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Erste Erfahrungen vor der Kamera hatte Douglas neben seinem berühmten Vater mit einer winzigen, ungenannten Rolle in dem Kriegsfilm "Der Schatten des Giganten" (1966, Cast A Giant Shadow) gesammelt, 1969 gab er dann sein "richtiges" Leinwanddebüt gleich mit einer Hauptrolle in dem Drama "Hail, Hero!" unter der Regie von David Miller. Doch so richtig kam die Karriere des Mannes mit dem typischen Douglas-Grübchen im Kinn nicht in Schwung, nach verschiedenen Kino- und Fernsehproduktionen gelang ihm dann Anfang der 70er Jahre mit der Krimiserie "Die Straßen von San Francisco"1) (The Streets of San Francisco) der Durchbruch zum populären Darsteller. Douglas war der junge, sympathische Ermittler Steve Keller an der Seite des erfahrenen Police-Inspectors Miken Stone, gespielt von Karl Malden. Die Serie, welche zwischen 1972 und 1976 in den USA mit über 100 Folgen ausgestrahlt wurde, geriet nicht nur in Amerika zum Quotenrenner, auch in Deutschland erfreuten sich die spannenden Geschichten mit zum Teil rasanten Verfolgungsjagden ab 1974 großer Beliebtheit. Mit dem Ende der vierten Staffel verließ Douglas trotz der enormen Resonanz 1976 die Produktion, um sich anderen Aufgaben zu widmen. Sein Abschied von der Serie bedeutete gleichzeitig deren Niedergang, mit dem Nachfolger Richard Hatch brachen die Quoten ein, mit der fünften und letzten Staffel wurden die Episoden 1977 endgültig eingestellt.
In den 90er Jahren konnte Douglas an der Seite attraktiver Kolleginnen in unterschiedlichsten Produktionen nicht immer die ganze Bandbreite seiner darstellerischen Möglichkeiten zeigen, der Spionagethriller "Wie ein Licht in dunkler Nacht"1) (1992, Shining Through) mit Melanie Griffith ist eher zu vernachlässigen. Paul Verhoevens effektvoll inszenierter erotischer Thriller "Basic Instinct"1) (1992, Basic Instinct2)) mit Sharon Stone dagegen sorgte wieder für Schlagzeilen und spielte weltweit mehr als 352 Millionen US-Dollar ein. Joel Schumacher realisierte mit Douglas und Robert Duvall den Thriller "Falling Down Ein ganz normaler Tag"1) (1993, Falling Down2)), ein Jahr später folgte Barry Levinsons Psychodrama "Enthüllung"1) (1994, Disclosure2)) mit Demi Moore. Eine vorübergehende Abkehr vom bisherigen Genre vollzog Douglas dann mit der romantischen Komödie "Hallo, Mr. President"1) (1995, The American President2)) um dann in "The Game Das Geschenk seines Lebens"1) (1997, The Game2)) und "Ein Perfekter Mord"1) (1998, A Perfect Murder2)) wieder Hauptrollen in Thrillern zu übernehmen. Vor allem in "The Game" zeigte er als Finanzmagnat Nicolas van Orten, der sich auf ein verhängnisvolles Spiel einlässt, das ihn am Ende um sein Leben kämpfen lässt, eine starke Leistung. Das neue Jahrtausend brachte Michael Douglas weitere Leinwanderfolge, auch wenn der Star in letzter Zeit nicht mehr ganz so oft wie früher vor die Kamera tritt. Die Komödien "Die Wonder Boys"1) (2000, Wonder Boys2)) und "Ein ungleiches Paar"2) (2003, The In-Laws), die Thriller "Traffic Die Macht des Kartells"1) (2000, Traffic; mit Ehefrau Catherine Zeta-Jones) und "Sag kein Wort"1) (2001, Don't Say a Word1)) sowie "Es bleibt in der Familie"1) (2003, Family Business) sind zu nennen, wo Michael Douglas erstmals gemeinsam mit seinem Vater Kirk, aber auch mit seinem Sohn Cameron zu sehen ist. Der Streifen floppte allerdings an den Kinokassen, Douglas zog sich für längere Zeit vom Filmgeschäft zurück, um sich mehr seiner Familie widmen zu können. Doch dann zog es ihn wieder vor die Kamera, zu seinen jüngsten Arbeiten zählen die heitere Geschichte "Ich, du und der Andere"1) (2006, You, Me and Dupree), der Agententhriller "The Sentinel Wem kannst du trauen?"2) (2006, The Sentinel) sowie die Komödie "König von Kalifornien"1) (2007, King of California), wo er einen exzentrischen, manisch-depressiven Vater mimt, der lieber auf Schatzsuche im San Fernando Valley geht, als sich um seine Tochter zu kümmern; Filmstart in Deutschland war der 15. November 2007. Danach tauchte Douglas als Onkel Wayne in der Komödie "Der Womanizer Die Nacht der Ex-Freundinnen"1) (2009, The Ghost of Girlfriends Past2)) auf, sowie als brillanter Bezirksstaatsanwalt Mark Hunter in dem von Peter Hyams inszenierten Justiz-Thriller "Gegen jeden Zweifel"3) (2009, Beyond a Reasonable Doubt). Eine neuerliche "Paraderolle" für den Schauspieler, "Was "Gegen jeden Zweifel" über den Durchschnitt hebt, ist Michael Douglas, der in einer Paraderolle als bigotter Saubermann brilliert. Diesen Typus hat er freilich schon oft verkörpert, etwa im Hitchcock-Remake "Ein perfekter Mord" oder im Selbstjustizthriller "Ein Richter sieht rot", wo er für Hyams in einer ähnlichen Rolle vor der Kamera stand. Dennoch ist es eine Freude, dem Star zuzusehen, wie er den mörderischen Karrieristen mit schmierigem Charme und boshaftem Zynismus gibt. Wer sich auf Douglas' nächsten Auftritt als krimineller Broker in Oliver Stones "Wall Street"-Fortsetzung vorbereiten will, ist daher mit "Gegen jeden Zweifel" bestens bedient." kann man unter anderem in der Filmkritik von br-online lesen. "Wall Street: Geld schläft nicht"1) (Wall Street 2: Money Never Sleeps), die Fortsetzung von "Wall Street" aus dem Jahre 1987, sollte eigentlich am 22. April 2010 in die deutschen Kinos kommen, der Filmstart war dann jedoch am 21. Oktober 2010. Letztlich ist noch Brian Koppelmans komödiantisch angehauchten Charakterstudie "Solitary Man" zu nennen, in der Douglas die Hauptrolle eines sexbesessenen Autohändlers übernommen hat; als Kinostart in Deutschland wird der 9. Dezember 2010 genannt.
Im August 2010 ging der Schauspieler mit der Nachricht an die Öffentlichkeit, dass er an Kehlkopfkrebs erkrankt sei. Trotz dieser lebensbedrohlichen Diagnose, strahlte Douglas stets Zuversicht aus, diese schwere Krankheit besiegen zu können. Inzwischen ist er offensichtlich wieder genesen, In einem Fernsehinterview erklärte er, dass der Tumor verschwunden sei; siehe auch den Artikel bei bei www.spiegel.de. |
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| Links: 1) Wikipedia, 2) prisma-online.de, 3) br-online.de | Stand Februar 2011 | ||||||||
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Siehe auch Wikipedia,
www.prisma-online.de,
www.whoswho.de Filmografie bei www.imdb.de |
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