Die in Großbritannien produzierte Serie "Upstairs Downstairs"
wurde im britischen Fernsehen erstmals 1971 ausgestrahlt, bis 1975 liefen
insgesamt 68 Folgen zu je 45 Minuten; in Deutschland (hier wurden nur 52 Folgen gezeigt)
kam die Reihe im Juli 1975 unter dem Titel "Das Haus am
Eaton Place" auf den Bildschirm, bis September 1977 konnte man das
Leben im feudalen fünfstöckigen Stadthaus Nr. 165 am Londoner "Eaton
Place" zur Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts verfolgen; die
Episoden, welche von der "Herrschaft" sowie dem Dienstpersonal
handelten, begannen im Jahre 1903 und umspannten einen Zeitraum von 27 Jahren.
Die Serie wurde zu einer der erfolgreichsten im britischen
Fernsehen, erhielt zahlreiche Preise und auch in den USA und Deutschland war
sie ungemein beliebt und gehörte schnell zum festen Bestandteil in der
Fernsehlandschaft. Schätzungen zufolge sollen sich eine Billion Zuschauer
in über 40 Ländern an den Geschichten erfreut haben und auch Königin Elizabeth II. soll
zu den "Fans" der Serie gehört haben; es wird berichtet,
dass Köchin Mrs. Bridges ihre Lieblingsfigur war.
Die Idee zu der Serie stammte von Eileen Atkins und Jean Marsh,
die das 1. Stubenmädchen spielte, das Drehbuch für die ersten zwölf
Geschichten hatte John Hawkesworth (1920 2003) geschrieben, der als
Produzent und Autor vieler Filme bekannt war.
Der Hausherr in "Upstairs" ist Richard Bellamy,
gespielt von David Langton, ein Parlamentsabgeordneter, der es zu
Wohlstand gebracht hat. Seine Ehefrau, die etwas unterkühlt wirkende, immer
elegante Lady
Marjorie Bellamy (Rachel Gurney) entstammt einem bekannten Adelsgeschlecht.
Beide haben zwei erwachsene Kinder, Sohn James (Simon Williams), der als Major
bei der Army dient, sowie Tochter Elizabeth (Nicola Pagett). James ist
mit Hazel Forrest (Meg Wynn Owen) verheiratet, die später bei einer
Grippe-Epidemie verstirbt; als weiteres Familienmitglied wäre noch Kusine
Georgina Worsley (Lesley-Anne Down) zu nennen. In nachhaltiger
Erinnerung bleiben auch noch der Familienanwalt Sir Geoffrey Dillon (Raymond Huntley)
sowie Lady Prudence Fairfax (Joan Benham).
In den unteren Räumlichkeiten lebt "downstairs" das
Personal der Bellamys: Hier führt der schottische Butler Angus Hudson (Gordon Jackson)
ein strenges Regiment, er ist für die übrigen Angestellten verantwortlich
und so etwas wie eine Vater für sie, muss seine Schutzbefohlenen auch hin und wider in die Schranken weisen;
natürlich kümmert er sich in erster Linie um den Hausherrn Richard Bellamy.
Als 1. Stubenmädchen fungiert Rose Buck (Jean Marsh), welche die
anderen jungen weiblichen Bediensteten beaufsichtigt und Lady Bellamy und
Tochter Elizabeth zur Hand geht. Für das leibliche Wohl ist die resolute Köchin
Mrs. Kate Bridges (Angela Baddeley) zuständig, zur weiteren Dienerschaft zählen
Edward Barnes (Christopher Beeny), die Stubenmädchen Sarah Moffat (Pauline Collins) und
Daisy Peel (Jacqueline Tong), sowie die etwas einfältige Küchenhilfe Ruby Finch (Jenny Tomasin).
Butler Hudson, Zofe Rose und die Köchin Mrs. Bridges stehen ihren
Herrschaften vom Anfang bis Ende der Serie zur Seite, auch Richard Bellamy
bleibt den Zuschauern die ganze Zeit über erhalten, während Lady Bellamy
nach 21 Episoden (1973) während einer Reise mit der "Titanic" auf
tragische Weise ums Leben kommt. Richard Bellamy heiratet später erneut,
seine zweite Ehefrau, die schottische Witwe Virginia Hamilton, wurde ab 1974 zwölf
Folgen lang von Hannah Gordon gespielt. Ein schönes "Happy End"
hat die Serie dann schließlich durch die Heirat des Butlers Hudson mit der
Köchin Mrs. Bridges.
Gezeigt wurden die großen und kleinen Sorgen der Familie Bellamy und deren
Dienstboten in der Zeit des neuen Jahrhunderts; die sozialen Verhältnisse
Englands zur Zeit Edwards VII. (1841 1910) werden aufgezeigt, häufig
tagesaktuelle Ereignisse eingewoben, wie beispielsweise die Schrecken des 1. Weltkrieges
und der daraus entstehende politische Umbruch in den 20er Jahren.
So verlor z.B. auch James Bellamy sein gesamtes Vermögen während
des Börsencrashs an der Wall Street am 24. Oktober 1929. Aber
auch das Privatleben der Bellamys wird oft eine harte Probe gestellt, so
wird beispielsweise der Ruf der Familie immer wieder durch die Eskapaden
ihrer beiden Kinder James und Elizabeth gefährdet.
Siehe auch die Kurzbeschreibung der in
Deutschland gezeigten Folgen bei www.fernsehserien.de.
Weitere Informationen findet man bei
www.tv-nostalgie.de
und Wikipedia Englischsprachige
Website: www.updown.org.uk
Weitere Links bei www.wunschliste.de
|
Die Hauptdarsteller "Upstairs":
|
| David Langton |
spielte den Hausherrn Richard Bellamy.
Geboren als Basil Muir Langton-Dodds am 16. April 1912 im
schottischen Motherwell,
gestorben am 25. April 1994 in Stratford-on-Avon (Warwickshire) an
einem Herzinfarkt.
David Langton arbeitete als Schauspieler seit seinem 16. Lebensjahr
und spielte vorwiegend sehr erfolgreich Theater. So richtig populär wurde
er erst im fortgeschrittenen Alter durch seine Rolle des Richard Bellamy.
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme1) mit David Langton |
| Rachel Gurney |
spielte die erste Ehefrau von Richard Bellamy, Lady Marjorie Bellamy.
Geboren am 5. März 1920 als Rachel Gurney Lubbock in
Eton (Buckinghamshire),
gestorben am 24. November 2001 mit 81 Jahren in Holt (Norfolk).
Wie auch David Langton kam Rachel Gurney von
der Bühne und wurde durch "Upstairs Downstairs"
außerordentlich beliebt. Als sie sich aus der Serie verabschiedete,
um nicht auf diese Rolle festgelegt zu werden, soll sie gesagt haben,
sie hätte lieber eine Figur aus der Dienerschaft gespielt, da diese
sehr viel nettere Personen seien.
Zu ihren weiteren bekanntesten Arbeiten für den Film zählt unter
anderem der Thriller "Funeral in Berlin".
Rachel Gurney war seit Mitte der 40er Jahre bis 1950 mit Denys Rhodes
verheiratet; aus der Verbindung stammt ein Kind.
Weitere
Filme1) mit Rachel Gurney |
| Hannah Gordon |
spielte die zweite Frau von Richard Bellamy, die
Witwe Virginia Hamilton.
Geboren am 9. April 1941 im schottischen Edinburgh.
Mit nur neun Jahren verlor sie ihre Mutter, zwei Jahre später
verstarb ihr Vater William Munro Gordon nach langer schwerer Krankheit;
Hannah wurde dann von zwei Onkeln und ihrer Großtante Maggie
erzogen und lebte in deren großzügigen Haus in Edinburgh. Ihr Onkel Richie
schickte sie als junges Mädchen in Rhetorik-Kurse, später besuchte
sie eine Schauspielschule, um Schauspiellehrerin werden selbst
auf der Bühne zu stehen, daran dachte sie zu dieser Zeit noch nicht.
Doch dann entschied sie sich anders und avancierte mit den Jahren zu
einer renommierten Charakterdarstellerin auf der Bühne, spielte unter
anderem am "Citizen Theatre" in Glasgow,
später am "Globe" in London.
Seit Mitte der 60er Jahre übernimmt die Schauspielerin immer wieder
sporadisch Aufgaben für Film und Fernsehen.
Bis zu seinem Tod im Jahre 1994 war Hannah Gordon seit 1970 mit
dem Cineasten Norman Warwick verheiratet; aus der Verbindung stammt
der 1973 geborene Sohn Ben. Seit einiger Zeit ist sie in zweiter Ehe
mit Rob Leighton verheiratet.
Weitere
Filme1) mit Hannah Gordon |
| Simon Williams |
spielte 37 Episoden lang den Sohn Major James Bellamy.
Geboren am 16. Juni 1946 als Sohn des Schauspielers Hugh Williams in Windsor
(Berkshire).
Simon Williams, der sich bereits als Charakterdarsteller
am Theater einen Namen gemacht hatte, wurde mit "Upstairs Downstairs"
überaus beliebt. Im Verlaufe der nächsten Jahre stand er immer
wieder sporadisch vor der Kamera und wirkte in vielen populären Film-
und Fernsehproduktionen mit. Zu seiner Filmographie zählen
Leinwanderfolge wie Richard Quines Abenteuerkomödie "The Prisoner of
Zenda" (1979, Der Gefangene von Zenda) mit Peter Sellers
ebenso wie Ray Austins TV-Thriller "The Return of the Man from
U.N.C.L.E." (1983) mit Robert Vaughn; bis heute ist Williams
ein vielbeschäftigter Fernseh- und Theaterschauspieler geblieben.
Daneben machte er sich auch als Regisseur einen Namen und als
Schriftsteller war er mit den Romanen "Talking Oscars"
und "Kill the Lights" Ende der 80er Jahre bzw. in den
frühen 90ern in den Bestsellerlisten.
Simon Williams ist ist in zweiter Ehe mit Lucy Fleming
verheiratet und lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in
Oxfordshire; aus seiner ersten Ehe mit Belinda Carroll stammen zwei
Kinder. Sohn Tam Williams und Tochter Amy Williams haben ebenfalls den
Schauspierberuf ergriffen.
Weitere
Filme1) mit Simon Williams
|
| Nicola Pagett |
spielte von 1971 bis 1973 (13 Folgen) die Tochter
Elizabeth Bellamy.
Geboren am 15. Juni 1945 in Kairo (Ägypten) als Nicola Scott.
Nicola Pagett ließ sich an der " Royal Academy of Dramatic
Art" zur Schauspielerin ausbilden und begann ihre Bühnenkarriere
Mitte der 60er Jahre. Gleichzeitig arbeitete sie für das Fernsehen
und war bereits sehr populär als sie die Rolle der Elizabeth Bellamy
in "Upstairs Downstairs" übernahm. Zu einer
ihrer schönsten Fernsehauftritte zählt auch 1977 die Titelrolle in
dem Mehrteiler "Anna Karenina", ein Jahr später
erlebte man sie an der Seite von Ryan O'Neal und Candice Bergen in dem
Kinofilm "Oliver's Story". Bis heute ist Nicola Pagett,
neben ihrer umfangreichen Arbeit für das Theater, eine
vielbeschäftigte Darstellerin in vielen erfolgreichen
Filmproduktionen geblieben.
Weitere
Filme1) mit Nicola Pagett
|
|
Lesley-Anne Down |
spielte von 1973 bis 1975 die Kusine Georgina Worsley.
Geboren am 17. März 1954 in London.
Bereits mit zehn Jahren begann
Lesley-Anne Down als Model für Kindermoden und trat in Werbefilmen
auf; später machte sie bei einigen Schönheitswettbewerben mit, 1970 erhielt sie
in Großbritannien einen Preis als "Schönster
Teenager". Damit begann auch ihre Karriere beim Film, sie
tauchte in Streifen wie "School for Unclaimed Girls" (1969, Wahn der süßen Jugend)
oder "Countess Dracula" (1970, Comtesse des Grauens) auf,
avancierte mit anspruchsvollen Rollen jedoch rasch zu einer
vielbeachteten Schauspielerin. In Michael Andersonss
Historienverfilmung "Pope Joan" (1972, Papst Johanna)
spielte sie an der Seite von Liv Ullmann und Olivia de Havilland,
in dem Abenteuer "Scalawag" (1973) sah man sie zusammen mit Kirk Douglas,
doch erst mit ihrer Rolle der Georgina Worsley wurde sie, vor allem in
den USA, so richtig populär. Es folgten weitere prägnante Auftritte
in Kinoproduktionen wie beispielsweise "The First Great Train Robbery"
(1979, Der Große Eisenbahnraub) an der Seite von Sean Connery und Donald Sutherland,
in Don Siegels "Rough Cut" (1980, Der Löwe zeigt die Krallen)
war sie die Partnerin von Burt Reynolds und in dem Thriller "Sphinx" (1981)
mimte sie die Hauptrolle der Ägyptologin Erica Baron. Weitere
interessante Figuren wie die der Esmeralda in dem für das Fernsehen
produzierten Remake "The Hunchback of Notre Dame" (1982, Der
Glöckner von Notre Dame), mit Anthony Hopkins als Quasimodo, machten
die Schauspielerin zum Star, sie agierte unter anderem in TV-Serien
wie dem Südstaaten-Epos "North and South" (1985, Fackeln im Sturm)
und "Sunset Beach" (1997 1999) und ist bis heute eine
vielbeschäftigte Darstellerin geblieben, die auf viele Preise
zurückblicken kann.
Lesley-Anne Down war ab 1980 nur wenige Monate mit dem
Filmregisseur und Drehbuchautor Enrique Gabriel verheiratet, die Ehe
wurde später annulliert. 1982 ehelichte sie den Filmproduzenten und
Regisseur William Friedkin, doch auch diese Ehe, aus der Sohn Jack
stammt, war nur von kurzer Dauer. 1985 heiratete sie nach ihrer
Scheidung Schauspielerkollegen Don E. FauntLeRoy, aus dieser Ehe
stammt Sohn George-Edward. Die Schauspielerin lebt mit ihrer Familie,
zu der auch zwei Kinder aus der erste Ehe ihres Mannes gehören, im
kalifornischen Malibu.
Weitere
Filme1) mit Lesley-Anne Down
|
|
Die Hauptdarsteller "Downstairs":
|
| Gordon Jackson
|
spielte den Butler Hudson.
Geboren 19. Dezember 1923 im schottischen Glasgow,
gestorben am 15. Januar 1990 in London an den Folgen seiner
Knochenkrebserkrankung.
Der Schauspieler wurde als jüngstes von fünf Kindern geboren,
sein Vater war Kunstlehrer. Schon während seiner Schulzeit
interessierte sich Gordon Jackson für die Schauspielerei,
erste Erfahrungen sammelte er in Kindersendungen des Rundfunks. Mit
fünfzehn Jahren verließ er die Schule, um sich bei "Rolls-Royce"
als technischer Zeichner ausbilden zu lassen; doch als für den Film
"The Foreman Went to France" (1942) ein junger Schotte
gesucht wurde, erinnerte man sich an Jackson und er nahm die
Rolle an. Seinen Durchbruch auf der Leinwand hatte das junge
Nachwuchstalent dann in dem Streifen "Millions Like Us" (1943),
im Verlaufe der nächsten Jahrzehnte avancierte Jackson
zu einem vielbeschäftigten Darsteller bei Film und Fernsehen. Oft
waren es nur Nebenrollen, die ihm angeboten wurden, nicht immer
gehörten die Filme zu den Top-Produktionen. Besonders in den 50er und
60er Jahren spielte er zahllose unterschiedliche Rollen, vereinzelt
auch Hauptrollen, oft sah man ihn an der Seite so großer Stars wie
Peter Finch, Marlon Brando, Steve McQueen oder Michael Caine. Doch
erst mit seinem Part des Butler Hudson wurde er mit "Upstairs Downstairs"
selbst weltweit zum Star. 1974 wurde er für seine Darstellung in
Großbritannien zum "Schauspieler des Jahres" gekürt, 1975 erhielt
er einen "Emmy-Award". Nach Ende der Serie bekam
er 1977 eine weitere interessante Aufgabe als CI5-Chef George Cowley
in der erfolgreichen Krimi-Serie "The Professionals" (1977 1983, Die Profis)
und auch seine Rolle des Noel Strachan in dem
australischen Mehrteiler "A Town Called Alice" (1981)
brachte ihm positive Kritiken ein. Danach spielte er bis zu seinem Tod
noch in verschiedensten Fernsehproduktionen mit.
Neben seiner umfangreichen Arbeit für Film und Fernsehen arbeitete
der Schauspieler auch immer wieder für den Rundfunk und stand viele
Male erfolgreich als Charakterdarsteller auf der Bühne.
Gordon Jackson war seit 1951 mit der Schauspielerin Rona Anderson
verheiratet; aus der Verbindung stammen die Kinder Graham und
Roddy.
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme1) mit Gordon Jackson
|
| Jean Marsh |
spielte das 1. Stubenmädchen Rose Buck.
Geboren am 1. Juli 1934 als Jean Lyndsay Torren Marsh im
Londoner Stadtteil Stoke Newington.
Jean Marsh kam durch Tanz- und Ballettstunden, die sie als
Therapie aufgrund einer Kindheitserkrankung genommen hatte, mit dem
Showbusiness in Berührung. Nachdem sie eine Schule für Models
besucht hatte, arbeitete sie einige Zeit in dem Beruf, nahm dann
jedoch Sprach- und Schauspielunterricht. In einigen ihrer ersten Filme
trat sie noch als Tänzerin auf, dann ging sie für drei Jahre in die USA,
trat unter anderem in dem Shakespeare-Stück "Much Ado About Nothing"
(Viel Lärm um nichts) auf, das Sir John Gielgud am
Broadway herausgebracht hatte, und wirkte auch in einigen
TV-Produktionen mit. Zurück in London wurde sie eine
vielbeschäftigte Darstellerin sowohl auf der Bühne als auch bei Film
und Fernsehen. Für ihre Rolle des Stubenmädchens Rose in "Upstairs Downstairs"
liebte man sie bald weltweit und bis heute ist Jean Marsh eine
vielbeschäftigte Darstellerin geblieben.
Weitere
Filme1) mit Jean Marsh |
| Angela Baddeley |
spielte die Köchin Mrs. Bridges.
Geboren am 4. Juli 1904 als Madeline Angela Clinton-Baddeley
in London,
gestorben am 22. Februar 1976 in London an den Folgen einer
Lungenentzündung.
Sie war die Schwester der berühmten britischen Theaterschauspielerin
Hermione Baddeley1)
(1906 1986).
Für ihre Darstellung der Köchin Mrs. Bridges in "Upstairs Downstairs"
wurde Angela Baddeley 1975 zum "Commander of the British
Empire" ernannt.
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme1) mit Angela Baddeley
1) Der Link führt zu Wikipedia |
| Christopher Beeny |
spielte 46 Episoden lang den Diener Edward Barnes.
Geboren am 7. Juli 1941 in Bristol.
Weitere
Filme1) mit Christopher Beeny |
| Pauline Collins |
spielte 13 Episoden lang das Stubenmädchen Sarah
Moffat.
Geboren am 3. September 1940 in Exmouth (Devon),
aufgewachsen in Liverpool.
Zunächst hatte sich Pauline Collins als Lehrerin ausbilden
lassen, doch dann war ihre Liebe zur Schauspielerei größer und sie
begann kleinere Rollen zu übernehmen. 1957 gab sie ihr Debüt mit
einer kleinen Nebenrolle in der TV-Serie "Emergency Ward 10", danach trat sie im britischen Fernsehen in
verschiedensten Stücken auf, so auch in der Serie "Upstairs Downstairs".
Zum Star wurde Pauline Collins Ende der 80er Jahren durch die
Hauptrolle der unzufriedenen, in die Jahre gekommenen Hausfrau "Shirley Valentine"
in der gleichnamigen bissigen Komödie nach dem Theaterstück von Willy Russell;
mit dieser Rolle hatte sie bereits 1988 auf der Bühne brilliert und auch in späteren Jahren
verkörperte sie diese Figur immer wieder am Theater.
Lewis Gilbert hatte die Geschichte 1989 auf die
Leinwand gebracht und dafür mehrere Preise erhalten, Pauline Collins
wurde für ihre Darstellung unter anderem als "Beste
Schauspielerin" mit dem "Golden Globe Award" und
dem "Tony Award" ausgezeichnet. Weltweite Beachtung fand die
Schauspielerin auch mit ihrer Rolle der Joan Bethel und Partnerin von Patrick Swayze
in Roland Joffé's Drama "City of Joy" (1992, Stadt der Freude).
In Bruce Beresfords Kriegsdrama "Paradise Road" (1997), der
Geschichte über eine Gruppe von Frauen, die in einem japanischen
Gefangenenlager ihre Peiniger durch Gründung eines Chors
herausfordern (und später auch beeindrucken), glänzte sie
als Missionarin Daisy "Margaret" Drummond an der Seite von Glenn Close, welche die
Violinistin Adrienne spielte.
Neben ihrer umfangreichen Arbeit für das Theater steht Pauline Collins
bis heute immer wieder sporadisch vor der Kamera und übernimmt
hauptsächlich Aufgaben für das Fernsehen.
Die Schauspielerin ist seit 1969 mit ihrem Kollegen John Alderton
verheiratet und hat drei inzwischen erwachsene Kinder: Nicholas, Kate
und Richard.
Weitere
Filme1) mit Pauline Collins |
| Jacqueline Tong |
spielte von 1973 1975 (32 Episoden) das Stubenmädchen
Daisy Peel.
Geboren am 21. Mai 1951 in Bristol.
Weitere
Filme1) mit Jacqueline Tong |
| Jenny Tomasin |
spielte von 1972 1975 (41 Episoden) die Küchenhilfe Ruby Finch.
Geboren 1937.
Weitere
Filme1) mit Jenny Tomasin |
|