe"
in der Kategorie "Beste Darstellerin Musical/Kömödie"
musste sie begehrte Trophäe bei der Preisverleihung am 12. Januar 1990 jedoch
Jessica Tandy in
der Tragikomödie "Miss Daisy und ihr Chauffeur"
(1989, "Driving Miss Daisy") überlassen.
Internationale Beachtung fand die
Schauspielerin zudem mit ihrer Rolle der britischen Krankenschwester Joan Bethel
neben Patrick Swayze
in dem von Roland Joffé
realisierten, bildgewaltigen Drama "City of Joy" (1992, "Stadt der
Freude"1)/ → Wikipedia (engl.)).
In Bruce
Beresfords Kriegsfilm "Paradise Road" (1997), der
Geschichte über eine Gruppe von Frauen, die in einem japanischen
Gefangenenlager ihre Peiniger durch Gründung eines Chors
herausfordern (und später auch beeindrucken), glänzte sie
als Missionarin Daisy "Margaret" Drummond an der Seite von
Glenn Close, welche die
Violinistin Adrienne darstellte. Gemeinsam mit Glenn Close stand sie später auch für das
von Rodrigo García nach einer Kurzgeschichte von
George Moore in Szene gesetzte Drama
"Albert Nobbs" (2011)
vor der Kamera. Pauline Collins spielte die gestrenge Margaret "Madge" Baker, die im
Dublin des 19. Jahrhunderts ein kleines Nobelhotel betreibt, Glenn Close, die zudem am Drehbuch und
an der irisch-britischen Produktion beteiligt war, den dort hart arbeitenden,
perfektn Hausdiener/Butler Albert Nobbs, der ja in Wirklichkeit
eine Frau ist → filmdienst.de,
film-rezensionen.de.
Zu nennem ist weiterhin Dustin Hoffmans
vielbeachtetes Regiedebüt "Quartett" (2012), hier glänzte sie als die ehemalige Opernsängerin Cecily "Cissy" Robson.
Geschildert wird, baierend auf dem Theaterstück von Ronald Harwood
(→ Wikipedia (englisch)),
die Geschichte von pensionierten, zum Teil schrulligen Musikern und Sängern,
die ihr Altenheim durch eine Gala vor dem finanziellen Ruin retten.
Die charmante Seniorenkomödie mit Maggie Smith
(Jean Horton), Pauline Collins ("Cissy"),
Tom Courtenay
(Reginald "Reg" Paget) und
Billy Connolly
(Wilfred "Wilf" Bond) in den Hauptrollen der
ehemaligen Opern-Stars feierte in der
ausverkauften "Deutschen
Oper Berlin" am 21. Januar 2013 seine
Deutschland-Premiere, allgemeiner Kinostart war der 24. Januar 2013.
Zu ihren letzten Arbeiten für den Film zählte die Nebenrolle der Lady Mawgon in dem
TV-Abenteuer "Die letzte Drachentöterin"1) (2016,
"The Last Dragonslayer"), entstanden nach
dem ersten Band der Fantasy-Buchreihe "The Chronicles of Kazam" von
Jasper Fforde → Wikipedia (englisch).
Pauline Collins, die in rund 70 Film- und Fernsehproduktionen
mitwirkte, war seit 1969 mit ihrem Kollegen John Alderton
(→ Wikipedia (englisch))
verheiratet und Mutter von drei Kindern, Nicholas, Kate
und Richard. Nach einer jahrelangen Parkinson-Erkrankung starb sie am 5. November 2025 im Alter von 85 Jahren in einem Pflegeheim
im Londoner Stadtteil Highgate.
2001 wurde sie zum Officer (OBE)
des "Order of the British Empire" ernannt.
Siehe auch Wikipedia
(deutsch), Wikipedia
(englisch)
Weitere
Filme*) mit Pauline Collins
Link: 1) filmdienst.de |
| Jacqueline Tong |
spielte von 1973 1975 (32 Episoden) das Stubenmädchen
Daisy Peel.
Geboren am 21. Mai 1951 in Bristol.
Siehe auch Wikipedia
(englisch)
Weitere
Filme*) mit Jacqueline Tong |
| Jenny Tomasin |
spielte von 1972 1975 (41 Episoden) die Küchenhilfe Ruby Finch.
Geboren am 30. November 1936 in Leeds
(West
Yorkshire),
gestorben am 3. Januar 2012 im Alter von 73 Jahren in London
an den Folgen einer Herzerkrankung.
Siehe auch Wikipedia
(deutsch), Wikipedia
(englisch)
Weitere
Filme*) mit Jenny Tomasin |
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